{"id":11609,"date":"2026-07-18T02:23:09","date_gmt":"2026-07-18T02:23:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/11609\/"},"modified":"2026-07-18T02:23:09","modified_gmt":"2026-07-18T02:23:09","slug":"luxemburger-flughafen-wird-zunehmend-drehscheibe-fuer-drogen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/11609\/","title":{"rendered":"Luxemburger Flughafen wird zunehmend Drehscheibe f\u00fcr Drogen"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Luxemburger Flughafen wird von kriminellen Netzwerken zunehmend als Umschlagplatz f\u00fcr internationale Drogengesch\u00e4fte genutzt: Seit 2025 sei \u00abeine sp\u00fcrbare Zunahme sowohl der Anzahl der Sendungen als auch der sichergestellten Mengen festzustellen\u00bb, teilte die Polizei Luxemburg mit. Vorher habe es nur vereinzelte F\u00e4lle gegeben.<\/p>\n<p>So haben Zoll und Polizei im vergangenen Jahr im Frachtzentrum des Flughafens unter anderem knapp 2,3 Tonnen Marihuana, gut 870 Kilo Kokain, rund 108 Kilo Haschisch und fast 74 Kilo Methamphetamin abgefangen.<\/p>\n<p>Spektakul\u00e4r war der Fund von 500 Kilo Kokain in einer Luftfracht aus Brasilien, die in tonnenweise Speisest\u00e4rke versteckt gewesen waren. Der Wert der dabei beschlagnahmten Drogen wurde auf rund 100 Millionen Euro gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>In diesem Fr\u00fchjahr stie\u00dfen die Z\u00f6llner auf rund 90 Kilo der synthetischen Droge Methamphetamin &#8211; versteckt in einem Backofen. Die Substanzen kamen aus S\u00fcdamerika, der Wiederverkaufswert lag gesch\u00e4tzt bei einer Million Euro.<\/p>\n<p>Drogen nicht f\u00fcr den luxemburgischen Markt<\/p>\n<p>Kokainsendungen stammten \u00fcberwiegend aus S\u00fcdamerika, Cannabisprodukte gelegentlich auch aus Mittel- und Nordamerika. Die sichergestellten Drogen seien in der Regel nicht f\u00fcr den luxemburgischen Markt bestimmt, sondern f\u00fcr Empf\u00e4nger in anderen europ\u00e4ischen Staaten vorgesehen, teilte die Polizei weiter mit.<\/p>\n<p>\u00abLuxemburg dient dabei haupts\u00e4chlich als Transitpunkt.\u00bb Erkenntnisse zeigten, dass Luxemburg gezielt als Umschlagplatz genutzt werde. Trotz Zunahme der F\u00e4lle und Mengen gebe es aber keine Hinweise darauf, dass sich Luxemburg zu einer f\u00fchrenden europ\u00e4ischen Drehscheibe des internationalen Drogenhandels entwickele.<\/p>\n<p>Die luxemburgischen Beh\u00f6rden h\u00e4tten ihre Kontroll- und Ermittlungsma\u00dfnahmen kontinuierlich angepasst und verst\u00e4rkt, hie\u00df es. Der Zoll kontrolliere den Frachtverkehr streng und systematisch. Durch die Analyse von Frachtdokumenten sowie \u00dcberpr\u00fcfungen von verd\u00e4chtigen Sendungen w\u00fcrden Verst\u00f6\u00dfe fr\u00fchzeitig erkannt.<\/p>\n<p>Es gab bereits \u00abbedeutende Ermittlungserfolge\u00bb<\/p>\n<p>Bei Funden werden laut Polizei sofort die Beh\u00f6rden der L\u00e4nder informiert, f\u00fcr die die Sendungen gedacht seien. Die internationale Zusammenarbeit habe bereits zu \u00abbedeutenden Ermittlungserfolgen\u00bb gef\u00fchrt: Empf\u00e4nger w\u00fcrden identifiziert und kriminelle Netzwerke geschw\u00e4cht oder zerschlagen.<\/p>\n<p>Der Flughafen Luxemburg z\u00e4hle zu den wichtigsten Luftfrachtdrehkreuzen Europas und verf\u00fcge \u00fcber ein weltweites Streckennetz. Solche Standorte seien potenziell attraktiv f\u00fcr kriminelle Organisationen, hie\u00df es von der Polizei. Sie versuchten, bestehende Handels- und Transportstrukturen f\u00fcr eigene Zwecke zu missbrauchen, hie\u00df es.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Luxemburger Flughafen wird von kriminellen Netzwerken zunehmend als Umschlagplatz f\u00fcr internationale Drogengesch\u00e4fte genutzt: Seit 2025 sei \u00abeine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11610,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[5,442],"class_list":["post-11609","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-luxemburg","tag-luxemburg","tag-texttospeech"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116938604779958660","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11609","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11609"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11609\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11610"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11609"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11609"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11609"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}