{"id":10475,"date":"2026-06-27T18:49:12","date_gmt":"2026-06-27T18:49:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/10475\/"},"modified":"2026-06-27T18:49:12","modified_gmt":"2026-06-27T18:49:12","slug":"ein-riesiger-oktopus-in-luxemburg-stadt-um-die-dringlichkeit-des-meeresschutzes-zu-verdeutlichen-greenpeace-luxembourg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/10475\/","title":{"rendered":"Ein riesiger Oktopus in Luxemburg-Stadt, um die Dringlichkeit des Meeresschutzes zu verdeutlichen &#8211; Greenpeace Luxembourg"},"content":{"rendered":"<p>Luxemburg, 27. Juni 2026 \u2013 Greenpeace Luxemburg hat an diesem Samstag Billie [1], einen sechs Meter hohen und sechzehn Meter breiten aufblasbaren Riesenoktopus, auf der Place Clairefontaine im Herzen von Luxemburg-Stadt installiert. Mit dieser spektakul\u00e4ren Installation und einer Reihe von Aktivit\u00e4ten f\u00fcr die breite \u00d6ffentlichkeit macht die Organisation auf die Dringlichkeit des verst\u00e4rkten Schutzes der Ozeane aufmerksam \u2013 gerade in einer Zeit, in der die extreme Hitze der vergangenen Tage die Klimakrise und ihre Auswirkungen auf die Meere deutlich vor Augen f\u00fchrt.<\/p>\n<p>\u201eDie Hitzewelle, die wir derzeit erleben, ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck der Klimakrise, mit der wir konfrontiert sind. Die Ozeane geh\u00f6ren zu unseren wichtigsten Verb\u00fcndeten im Kampf gegen die Erderhitzung, stehen jedoch selbst zunehmend unter Druck \u2013 durch die Erw\u00e4rmung der Meere, die Verschmutzung und die \u00dcberfischung\u201c, erkl\u00e4rt Altyna\u00ef Bidaubayle, Kampaignerin bei Greenpeace Luxemburg. \u201eDie Ozeane zu sch\u00fctzen bedeutet auch, unser Klima zu sch\u00fctzen. Und unser Klima zu sch\u00fctzen bedeutet, die Ozeane, die dort lebenden Arten sowie die Millionen von Menschen zu sch\u00fctzen, die von ihnen abh\u00e4ngig sind.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Denn die Ozeane bedecken mehr als 70 Prozent unseres Planeten, produzieren einen gro\u00dfen Teil des Sauerstoffs, den wir atmen, und beherbergen eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Artenvielfalt. Sie nehmen nahezu 90 Prozent der \u00fcbersch\u00fcssigen W\u00e4rme auf, die durch unsere Treibhausgasemissionen verursacht wird, sowie einen erheblichen Teil des von uns ausgesto\u00dfenen CO\u2082. Doch diese regulierende Funktion ger\u00e4t zunehmend an ihre Grenzen: Die Erw\u00e4rmung der Meere f\u00fchrt zu marinen Hitzewellen, Korallenbleichen und dem R\u00fcckgang von Fischbest\u00e4nden, von denen ganze Gemeinschaften abh\u00e4ngig sind. Diese Herausforderungen m\u00f6gen weit entfernt erscheinen, betreffen aber auch Luxemburg: Obwohl das Land keinen Zugang zum Meer hat, ist es f\u00fcr seine Ern\u00e4hrungssicherheit, seine Wirtschaft und die Aufrechterhaltung eines stabilen Klimas \u2013 und damit f\u00fcr das Wohlergehen seiner B\u00fcrger*innen \u2013 auf gesunde Ozeane angewiesen.\u00a0<\/p>\n<p>Um diese Zusammenh\u00e4nge begreifbar zu machen, hat Greenpeace an diesem Samstag die B\u00fcrger*innen Luxemburgs auf die Place Clairefontaine eingeladen. W\u00e4hrend des gesamten Vormittags konnten Besucher*innen mit Vertreter*innen der Organisation ins Gespr\u00e4ch kommen, an interaktiven Aktivit\u00e4ten f\u00fcr Kinder teilnehmen und erfahren, wie jede*r Einzelne selbst aktiv werden kann. Die \u00d6ffentlichkeit hatte au\u00dferdem die Gelegenheit, die erste Ausgabe von <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.org\/luxembourg\/de\/presseerklaerungen\/28761\/planete-greenpeace-ein-neues-magazin-um-kinder-fuer-umweltfragen-zu-sensibilisieren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Plan\u00e8te Greenpeace<\/a> zu entdecken \u2013 dem neuen dreisprachigen (franz\u00f6sisch, deutsch, luxemburgisch) Quartalsmagazin f\u00fcr Kinder zwischen sechs und elf Jahren und ihre Familien. Die erste Ausgabe des Magazins ist dem Schutz der Ozeane gewidmet.\u00a0<\/p>\n<p>Diese Aktion findet zu einem entscheidenden Zeitpunkt f\u00fcr die Zukunft unserer Ozeane statt. Im Jahr 2025 unterst\u00fctzte Luxemburg ein Moratorium f\u00fcr den Tiefseebergbau, ratifizierte das Hochseeschutzabkommen und trat der Koalition Ocean Pioneers bei. Nun m\u00fcssen diesen Verpflichtungen konkrete Ma\u00dfnahmen folgen: Die n\u00e4chsten Verhandlungen der Internationalen Meeresbodenbeh\u00f6rde (ISA) beginnen Mitte Juli, w\u00e4hrend die erste Vertragsstaatenkonferenz des Hochseeschutzabkommens, die f\u00fcr Januar 2027 vorgesehen ist, die Grundlage f\u00fcr die ersten Meeresschutzgebiete auf Hoher See schaffen soll.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eDas Gro\u00dfherzogtum verf\u00fcgt \u00fcber konkrete Handlungsm\u00f6glichkeiten. Wir fordern die Regierung auf, an den kommenden Verhandlungen der Internationalen Meeresbodenbeh\u00f6rde teilzunehmen und die Einrichtung gro\u00dffl\u00e4chiger, vollst\u00e4ndig gesch\u00fctzter Meeresschutzgebiete sowohl politisch als auch finanziell zu unterst\u00fctzen. Solche Schutzgebiete sind unverzichtbar, um das internationale Ziel zu erreichen, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Ozeane zu sch\u00fctzen \u2013 ein Ziel, das angesichts neuer Hitzerekorde in jedem Sommer und der damit verbundenen Dringlichkeit des Handelns wichtiger ist denn je\u201c, schlie\u00dft Altyna\u00ef Bidaubayle.\u00a0<\/p>\n<p>Notizen:<br \/>[1] Fotos der Installation stehen <a href=\"https:\/\/drive.google.com\/drive\/folders\/14VhfNxezJbULRXtmyigvOP3pY54L6C1O?usp=sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\" class=\"external-link\" title=\"This link will lead you to drive.google.com\">hier<\/a> zum Download bereit. \u00a9 Sofia Ferreira Neto \/ Greenpeace<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Luxemburg, 27. Juni 2026 \u2013 Greenpeace Luxemburg hat an diesem Samstag Billie [1], einen sechs Meter hohen und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10476,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[1220,5,2715],"class_list":["post-10475","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-luxemburg","tag-klimawandel","tag-luxemburg","tag-ozeane"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116823573451845047","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10475","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10475"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10475\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10476"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10475"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10475"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10475"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}