Seit Dezember 2025 explodieren im Iran die größten Proteste seit „Frau, Leben, Freiheit“. Alles begann mit Bazar-Händlern (die 1979 noch Khomeini halfen), die wegen 48% Inflation und Währungscrash demonstrieren. Jetzt skandieren sie offen gegen das Regime.

Amnesty-Österreich-Chefin Shoura Hashemi (selbst Iranerin) analysiert bei Kontrast.at:

2022 brach die Angst: Frauen verbrannten Hijabs, „Frau, Leben, Freiheit“ wurde zum Aufstand. Regime schwächer denn je.

Reza Pahlavi (Shah-Sohn)? Symbol für Provokation, keine Lösung. Keine Legitimation, reine Social-Media-Show.

Diaspora? Zerstritten (Monarchisten vs. Feministinnen vs. Linke) – schwächt die Opposition.

Das Kernproblem: Revolutionsgarden (IRGC) kontrollieren alles. Hunderttausende hängen am System.

Hashemis Punkt: Ohne Amnestie + Wahrheitskommissionen (wie Südafrika) droht Bürgerkrieg. Man muss System-Unterstützern Ausstieg anbieten – ansonsten kämpfen die bis zum Letzten.

Quelle: https://kontrast.at/iran-proteste-2026-amnesty/

Fragen:

  • Harte Rache oder Südafrika-Modell nach Regime-Sturz?
  • Amnestie für kleine Fische okay?
  • Was kann Österreich tun?




Quiet-Supermarket215

3 comments
  1. Warum ist das überhaupt ein Thema in Österreich? Warum werden Konflikte über 7 Grenzen wieder hier ausgetragen?

  2. Ich frag mich ja immer was hier auf Reddit passiert wenn man Artikel vom “exxpress” Schmierblattl postet. So wie hier Kontrast Artikel geteilt werden dürfte man ja mit Partei Propaganda kein Problem haben.

  3. Sind das nicht Fragen die sich die Iraner dort stellen sollten? Oder sollen wir den Umsturz anzetteln und dann dort irgendwas kontrollieren? Weil sonst ist uns das egal (Wir als der Rest des Westens, nicht Ö, wir machen eh nix).

    Ob dort großangelegte Amnestien, sowas wie in Südafrika oder nach den Nazis oder alle an die Wand gestellt werden, sind zwar nette Gedankenexperimente, aber sonst auch nichts.

    Wie dort geschrieben wird, im Iran gibt es keine strukturierte Opposition und keine demokratische Kultur, damit hört sich das wieder nach nation building an, von den gleichen Leuten die sonst gegen Kolonialisierung durch den Westen wettern. Und wenn man nach Bosnien schaut funktioniert das schon in Europa kaum.

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