Die Universität Luxemburg und der OGBL haben am 1. April einen neuen Kollektivvertrag für die mehr als 2.800 Mitarbeiter der Bildungsanstalt unterschrieben. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird rückwirkend auf den 1. Januar 2026 angewandt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Gewerkschaft vom Donnerstag hervor.

Durch den neuen Kollektivvertrag wird dem Universitätspersonal unter anderem eine Gehaltserhöhung sowie flexiblere Arbeitszeiten zuteil.

Darüber hinaus wurde ein Artikel des Vertrags komplett überarbeitet und in „Respekt und Verhalten am Arbeitsplatz“ umbenannt. In dem Rahmen wurde auch ein informelles Verfahren als Konfliktlösungsweg eingeführt. Außerdem gab es Änderungen bei den Disziplinarmaßnahmen: Die Sanktionen wurden angepasst und ihre Fristen für das Inkrafttreten verkürzt.

Die Universität Luxemburg stand in den vergangenen Monaten wegen Vorwürfen zu toxischem Arbeitsklima, Mobbing und ungerechtfertigten Entlassungen im Fokus. Zwei externe Prüfungen sollen diesbezüglich Klarheit schaffen.