{"id":10044,"date":"2026-06-19T18:24:13","date_gmt":"2026-06-19T18:24:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/10044\/"},"modified":"2026-06-19T18:24:13","modified_gmt":"2026-06-19T18:24:13","slug":"tageblatt-lu-verkehrsunfaelle-29-menschen-sind-2025-auf-den-strassen-luxemburgs-gestorben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/10044\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Verkehrsunf\u00e4lle | 29 Menschen sind 2025 auf den Stra\u00dfen Luxemburgs gestorben"},"content":{"rendered":"<p>29 Menschen sind 2025 auf den Stra\u00dfen Luxemburgs bei einem Verkehrsunfall gestorben. Das vermeldete Statec am Freitagvormittag. Gegen\u00fcber dem Jahr zuvor ist das ein gro\u00dfer Anstieg: 2024 starben nur 18 Menschen bei Unf\u00e4llen. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Zw\u00f6lf Verkehrstote bei Unf\u00e4llen mit Autos <\/p>\n<p>Die h\u00e4ufigsten t\u00f6dlichen Unf\u00e4lle ereigneten sich mit Autos oder Kleintransportern. Zw\u00f6lf Menschen verloren in dieser Kategorie ihr Leben, sechs mehr als im Jahr 2024. Diese Zahlen umfassen auch den schwersten Unfall in Luxemburg seit Jahrzehnten: Am 1. September 2025 stie\u00dfen ein Auto und ein Lieferwagen auf der N15 zwischen Heiderscheid und Feulen zusammen, <a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/Luxemburg\/Ein-Desaster-in-absoluter-Stille-Fuenf-Menschen-sterben-bei-einer-Frontalkollision-6265.html\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">f\u00fcnf Menschen starben<\/a>. Inzwischen steht <a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/Luxemburg\/Neuer-Radar-auf-N15-geht-ab-30-Maerz-in-die-Testphase-63058.html\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dort ein Streckenradar<\/a>. <\/p>\n<p>Neun Motorradfahrer haben zudem 2025 ihr Leben im Stra\u00dfenverkehr verloren, der gleiche Wert wie 2024. Die Zahl der bei Unf\u00e4llen gestorbenen Fu\u00dfg\u00e4nger ist jedoch drastisch gestiegen: Acht Fu\u00dfg\u00e4nger sind im vergangenen Jahr im Stra\u00dfenverkehr ums Leben gekommen. Das ist der h\u00f6chste Wert seit Jahren \u2013 und f\u00fcnf mehr als 2025. <\/p>\n<p>M\u00e4nner viel \u00f6fter an Unf\u00e4llen beteiligt <\/p>\n<p>Die Luxemburger Statistikbeh\u00f6rde macht in ihrem Bericht vom Freitag auch auf eine gro\u00dfe statistische Auff\u00e4lligkeit aufmerksam: M\u00e4nner sind wesentlich h\u00e4ufiger an Unf\u00e4llen beteiligt als Frauen. Dieser Trend zieht sich durch nahezu alle Kohorten, ist in den Altersstufen 25 bis 34 und 35 bis 44 Jahre aber besonders deutlich ausgepr\u00e4gt. Hier verursachen M\u00e4nner fast doppelt so viele Unf\u00e4lle wie Frauen. <\/p>\n<p>Insgesamt ist die Zahl der Unf\u00e4lle im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. 2025 verzeichneten die Beh\u00f6rden 1.126 Unf\u00e4lle, im Jahr davor waren es 1.136. Die langfristige Entwicklung spricht aber eine andere Sprache. Im Zehn-Jahres-Trend ist die Zahl der Unf\u00e4lle in einigen Luxemburger Kantonen dramatisch gestiegen. So verzeichnete der Kanton Mersch in den Jahren 2023 bis 2025 78 Prozent mehr Unf\u00e4lle als in den Jahren 2013 bis 2015. In den Kantonen Diekirch und Redingen ist es im Vergleich zu jeweils 69 Prozent mehr Unf\u00e4llen gekommen, in Wiltz sind es 67 Prozent mehr und in Remich 64 Prozent. <\/p>\n<p>Problem Alkohol <\/p>\n<p>Auch das Problem Alkohol am Steuer ist auf den Stra\u00dfen Luxemburgs noch immer pr\u00e4sent: \u201eBei jedem f\u00fcnften Unfall wurde bei einem der Beteiligten Alkohol nachgewiesen\u201c, schreibt Statec. Diese Statistik verschiebt sich auf drastische Weise, je sp\u00e4ter es wird: Bei Unf\u00e4llen in der Nacht \u2013 also zwischen 23 Uhr und 5 Uhr morgens \u2013 ist sogar bei jedem zweiten Beteiligten Alkohol im Spiel. Der H\u00f6chstwert wird zwischen Mitternacht und 1 Uhr morgens erreicht. Bei zwei Dritteln der Unf\u00e4lle, die dann geschehen, hat mindestens einer der Beteiligten Alkohol getrunken. <\/p>\n<p>Dennoch ist Alkohol mit einem Anteil von 19 Prozent nur Unfallursache Nummer zwei. Gr\u00f6\u00dfter Risikofaktor ist das zu schnelle Fahren. Fast ein Viertel der Unf\u00e4lle passierte 2025, als ein Fahrer zu schnell unterwegs war. <\/p>\n<p>Immer mehr verletzte Kinder <\/p>\n<p>Ein n\u00e4herer Blick in die ebenfalls aktualisierten Statec-Datentabellen zum Unfallgeschehen offenbart tiefergehende negative Entwicklungen: Im vergangenen Jahr wurden 1.469 Menschen bei Verkehrsunf\u00e4llen verletzt \u2013 so viele wie seit 25 Jahren nicht mehr. Die Zahl der Schwerverletzten war 2025 mit 335 die dritth\u00f6chste seit 2003, die der Leichtverletzten die dritth\u00f6chste seit 30 Jahren. Seit vier Jahren werden bei Verkehrsunf\u00e4llen jedes Jahr mehr als 1.400 Menschen verletzt, eine Marke, die seit 2000 nicht mehr \u00fcberschritten worden war. <\/p>\n<p>Dieser Anstieg spiegelt sich auch bei den Unf\u00e4llen mit verletzten Kindern (unter 15 Jahren) wider: 83 waren es im vergangenen Jahr, seit 2001 wurden nur 2012 (84) mehr Kinder bei Verkehrsunf\u00e4llen verletzt. Vor zehn Jahren war ihre Anzahl stark gesunken \u2013 zwischen 2016 und 2021 waren durchschnittlich 49 Kinder j\u00e4hrlich betroffen \u2013, seit vier Jahren ist sie wieder am Wachsen: Zwischen 2022 und 2025 wurden durchschnittlich 74 Kinder bei Verkehrsunf\u00e4llen verletzt. <\/p>\n<p>Dieser Anstieg k\u00f6nnte auf die in den vergangenen Jahren in Mode gekommenen Elektro-Tretroller zur\u00fcckzuf\u00fchren sein. Die Anzahl der Unf\u00e4lle mit E-Rollern hat sich in den vergangenen f\u00fcnf Jahren (von elf auf 38) mehr als verdreifacht, auch die Unf\u00e4lle mit Motor- und Fahrr\u00e4dern haben zugenommen, jedoch weniger stark. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"29 Menschen sind 2025 auf den Stra\u00dfen Luxemburgs bei einem Verkehrsunfall gestorben. Das vermeldete Statec am Freitagvormittag. 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