Den Ermittlern ist ein Erfolg im Kampf gegen eine mutmaßliche Einbrecherbande aus Südosteuropa gelungen. Im Zuge der engen Zusammenarbeit zwischen den Behörden Luxemburgs und Serbiens wurde ein Verdächtiger festgenommen und an das Großherzogtum ausgeliefert. Das geht aus dem Pressebulletin am Montag hervor.

Die Polizei verdächtigt eine Gruppierung, zwischen 2019 und 2022 zahlreiche Einbrüche im Großherzogtum verübt zu haben. Nach Angaben der Ermittler wird die Bande der organisierten Kriminalität zugerechnet. Luxemburger Polizei- und Justizbehörden führten die Untersuchungen über mehrere Jahre hinweg gemeinsam mit internationalen Partnern.

Der nun festgenommene Mann soll an einer Vielzahl von Einbruchsdiebstählen beteiligt gewesen sein. Nach seiner Auslieferung nach Luxemburg wurde er einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

Die Ermittlungen führt die Abteilung „Répression du Grand-Banditisme“ der Kriminalpolizei unter der Leitung eines Untersuchungsrichters des Gerichtsbezirks Luxemburg.

Für den Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung. (DJ)