Im Val St-André in Rollingergrund gilt künftig Tempo 30 – das hat der hauptstädtische Mobilitätsschöffe Patrick Goldschmidt (DP) Ende Juli in einem Gespräch mit dem Tageblatt mitgeteilt. Derzeit sind auf der Straße nahe dem „Centre hospitalier de Luxembourg“ noch 50 km/h erlaubt. Zusätzlich werden an drei Stellen insgesamt sechs sogenannte „Berliner Kissen“ installiert – also Erhöhungen im Asphalt, die den Verkehr abbremsen sollen.
„Das Val St-André ist eine viel befahrene Straße. Deshalb kann ich die Forderungen der Leute gut nachvollziehen. Es ist tatsächlich ein Problem“, sagt Patrick Goldschmidt über die Strecke, für die die Stadt Luxemburg zuständig ist. Dabei bezieht er sich auf eine Unterschriftensammlung vom Oktober 2025, mit der mindestens 67 Anwohnerinnen und Anwohner des Val St-André die Einführung von Tempo 30 verlangt hatten.