„on.perfekt“ setzt sich gegen Lebensmittelverschwendung ein. Zum einen verkauft die Genossenschaft unperfektes Gemüse, das in Supermärkten nicht angeboten wird. So bekommen etwa krumme Möhren im Laden der privaten Initiative eine zweite Chance, statt im Müll zu landen. Zum anderen leistet „on.perfekt“ Aufklärungsarbeit gegen Lebensmittelverschwendung, etwa an Schulen.

Der Aspekt der Prävention steht momentan jedoch auf der Kippe. „Die dafür zuständige Mitarbeiterin wurde bislang über die Konvention bezahlt“, sagt Marie-Anne Diesel, Mitglied im Komitee von „on.perfekt“, dem Tageblatt am Telefon. Gemeint ist eine Vereinbarung mit dem Umweltministerium, die 2023 für zunächst drei Jahre geschlossen wurde. Diese Konvention will das Umweltministerium jetzt trotz vorheriger Zusage offenbar nicht mehr verlängern.