{"id":10180,"date":"2026-06-22T22:18:14","date_gmt":"2026-06-22T22:18:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/10180\/"},"modified":"2026-06-22T22:18:14","modified_gmt":"2026-06-22T22:18:14","slug":"tageblatt-lu-luxemburger-tierfotograf-kaenguru-und-co-australiens-makropoden-zeigen-vielfalt-in-lebensraum-und-groesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/10180\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Luxemburger Tierfotograf | K\u00e4nguru und Co.: Australiens Makropoden zeigen Vielfalt in Lebensraum und Gr\u00f6\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p class=\"Infobox-Titel2\">Der Autor <\/p>\n<p>              &#13;<br \/>\n                <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Soeren-Salvatore-in-seiner-neuen-Heimat-Hobart-Tasmanien-97933.jpg\" title=\"K\u00e4nguru und Co.: Australiens Makropoden zeigen Vielfalt in Lebensraum und Gr\u00f6\u00dfe \" alt=\"S\u00f6ren Salvatore vor der Hafenpromenade in Hobart, Tasmanien, seiner neuen Heimat\" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:50% 50%;\"\/>&#13;<br \/>\n                &#13;<\/p>\n<p class=\"image-caption\">S\u00f6ren Salvatore in seiner neuen Heimat Hobart, Tasmanien Foto: S\u00f6ren Salvatore<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n                &#13;<\/p>\n<p class=\"Infobox-Text2\">Anfang 2023 ist S\u00f6ren Salvatore, passionierter Ornithologe und Naturfotograf, nach Tasmanien ausgewandert. Hier lebt der Luxemburger in der Stadt Hobart mit seiner kanadischen Partnerin, arbeitet als Wild\u00f6kologe und f\u00fchrt Vogelbeobachtungs-Touren. <\/p>\n<p>Der Gro\u00dfteil aller S\u00e4ugetiere in Australien geh\u00f6rt zu den Beuteltieren, den S\u00e4ugetieren, die im Gegensatz zu den Plazentatieren ihre Jungen schon ganz fr\u00fch geb\u00e4ren und in einem Beutel gro\u00dfziehen. Dazu geh\u00f6ren auch die Familie der K\u00e4ngurus und ihre dreizehn Gattungen mit insgesamt 61 noch lebenden Arten. Das \u00f6stliche Graue Riesenk\u00e4nguru, das Bennett-Wallaby und der Rotbauchfilander sind drei der f\u00fcnf in Tasmanien vorkommenden Arten von K\u00e4ngurus. <\/p>\n<p>Die Vertreter der Makropoden beheimaten eine Vielzahl an Lebensr\u00e4umen, von tropischen Regenw\u00e4ldern zu trockenen Steppen- und W\u00fcstenregionen des Outbacks als auch zum Teil schneebedeckten Bergregionen. Analog zu unseren Wiederk\u00e4uern hat sich auch bei K\u00e4ngurus ein mehrkammeriger Magen entwickelt, der das Verdauen von Pflanzennahrung erleichtert. In Tasmanien ist die Ausbreitung des Riesenk\u00e4ngurus stark eingeschr\u00e4nkt, w\u00e4hrend Wallabys und Filander fast \u00fcberall vorkommen, wo es auch pflanzliche Nahrung gibt. So ist es nicht selten, sie beim Spaziergang im Stadtpark oder im eigenen Garten aufzufinden. <\/p>\n<p>            &#13;<br \/>\n              <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Im-Stadtpark-Hobarts-grast-eine-Rotbauchfilander-Mutter-mit-97934.jpg\" title=\"K\u00e4nguru und Co.: Australiens Makropoden zeigen Vielfalt in Lebensraum und Gr\u00f6\u00dfe \" alt=\"Rotbauchfilander-Mutter mit Joey im Hobart Stadtpark, australisches Beuteltier in nat\u00fcrlicher Umgebung beim Grasen\" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:46.79447516144573882% 35.169487124974452286%;\"\/>&#13;<br \/>\n              &#13;<\/p>\n<p class=\"image-caption\">Im Stadtpark Hobarts grast eine Rotbauchfilander-Mutter mit ihrem Jungen \u201eJoey\u201c, ein australischer Spitzname f\u00fcr Beuteltier-Babys Foto: S\u00f6ren Salvatore<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n              &#13;<\/p>\n<p>Ist man nicht in Australien aufgewachsen, ist es einfach, alle h\u00fcpfenden Tiere, denen man sowohl im Stadtpark, als auch auf Kuhweiden oder in den abgelegensten wilden W\u00e4ldern begegnen kann, als K\u00e4nguru abzuschreiben. Doch die Artenvielfalt innerhalb der K\u00e4nguru-Familie ist gewaltig und wird einem gleich bewusst, wenn man sich n\u00e4her mit ihnen besch\u00e4ftigt. So kann das \u00f6stliche Graue Riesenk\u00e4nguru, Tasmaniens gr\u00f6\u00dftes Landlebewesen, \u00fcber 60 Kilogramm wiegen und bis zu 2,5 Meter gro\u00df werden. Dagegen kann der Rotbauchfilander mit seinen bis zu 6,5 Kilogramm und 120 Zentimetern nicht mithalten. Das Bennett-Wallaby liegt irgendwo dazwischen und gr\u00f6\u00dfere Exemplare werden oft mit kleineren Riesenk\u00e4ngurus verwechselt. <\/p>\n<p>            &#13;<br \/>\n              <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ein-junges-Bennett-Wallaby-im-trockenen-Eukalyptuswald-am-97935.jpg\" title=\"K\u00e4nguru und Co.: Australiens Makropoden zeigen Vielfalt in Lebensraum und Gr\u00f6\u00dfe \" alt=\"Junges Bennett-Wallaby im trockenen Eukalyptuswald am Stadtrand von Hobart, Tasmanien, in nat\u00fcrlicher Umgebung\" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:56.121451766361893476% 49.480430031001446878%;\"\/>&#13;<br \/>\n              &#13;<\/p>\n<p class=\"image-caption\">Ein junges Bennett-Wallaby im trockenen Eukalyptuswald am Stadtrand von Hobart, Tasmanien Foto: S\u00f6ren Salvatore<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n              &#13;<\/p>\n<p>Vor der Kolonisierung Tasmaniens waren Makropoden eine wichtige Nahrungsquelle f\u00fcr tasmanische Aborigines. Um Jagdbest\u00e4nde zu f\u00f6rdern, wurden \u00e4u\u00dferst strategische Landbewirtschaftungstechniken wie kontrolliertes Abbrennen angewandt. Dadurch wurde das dichte Unterholz verbrannt und das Wachstum frischer Triebe gef\u00f6rdert. K\u00e4ngurus, Wallabys und Filander zogen in diese Gebiete ein, um sich von den frischen Trieben zu ern\u00e4hren, und konnten einfacher bejagt werden. Die Technik des kontrollierten Abbrennens wird heute noch eingesetzt, um pr\u00e4ventiv gegen Waldbr\u00e4nde vorzugehen, und wird auch von Aborigines als kulturelles Erbe praktiziert. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Autor &#13; &#13; &#13; S\u00f6ren Salvatore in seiner neuen Heimat Hobart, Tasmanien Foto: S\u00f6ren Salvatore &#13; &#13;&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10181,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[5,377],"class_list":["post-10180","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-luxemburg","tag-luxemburg","tag-tiere"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116796083810261253","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10180"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10180\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10181"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}