{"id":10377,"date":"2026-06-25T19:24:12","date_gmt":"2026-06-25T19:24:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/10377\/"},"modified":"2026-06-25T19:24:12","modified_gmt":"2026-06-25T19:24:12","slug":"tageblatt-lu-wetter-luxemburg-erlebt-heissesten-juni-seit-aufzeichnungen-doch-abkuehlung-naht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/10377\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Wetter | Luxemburg erlebt hei\u00dfesten Juni seit Aufzeichnungen \u2013 doch Abk\u00fchlung naht"},"content":{"rendered":"<p>Am Mittwoch, dem 24. Juni, wurde an der ASTA-Station in Wormeldingen ein Maximum von 38,8 Grad gemessen. Damit ist der bisherige Junirekord vom 22. Juni 2017, damals 37,5 Grad in Schengen, deutlich gebrochen worden. Ein bemerkenswerter Unterschied von mehr als einem Grad. In diesem Messnetz werden seit 1838 regelm\u00e4\u00dfig Daten gesammelt. <\/p>\n<p>Doch damit ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Die Prognosen f\u00fcr Freitag und Samstag legen nahe, dass dieser neue Rekord in den kommenden Tagen noch mehrfach \u00fcberboten werden wird. Einzelne Modelle deuten f\u00fcr den Peak auf lokal begrenzte Werte zwischen 40 und 42 Grad hin. Zum Vergleich: Der nationale Allzeitrekord stammt vom 25. Juli 2019, als in Steinsel 40,8 Grad gemessen wurden. Die Latte h\u00e4ngt also nicht mehr weit entfernt. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Was steckt dahinter? <\/p>\n<p>Verantwortlich f\u00fcr diese Extremsituation ist eine sogenannte Omega-Wetterlage. Ein m\u00e4chtiges Hochdruckgebiet sitzt wie eingemauert \u00fcber dem f\u00fcr uns relevanten Teil des Kontinents, flankiert von Tiefdruckgebieten im Westen und Osten. Das Hoch kommt kaum vom Fleck, darunter staut sich die W\u00e4rme zu einem Heat Dome auf. Auf Dauer leidet darunter auch die Luftqualit\u00e4t, da kaum Frischluftzufuhr in dieses System gelangt. <\/p>\n<p>Das Wochenende: \u201eExplosive\u201c Mischung <\/p>\n<p>Ab dem Wochenende beginnt dieses Konstrukt langsam zu wackeln. \u00dcber dem Atlantik wartet bereits ein Tief, das seine feuchten Luftmassen zunehmend in die noch bestehende Hitze dr\u00fcckt. Das Ergebnis k\u00f6nnte ab Samstag \u00fcber Teilen Westeuropas ein explosiver Cocktail sein. Betroffen sein d\u00fcrften vor allem der Nordwesten Frankreichs, Belgien, die Niederlande und der Nordwesten Deutschlands. Sp\u00e4testens am Sonntag k\u00f6nnte auch Luxemburg etwas davon abbekommen, Details sind derzeit aber noch nicht greifbar und trudeln in den kommenden Stunden und Tagen langsam ein. <\/p>\n<p>Weniger warm bedeutet \u00fcbrigens nicht kalt: Die H\u00f6chstwerte liegen dann noch bei 27 bis 32 Grad, also weiterhin hochsommerlich. <\/p>\n<p>Die kommende Woche: Durchatmen! <\/p>\n<p>Mit Beginn der neuen Woche \u00e4ndert sich das Muster grundlegend. Der Atlantik meldet sich zur\u00fcck, Tiefdruckgebiete k\u00f6nnen \u00fcber die Britischen Inseln und Norddeutschland immer wieder Ausl\u00e4ufer oder Fronten zu uns schicken. Das Wettergeschehen wird deutlich wechselhafter, die Temperaturen legen sich f\u00fcr eine Weile. <\/p>\n<p>Die aktuellen Modelle sehen f\u00fcr Montag noch 23 bis 30 Grad, f\u00fcr Dienstag 20 bis 27 Grad und f\u00fcr Mittwoch 22 bis 28 Grad. In der zweiten Wochenh\u00e4lfte sind 21 bis 26 Grad f\u00fcr Donnerstag und 20 bis 25 Grad f\u00fcr Freitag m\u00f6glich. Es wird also sp\u00fcrbar k\u00fchler, aber von wirklich k\u00fchlem Wetter kann keine Rede sein. Sommertemperaturen bleiben der Hauptmodus und zu Wochenbeginn k\u00f6nnten vereinzelt nochmals knapp \u00fcber 30 Grad erreicht werden. <\/p>\n<p>Was das Ende des Monats und den Beginn des Juli bringen, bleibt noch offen. Der Trend zeigt vorerst nach unten, doch die Hitze lauert weiterhin im S\u00fcden Europas. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Mittwoch, dem 24. Juni, wurde an der ASTA-Station in Wormeldingen ein Maximum von 38,8 Grad gemessen. 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