Der Regen der vergangenen Tage hat den Luxemburger Flüssen und Bächen nur begrenzt geholfen. Wie das Wasserwirtschaftsamt am Freitag auf Tageblatt-Anfrage mitteilt, bleibt die „hydrologische Situation im Großen und Ganzen unverändert“ – trotz der Niederschläge.



Im Pfaffenthal lag der Pegel der Alzette bei nur noch 5 Zentimetern

Im Süden Luxemburgs seien die Wasserstände schon am Freitag fast wieder auf dem Niveau von vor dem Regen angekommen. In den kommenden Tagen könnten die Niedrigstände dann erneut erreicht werden, so ein Sprecher der Administration de la Gestion de l’Eau. Im Norden mache sich der Effekt der Niederschläge etwas länger bemerkbar, aber auch da zeige der Pfeil nach unten. Verschiedene Bäche, die schon vorher ausgetrocknet waren, sind das noch immer oder mittlerweile schon wieder versiegt.

Zahlreiche Luxemburger Gewässer haben aufgrund der langen Trockenphase in den vergangenen Wochen massiv an Wasservolumen verloren. Dazu gehören auch größere Flüsse wie die Alzette oder die Sauer.