{"id":10841,"date":"2026-07-04T13:54:09","date_gmt":"2026-07-04T13:54:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/10841\/"},"modified":"2026-07-04T13:54:09","modified_gmt":"2026-07-04T13:54:09","slug":"tageblatt-lu-der-politfluesterer-agostinos-fragen-und-guillaumes-schuhgroesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/10841\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Der Politfl\u00fcsterer | Agostinos Fragen und Guillaumes Schuhgr\u00f6\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p>Der Politfl\u00fcsterer ist leicht irritiert. Dass die Debattenkultur in politischen Parteien nicht immer die beste ist, wei\u00df er. Dass nun aber ausgerechnet eine Partei, die das Wort \u201edemokratisch\u201c im Namen tr\u00e4gt, eine Genossin r\u00fcgt, weil sie \u00f6ffentlich ihre Meinung ge\u00e4u\u00dfert hat, \u00fcberrascht ihn dann doch. Der Name verpflichtet offenbar nicht. <\/p>\n<p>\u201eWillkommen in der Hauptstadtpolitik\u201c, sagt der, der wei\u00df, wie der Hase l\u00e4uft, oder manchmal eben auch nicht. Barbara Agostino mag Politik, Privates und Gesch\u00e4ftliches stellenweise etwas vermischt haben. Doch sollten ihre Fragen an die Hauptstadtverantwortlichen tats\u00e4chlich unbeantwortet geblieben sein, w\u00e4re das kein Ruhmesblatt. Ein Unding in Zeiten, in denen Kommunikation innerhalb weniger Sekunden m\u00f6glich ist. Erst recht nicht unter DP-Parteifreunden. <\/p>\n<p>An ihren Petitionen werdet ihr sie erkennen, schrieb der Politfl\u00fcsterer vergangene Woche. Am Mittwoch sollte dann die Petition 3921 zu Tierschutz und organisierter Bettelei in der Chamber diskutiert werden. Nun hei\u00dft es, der Antragsteller habe seine Teilnahme am Vortag krankheitsbedingt abgesagt, obwohl er sie zwei Tage zuvor noch best\u00e4tigt hatte. <\/p>\n<p>Doch damit nicht genug. Im Kontext der Petition stehe der Vorwurf im Raum, eine E-Mail aus der Chamber sei gef\u00e4lscht worden. Die Hausjuristen sollen sich inzwischen mit dem Fall befassen. Das w\u00e4re kein Kavaliersdelikt. Der Politfl\u00fcsterer bleibt gespannt. <\/p>\n<p>Kennt eigentlich jemand die Schuhgr\u00f6\u00dfe von Guillaume und St\u00e9phanie? Es muss \u00dcbergr\u00f6\u00dfe sein. Denn glaubt man den j\u00fcngsten Berichten, lebt das neue gro\u00dfherzogliche Paar auf ziemlich gro\u00dfem Fu\u00df. Das Konto soll \u00fcberzogen sein. Der Politfl\u00fcsterer zeigt Verst\u00e4ndnis. Wer mit einem derart schmalen Budget auskommen muss, ger\u00e4t eben schnell ins Minus. Vielleicht ist es Zeit f\u00fcr eine nationale Spendensammlung zugunsten des Hofes. Obwohl, vielleicht w\u00e4re das Geld im Wohnungsbau besser angelegt. Die Protestaktion von \u201ed\u00e9i L\u00e9nk\u201c vor einem seit Jahren leer stehenden, dem Staat geh\u00f6renden Geb\u00e4ude in Esch erinnert jedenfalls daran, dass Luxemburg derzeit dringendere Baustellen hat. <\/p>\n<p>Zum Schluss noch etwas f\u00fcr die Rubrik kommunale Selbstironie. Schifflingens B\u00fcrgermeister Carlo Feiereisen wurde gefragt, wie er zu einer m\u00f6glichen Fusion mit Esch stehe. Seine Antwort: Er wisse nicht, ob sich die Escher eine Fusion unter Schifflinger Flagge vorstellen k\u00f6nnten. Der Politfl\u00fcsterer findet: Manchmal gen\u00fcgt ein einziger Satz, um eine ganze Debatte charmant auf den Kopf zu stellen. (Marco Goetz) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Politfl\u00fcsterer ist leicht irritiert. 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