{"id":12363,"date":"2026-08-05T15:48:12","date_gmt":"2026-08-05T15:48:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/12363\/"},"modified":"2026-08-05T15:48:12","modified_gmt":"2026-08-05T15:48:12","slug":"tageblatt-lu-preise-statec-korrigiert-inflationserwartung-fuer-2027-nach-unten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/12363\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Preise | Statec korrigiert Inflationserwartung f\u00fcr 2027 nach unten"},"content":{"rendered":"<p>Die Statistikbeh\u00f6rde Statec senkt ihre Inflationsprognose deutlich. F\u00fcr 2026 rechnet sie nur noch mit 1,8 Prozent statt der im Mai erwarteten 2,5 Prozent. F\u00fcr 2027 sagt sie in einem am Mittwoch erschienenen Kommuniqu\u00e9 noch 2,1 Prozent voraus.  <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Naher Osten und Resilienzpaket <\/p>\n<p>Der Hauptgrund f\u00fcr die Anpassung liegt im Nahen Osten. Nach der Deeskalation im Juni \u00f6ffnete sich die Stra\u00dfe von Hormus wieder, \u00d6l- und Gaspreise fielen rasch. Ende Juli schloss sich die Meerenge erneut, die Kurse zogen wieder an. Unter dem Strich blieben die Energiepreise aber unter den bef\u00fcrchteten Preisen vom Fr\u00fchjahr. <\/p>\n<p>Dazu kommen die Entlastungen des Resilienzpakets, welches im Rahmen der Tripartite beschlossen wurde: Seit Juli sind Diesel und Benzin f\u00fcnf Cent pro Liter billiger, seit August auch Heiz\u00f6l, Strom und Gas. Das dr\u00fcckt die Inflation um 0,3 Prozentpunkte. Die Ma\u00dfnahmen laufen Ende 2026 aus. Im Januar 2027 steigen die Preise deshalb sprunghaft an. <\/p>\n<p>  &#13;<\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            <a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/Nachrichten\/Regierung-und-Sozialpartner-unterzeichnen-Abkommen-65389.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">&#13;<br \/>\n              <img decoding=\"async\" class=\"img-responsive wcms-image-layout wcms-img-fitting-cover wcms-img-aspect-ratio-16-9 wcms-img-object-position-centered\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Regierung-Gewerkschaften-Patronat-und-Landwirtschaftskammer-97052m.jpg\" loading=\"lazy\" title=\"Regierung und Sozialpartner unterzeichnen Tripartite-Abkommen\" alt=\"Vertreter von Regierung, Gewerkschaften, Patronat und Landwirtschaftskammer unterzeichnen Tripartite-Abkommen im Staatsministerium\" style=\"object-position:47.52370888607767796% 58.192417155896961845%;\"\/>&#13;<br \/>\n            <\/a>&#13;<\/p>\n<p>    &#13;<\/p>\n<p>Index erst 2027, es sei denn&#8230; <\/p>\n<p>F\u00fcr 2027 verlagert sich das Risiko laut Statec vom \u00d6l auf Lebensmittel und Gas. Die Hitzewellen im Fr\u00fchjahr und Sommer 2026 und ein El Ni\u00f1o, den internationale Wetterdienste bis Jahresende als stark bis sehr stark einstufen, k\u00f6nnten die Preise f\u00fcr Agrarrohstoffe treiben. Betroffen w\u00e4ren vor allem tropische fr\u00fcchte wie Avocado und Bananen. Hinzu kommt teurer Stickstoffd\u00fcnger, f\u00fcr dessen Herstellung Erdgas der wichtigste Rohstoff ist. Die Lebensmittelpreise sollen 2026 um 2,1 Prozent steigen, 2027 um 2,4 Prozent. <\/p>\n<p>Auch beim Gas sieht Statec ein Risiko. Die europ\u00e4ischen Speicher sind vor der Heizperiode schlechter gef\u00fcllt als sonst um diese Zeit. Ab dem Winter 2026\/27 k\u00f6nnte das die Preise nach oben treiben. <\/p>\n<p>Im Juli lag die Inflation in Luxemburg bei 2,2 Prozent, in der Eurozone bei 2,9 Prozent. Die Energiepreise stiegen hierzulande um sieben Prozent, die Lebensmittelpreise um rund 1,5 Prozent. Die n\u00e4chste Indextranche erwartet Statec im dritten Quartal 2027. Nur bei einem neuen Preisschub bei der Energie k\u00e4me sie schon im vierten Quartal 2026. (hat) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Statistikbeh\u00f6rde Statec senkt ihre Inflationsprognose deutlich. 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