Autofahrer müssen sich ab Anfang September auf nächtliche Arbeiten in zahlreichen Autobahntunneln in Luxemburg einstellen. Die zweite Wartungs- und Reinigungskampagne des Jahres beginnt am Dienstag, 1. September 2026. Das teilt die Straßenbauverwaltung am Dienstag mit. Während der Arbeiten werden sowohl vorbeugende als auch notwendige Reparaturarbeiten an den technischen und sicherheitsrelevanten Anlagen durchgeführt.


Arbeiten vor allem in der Nacht

Neben der Wartung der verschiedenen Sicherheitssysteme werden die Tunnelwände gereinigt. Zudem wird geprüft, ob die einzelnen Anlagen ordnungsgemäß funktionieren und miteinander kommunizieren.

Kontrolliert und gewartet werden unter anderem die Belüftung, Brandmeldeanlagen, Beleuchtung, Notrufsysteme, Videoüberwachung, Funkübertragung und automatische Rauch- und Störfallerkennung. Auch Pumpen, Stromversorgung, Beschilderung und Fahrbahn gehören zu den betroffenen Anlagen.

Die Arbeiten finden überwiegend nachts statt. Damit sollen die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering gehalten werden. Nach Angaben der Straßenbauverwaltung sollen die regelmäßigen Wartungsarbeiten zudem dazu beitragen, ungeplante Tunnelsperrungen zu vermeiden und den Verkehrsfluss zu sichern.

Diese Tunnel sind betroffen

Die Wartungs- und Reinigungsarbeiten betreffen zahlreiche Tunnel und Wildübergänge im Luxemburger Straßennetz. Dazu gehören: Tunnel Grouft, Rëngelbour, Stafelter, Gousselerbierg, Mersch, Roost, Colmar-Berg, Schieren, Howald, Cents, Richard Serra, Kirchberg, Saint-Esprit, Pénétrante-Sud, Merl, Pétange-Eglise, Biff, Nebenzufahrt nach Esch-Belval, Micheville, Aessen, Ehlerange, Foetz, Frisange, Mondorf und Markusberg.

Ein Überblick, wann wo gearbeitet wird

Ein Überblick, wann wo gearbeitet wird Screenshot: Straßenbauverwaltung

Wann welcher Tunnel betroffen ist, kann in der oben stehenden Tabelle oder auf der Website des CITA eingesehen werden. (DJ)