{"id":1169,"date":"2026-02-21T12:50:12","date_gmt":"2026-02-21T12:50:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/1169\/"},"modified":"2026-02-21T12:50:12","modified_gmt":"2026-02-21T12:50:12","slug":"tageblatt-lu-kultur-news-nationalbibliothek-erreicht-milestone-die-tonnars-in-senegal-und-luxemburg-vernetzt-sich-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/1169\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Kultur-News | Nationalbibliothek erreicht Milestone, die Tonnars in Senegal und Luxemburg vernetzt sich in Berlin"},"content":{"rendered":"<p>          &#13;<br \/>\n            PHILOSOPHIE Auf der Suche nach dem \u201eSch\u00f6nen\u201c <\/p>\n<p>Die Leiterin der \u201eErwuesseBildung\u201c, Dr. phil. Nora Schleich, teilt ihr Wissen in puncto Kultur, Kunst und Gesellschaft gerne in Konferenzzyklen mit, so auch in der Reihe \u201eAfterwork Aesthetics\u201c. Nach Gedanken zu \u201eKultur und \u00e4sthetische Bildung\u201c im Januar und \u201eEllenes an Ekleges, d\u2019\u00c4sthetik vum B\u00e9isen an den Horror\u201c im Februar, steht am 5. M\u00e4rz \u201eDat Onduerstellbaart an d\u2019Avantgarde\u201c auf dem Programm. Am 13. April wirft sie die wichtige Frage auf \u201eW\u00e9ini ass ee Konschtwierk ee Konschtwierk?\u201c und am 4. Mai untersucht sie das Verh\u00e4ltnis \u201eA.I. a Kreativit\u00e9it\u201c. Kann man die \u00c4sthetik kurz gefasst die \u201eLehre vom Sch\u00f6nen\u201c nennen \u2013 wissend, dass diese Notion im Laufe der Jahrhunderte und auf unterschiedliche Bereiche angewandt sich entwickelt hat \u2013, so ist es spannend, sich all die oben angesprochenen Fragen zu stellen. Die Konferenzen werden auf Luxemburgisch gehalten und finden jeweils an den angegebenen Daten ab 18.00 Uhr im Zentrum Neim\u00ebnster statt. (fw) <\/p>\n<p>BIBLIOTHEK Tausende Luxemburger B\u00fccher digitalisiert <\/p>\n<p>Die Nationalbibliothek (BnL) erreicht einen Meilenstein: In Zusammenarbeit mit Luxorr und dem European Union Intellectual Property Office (EUIPO) hat sie inzwischen mehr als 4.000 B\u00fccher aus dem luxemburgischen Bestand digitalisiert. Die Dokumente sind auf eluxemburgensia.lu einsehbar. Das Projekt begann 2024 mit einer Vereinbarung zwischen der BnL und Luxorr. Ziel ist es, Werke zug\u00e4nglich zu machen, die nicht mehr \u00fcber herk\u00f6mmliche Vertriebswege erh\u00e4ltlich sind. <\/p>\n<p class=\"Zahl_Inhalt1\">4.000 <\/p>\n<p class=\"Zahl_Beschreibung1\">Luxemburger B\u00fccher hat die BnL digitalisiert <\/p>\n<p>Anfang 2025 ver\u00f6ffentlichte die BnL auf dem EUIPO-Portal eine Liste der betroffenen luxemburigschen Schriften. Die Rechteinhaber*innen hatten sechs Monate, um Einspruch zu erheben \u2013 danach wurden die Werke online publiziert. Darunter befinden sich beispielsweise der Ratgeber f\u00fcr portugiesische Zuwander*innen \u201eViver no Luxemburgo\u201c (u.a. Fran\u00e7ois Biltgen) oder auch die Biografie \u201eGermaine Damar. Ein Luxemburger Star im deutschen Film der 50er-Jahre\u201c (Joy Hoffmann\/Viviane Thill). \u201eDiese Initiative stellt einen wichtigen Schritt bei der Vermittlung des luxemburgischen Kulturerbes dar. Indem sie einen vollst\u00e4ndigen Zugang zu Tausenden zuvor nicht verf\u00fcgbaren B\u00fcchern erm\u00f6glicht, l\u00e4sst die BnL ein vergessenes Erbe wieder aufleben und er\u00f6ffnet neue Forschungsperspektiven im Bereich der \u201aLuxemburgensia\u2018\u201c, so das Team der BnL in einer Pressemitteilung. (ispi) <\/p>\n<p>MUSIK Die Tonnars in Senegal <\/p>\n<p>Der Luxemburger Musiker Serge Tonnar und sein Sohn, der Produzent Turnup Tun, verbrachten Anfang Februar Zeit in Senegal: Sie arbeiteten dort mit den K\u00fcnstlern MamJ RasSoul, Adee und der Rap-Gruppe Akhlou Brick Paradise zusammen. \u201eCette r\u00e9sidence de cr\u00e9ation et de production s\u2019inscrit dans le cadre de la coop\u00e9ration culturelle entre le Grand-Duch\u00e9 de Luxembourg et la R\u00e9publique du S\u00e9n\u00e9gal\u201c, teilt die Luxemburger Botschaft in Dakar mit. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Hinter-den-Kulissen-von-La-meme-destination-Serge-Tonnar-l-36964.jpg\" title=\"Nationalbibliothek erreicht Milestone, die Tonnars in Senegal und Luxemburg vernetzt sich in Berlin \" alt=\"Serge Tonnar und Adee hinter den Kulissen von \u201eLa m\u00eame destination\u201c im Studio bei Musikproduktion\" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:44.910179640718560279% 28.709248170326013394%;\"\/><\/p>\n<p class=\"image-caption\">Hinter den Kulissen von \u201eLa m\u00eame destination\u201c: Serge Tonnar (l.) und Adee (r.) Quelle: Serge Tonnar<\/p>\n<p>Die K\u00fcnstler schrieben gemeinsam Songs, komponierten und nahmen neue St\u00fccke auf. Die Residenz diente auch der Vermarktung des Lieds \u201eLa m\u00eame destination\u201c (2025), das von Serge Tonnar und Adee stammt, sowie der Produktion des Clips \u201eMama Africa\u201c von Tonnar und MamJ RasSoul. (ispi) <\/p>\n<p>FILM Luxemburg bei der Berlinale  Les \u00e9changes au march\u00e9 europ\u00e9en du film (&#8230;) ainsi que la visibilit\u00e9 offerte par la s\u00e9lection de trois coproductions luxembourgeoises, renforcent la position du Luxembourg comme partenaire fiable et pleinement engag\u00e9 dans les dynamiques europ\u00e9ennes de cr\u00e9ation. Ces moments sont essentiels pour soutenir nos talents et d\u00e9velopper de nouvelles opportunit\u00e9s de coop\u00e9ration. <\/p>\n<p class=\"Zitat-Autor1\">Guy Daleiden <\/p>\n<p class=\"Zitat-Funktion1\">Direktor Film Fund Luxembourg <\/p>\n<p>Die Berlinale neigt sich dem Ende zu und Luxemburg zieht eine erste Bilanz. In einer Pressemitteilung heben das Kulturministerium und der Film Fund Luxembourg unter anderem die Pr\u00e4senz der nationalen Branche auf dem Europ\u00e4ischen Filmmarkt (EFM) hervor. Der Film Fund beteiligte sich dort an zwei Initiativen, beispielsweise an der ersten Ausgabe der \u201eEFM Animation Days\u201c oder auch am Launch von \u201eEFM Beyond\u201c, einem Projekt zu immersiven Filmen. Ein erstes Fazit zu \u201eEFM Beyond\u201c soll bei den \u201eImmersive Days\u201c 2026 (4. bis 5. M\u00e4rz) in Luxemburg gezogen werden. Der Film Fund traf zudem auf Partnerorganisationen aus dem franz\u00f6sisch- und deutschsprachigen Raum sowie auf Mitglieder der \u201eAssociation europ\u00e9enne des fonds publics de soutien \u00e0 la production audiovisuelle\u201c. Es ging unter anderem um die Tendenzen und Herausforderungen im Sektor, um KI im audiovisuellen Bereich und um europ\u00e4ische Richtlinien. Des Weiteren war der Europ\u00e4ische Solidarit\u00e4tsfonds f\u00fcr ukrainische Filme (ESFUF) auf der Berlinale pr\u00e4sent. In dem Kontext tauschte sich der Film Fund unter anderem mit Natalia Movshovych, stellvertretende Kulturministerin der Ukraine, sowie mit Andrii Osipov, Direktor der staatlichen ukrainischen Filmagentur, aus. Zum einen, um die Bed\u00fcrfnisse des Sektors zu analysieren; zum anderen, um laufende Projekte zu unterst\u00fctzen. Das Luxemburger Kulturministerium investiert 60.000 Euro in den Fonds (Stand: 2025\/2026). Der ESFUF wurde offiziell f\u00fcr 2026 verl\u00e4ngert. (ispi) <\/p>\n<p>RESIDENZ Kulturministerium vermietet Atelier in Bourglinster  <\/p>\n<p>Das Kulturministerium sucht Mieter*innen f\u00fcr ein Kunstatelier in der N\u00e4he des \u201eCh\u00e2teau de Bourglinster\u201c. Es steht ab Mitte April zur Verf\u00fcgung. Der Vertrag geht \u00fcber drei Jahre, die Monatsmiete liegt bei 60 Euro f\u00fcr 20 Quadratmeter. Die angrenzende Mehrzweckhalle \u201eOpen Space\u201c steht den Kunstschaffenden gratis zur Verf\u00fcgung. Die R\u00e4umlichkeiten wurden 2013 eingeweiht und werden seitdem vom Kulturministerium verwaltet. Wer als Mieter*in in Frage kommt und was es zur Bewerbung braucht: annexes.chateaubourglinster.lu oder mcult.gouvernement.lu. Die Frist l\u00e4uft noch bis zum 15. M\u00e4rz. (ispi) <\/p>\n<p>EVENTS \u201eMultiplica Lab\u201c und \u201eLa Maisonnette\u201c <\/p>\n<p>In den Rotondes in Luxemburg-Stadt findet \u00fcbers Wochenende das \u201eMultiplica Lab\u201c statt; in der Escher Kulturfabrik endet das Residenz-Programm f\u00fcr Theatertexte, \u201eLa Maisonnette\u201c, am Samstag mit Lesungen und einer Diskussionsrunde. In Esch f\u00e4llt der Startschuss um 17 Uhr. Antoine Pohu und Suzie Colin, die sich an der Residenz beteiligten, tragen aus ihren Werken vor. Es folgt ein Austausch mit ihren Mentor*innen Tullio Forgiarini, Michel Tanner und Sophie Bricaire (mehr Infos und Anmeldung auf kulturfabrik.lu). Das \u201eMultiplica Lab\u201c, ein Festival der digitalen Kunst, h\u00e4lt hingegen mehrere Events bereit \u2013 von Ateliers bis hin zur immersiven Musiknacht. Das Programm ist auf rotondes.lu einsehbar. F\u00fcr die meisten Events ist ein Ticket erforderlich. (ispi) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13; PHILOSOPHIE Auf der Suche nach dem \u201eSch\u00f6nen\u201c Die Leiterin der \u201eErwuesseBildung\u201c, Dr. phil. 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