Beim zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contests am Donnerstagabend sorgte nicht nur die Performance selbst für Gesprächsstoff – bei einem Beitrag fragten sich plötzlich viele Zuschauer: „Moment mal, kenne ich dieses Lied nicht schon?“

Das sind die ESC-Kandidaten im zweiten SemifinaleLuxemburg sorgt für Diskussionen

Luxemburg tritt heuer mit dem Song „Mother Nature“ beim ESC an. Der eingängige Poptrack kommt bei vielen Fans gut an, doch online werden nun auffällige Ähnlichkeiten zu einem anderen bekannten Song diskutiert.

Vor allem auf Social Media und Musikplattformen vergleichen ESC-Fans „Mother Nature“ mit Birdys Hit „Keeping Your Head Up“. Besonders bestimmte Melodien und das allgemeine Klanggefühl sollen stark an den Song der britischen Sängerin erinnern.

Sender RTL reagiert auf Vorwürfe

Der Sender RTL reagierte inzwischen auf die Vorwürfe. In einem Statement heißt es, man nehme die Diskussionen rund um mögliche Urheberrechtsverletzungen ernst und prüfe die Hinweise gemeinsam mit mehreren Partnern – darunter die European Broadcasting Union (EBU), die Komponisten, die Sängerin selbst sowie die französische Verwertungsgesellschaft SACEM.

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Gleichzeitig betont RTL, dass „Mother Nature“ unabhängig entstanden sei und nicht absichtlich an einen anderen Song angelehnt wurde.

„Birdys Song war keine Vorlage“

„Wir nehmen die Diskussionen über mögliche Copyright-Verstöße ernst und wollen transparent damit umgehen“, erklärt das ESC-Team des Senders.

Außerdem stellt RTL klar: „Fest steht, dass der Song ‚Mother Nature‘ bereits vergangenes Jahr gemeinsam mit der Künstlerin während eines Songwriting-Camps in der Rockhal entstanden ist. Birdys Lied diente dabei keinesfalls als Vorlage.“

{title && {title} } red, {title && {title} } 14.05.2026, 22:23