{"id":11027,"date":"2026-07-08T09:40:24","date_gmt":"2026-07-08T09:40:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/11027\/"},"modified":"2026-07-08T09:40:24","modified_gmt":"2026-07-08T09:40:24","slug":"luxemburg-eu-gericht-bestaetigt-apples-status-als-digitaler-torwaechter-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/11027\/","title":{"rendered":"Luxemburg | EU-Gericht best\u00e4tigt Apples Status als digitaler Torw\u00e4chter"},"content":{"rendered":"<p>Luxemburg (dpa) &#8211; Der Technologie-Konzern Apple hat im Streit um die Einstufung seines App-Stores und Betriebssystems iOS eine Niederlage vor dem Gericht der EU kassiert. Die Europ\u00e4ische Kommission habe die Dienste zu Recht als sogenannte Torw\u00e4chter nach dem Gesetz \u00fcber digitale M\u00e4rkte (Digital Markets Act, kurz DMA) klassifiziert, entschieden die Richterinnen und Richter in Luxemburg. Gegen das Urteil kann noch Einspruch beim Europ\u00e4ischen Gerichtshof eingelegt werden.<\/p>\n<p>Nach dem DMA kann die Kommission digitale Plattformen als Gatekeeper (Torw\u00e4chter) benennen, wenn sie ein wichtiges Zugangstor zu Verbraucherinnen und Verbrauchern darstellen. F\u00fcr die Unternehmen gelten dann besondere Pflichten, um einen fairen Wettbewerb auf digitalen M\u00e4rkten sicherzustellen. Hintergrund ist die Bef\u00fcrchtung, dass manche gro\u00dfe Plattform-Betreiber so m\u00e4chtig geworden sind, dass sie ihre Marktposition zementieren k\u00f6nnten.\u00a0<\/p>\n<p>Apple steht durch einen Kommissionsbeschluss seit September 2023 mit den Diensten App-Store, iOS und Safari auf der Liste der Torw\u00e4chter. Darunter befinden sich auch andere Tech-Giganten wie Amazon, Microsoft, Alphabet und Meta. Gegen die Einstufung der Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde gingen einige der Unternehmen, darunter Apple, gerichtlich vor.<\/p>\n<p>Gericht: App Store ist ein einheitlicher Dienst<\/p>\n<p>Das Gericht in Luxemburg best\u00e4tigte unter anderem die Einsch\u00e4tzung der Kommission, dass die Varianten des App-Stores f\u00fcr iPhone, iPad, Apple Watch, Mac und Apple TV ein und denselben zentralen Plattformdienst darstellen. Sie verfolgten denselben Zweck, n\u00e4mlich Software-Entwickler und Endnutzer zusammenzubringen, hie\u00df es. Aus Sicht von Apple h\u00e4tten die Stores einzeln betrachtet werden m\u00fcssen. Dies h\u00e4tte bedeutet, dass nur der iOS-App-Store die erforderlichen Schwellenwerte f\u00fcr eine Torw\u00e4chter-Benennung erreicht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Zudem war Apple gegen die Einstufung von iMessage als nummernunabh\u00e4ngiger interpersoneller Kommunikationsdienst vorgegangen &#8211; also als ein Dienst, bei dem die Kommunikation nicht auf einer Telefonnummer aus dem \u00f6ffentlichen Telefonnetz basiert, sondern etwa auf Benutzernamen oder Konten. Die Klagen dazu erkl\u00e4rte das Gericht f\u00fcr unzul\u00e4ssig. Diese Einstufung allein erzeuge keine verbindlichen Rechtswirkungen, die die Rechtsstellung von Apple \u00e4nderten, hie\u00df es.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Luxemburg (dpa) &#8211; Der Technologie-Konzern Apple hat im Streit um die Einstufung seines App-Stores und Betriebssystems iOS eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11028,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[12,13,15,5,639,14,11,2664],"class_list":["post-11027","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-luxemburg","tag-eu","tag-europa","tag-internet","tag-luxemburg","tag-prozess-gericht","tag-urteile","tag-usa","tag-wettbewerb"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116883700085916340","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11027","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11027"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11027\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11027"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11027"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11027"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}