24 Kinder, genauer 18 Mädchen und sechs Jungen, stehen auf der Bühne. Sie sind zwischen fünf und zwölf Jahre alt und sollen das Publikum in das Berlin des Jahres 1931 entführen. Einige von ihnen schlüpfen dabei in die Rollen Erwachsener. Und weil es im Ensemble deutlich mehr Mädchen als Jungen gibt, müssen auch die frechen Buben und bösen Männer von Mädchen gespielt werden. Für Regisseur Clod Thommes ist das kein Problem: „Keine Angst, die können das.“
Im Prommenhaff in Grosbous laufen die letzten Vorbereitungen für „Tëppel an Tun“, die neue Freilichtproduktion der Schankemännchen. Das Stück basiert auf Erich Kästners Kinderroman „Pünktchen und Anton“, der 1931 erschien. Jemp Schuster hat die Geschichte ins Luxemburgische übertragen, für die Bühne adaptiert und auch die Musik und die Arrangements beigesteuert.