{"id":13009,"date":"2026-08-19T22:13:06","date_gmt":"2026-08-19T22:13:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/13009\/"},"modified":"2026-08-19T22:13:06","modified_gmt":"2026-08-19T22:13:06","slug":"tageblatt-lu-welttag-der-humanitaeren-hilfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/13009\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Welttag der humanit\u00e4ren Hilfe"},"content":{"rendered":"<p>Zum Welttag der humanit\u00e4ren Hilfe hat die Direktion f\u00fcr Entwicklungszusammenarbeit und humanit\u00e4re Hilfe eine Zwischenbilanz \u00fcber Luxemburgs internationales Engagement im laufenden Jahr 2026 ver\u00f6ffentlicht. Seit Anfang des Jahres hat der Staat beinahe 42 Millionen Euro zur Unterst\u00fctzung humanit\u00e4rer Ma\u00dfnahmen in insgesamt 37 L\u00e4ndern bereitgestellt. <\/p>\n<p>Diese Gelder flossen unter anderem in den Jemen, nach Myanmar, in den S\u00fcdsudan oder nach Burkina Faso, mit ihnen wurden aber auch Hilfsaktionen in den gro\u00dfen Krisenherden im Sudan, im Gazastreifen oder in der Ukraine unterst\u00fctzt. Im Libanon hat Luxemburg Hilfsg\u00fcter f\u00fcr Vertriebene bereitgestellt, darunter Notunterk\u00fcnfte, Isomatten sowie K\u00fcchen-Sets. Das schwere Erdbeben in Venezuela im Juni l\u00f6ste einen der gr\u00f6\u00dften Eins\u00e4tze in der Geschichte von Emergency.lu aus. Im Rahmen dieses Einsatzes wurden sieben luxemburgische Experten mobilisiert, darunter Spezialisten, die f\u00fcr die Wiederherstellung der Notfallkommunikation in den Katastrophengebieten zust\u00e4ndig waren. Au\u00dferdem wurden Zelte und Generatoren an die betroffene Bev\u00f6lkerung geliefert. <\/p>\n<p>          Internationale Finanzierungskrise <\/p>\n<p>Der Tag der humanit\u00e4ren Hilfe erinnert auch daran, wie wichtig es ist, humanit\u00e4re Akteure besser zu sch\u00fctzen. Er wurde 2008 ins Leben gerufen, um die Leistungen der Helfer zu w\u00fcrdigen \u2013 und erinnert an die Explosion einer Autobombe vor dem UN-Hauptquartier in Bagdad am 19. August 2003. Dabei wurden der damalige Hochkommissar f\u00fcr Menschenrechte, Sergio Vieira de Mello, und 21 weitere UN-Mitarbeiter get\u00f6tet. Heute haben die Angriffe auf humanit\u00e4re Helfer ein noch nie dagewesenes Ausma\u00df erreicht. Nach Angaben des Amtes f\u00fcr die Koordinierung humanit\u00e4rer Angelegenheiten (OCHA) wurden seit Anfang 2026 weltweit 82 humanit\u00e4re Helfer get\u00f6tet, 97 verletzt und 39 entf\u00fchrt. <\/p>\n<p>Bedroht werden die Akteure vor Ort aber auch von einer internationalen Finanzierungskrise. In Nordamerika und Europa wurden die Budgets f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe in den vergangenen Jahren massiv zusammengestrichen. Luxemburg betont zum Welttag, sein Engagement f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe fortsetzen zu wollen. Bei den Nachbarn in Deutschland hingegen wurden die Mittel f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe von 3,14 Milliarden Euro im Jahr 2022 auf wenig mehr als eine Milliarde Euro im Jahr 2026 heruntergek\u00fcrzt. <\/p>\n<p>Die Direktion fordert in ihrem Schreiben alle Konfliktparteien auf, ihren Verpflichtungen im Rahmen des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts uneingeschr\u00e4nkt nachzukommen, einen sicheren, schnellen und ungehinderten humanit\u00e4ren Zugang zu gew\u00e4hrleisten und die Straflosigkeit bei Verst\u00f6\u00dfen gegen Zivilisten und humanit\u00e4res Personal zu bek\u00e4mpfen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum Welttag der humanit\u00e4ren Hilfe hat die Direktion f\u00fcr Entwicklungszusammenarbeit und humanit\u00e4re Hilfe eine Zwischenbilanz \u00fcber Luxemburgs internationales&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13010,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[3419,5],"class_list":["post-13009","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-luxemburg","tag-humanitre-hilfe","tag-luxemburg"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/117124478098367391","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13009","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13009"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13009\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13010"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13009"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13009"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13009"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}