Tageblatt: Sie waren elf Tage lang auf Tornadojagd in den USA – haben aber keinen gesehen. Sind Sie enttäuscht?

Philippe Ernzer: Nein, nicht wirklich. Es war das erste Mal, dass ich in den USA und in der Tornado Alley war – an Orten, die ich sonst nur aus dem Fernsehen oder aus Büchern kenne. Allein dafür hat es sich schon extrem gelohnt. Besonders fasziniert hat mich das amerikanische Warnmanagement. Es war spannend, plötzlich ein Teil des Ganzen zu sein und in Regionen unterwegs zu sein, in denen man diese Warnungen direkt auf das eigene Handy bekommt. Natürlich wäre es cool gewesen, einen Tornado live zu sehen, aber enttäuscht bin ich nicht, weil ich unheimlich viel dazugelernt habe.