„Träume. Ich glaube, meine Bank würde Träume aufbewahren“, meint Christophe Gallois, Co-Kurator des Projektes. „Wir brauchen in der momentanen Zeit mehr Fantasie, wie wir die Zukunft gestalten könnten. Träume erlauben uns, freier nach Möglichkeiten zu suchen.“

Gallois’ Gedanke für eine Bank spiegelt sich wider in anderen Kreationen, die während der Workshops von Museumbesuchenden entstanden sind. Dort finden sich Bänke für „zufällige Begegnungen“, für „Biodiversität und Samen“ und für „Erinnerungen“. Klingt abstrakt? Ist es vielleicht auch – doch es handelt sich um eine Kernfrage, die sich das Mudam über sich selbst stellt: Als eine „Bank“ von Kunst, was ist ihre Rolle für die Zukunft? Was ist von Wert für die lokale Gesellschaft und sollte von einem Museum aufbewahrt werden?