{"id":13098,"date":"2026-08-21T12:02:10","date_gmt":"2026-08-21T12:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/13098\/"},"modified":"2026-08-21T12:02:10","modified_gmt":"2026-08-21T12:02:10","slug":"tageblatt-lu-verschmutzung-durch-abwasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/13098\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Verschmutzung durch Abwasser"},"content":{"rendered":"<p>Der Umgang mit belastetem Abwasser im Kompostierungszentrum Minett-Kompost in Monnerich sorgt weiter f\u00fcr Diskussionen. <a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/Luxemburg\/Das-Umweltministerium-zieht-beim-Minett-Kompost-die-Reissleine-67383.html\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Das Tageblatt berichtete Anfang August<\/a> von der Aufforderung des Umweltministeriums an das Syndikat, die Einleitungen von Abwasser in die Umwelt und die Kanalisation zu stoppen. <a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/Luxemburg\/Jeannot-Fuerpass-fragt-nach-Quelle-fuer-Minett-Kompost-Bericht-das-Schreiben-ging-an-ihn-selbst-68754.html\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pr\u00e4sident Jeannot F\u00fcrpass wies die Darstellung wenige Tage sp\u00e4ter zur\u00fcck<\/a>. Die Tageblatt-Berichterstattung st\u00fctzte sich zwar auf ein Schreiben des Ministeriums an das Syndikat (und damit an F\u00fcrpass als Pr\u00e4sidenten). Dennoch hinterfragte der CSV-Politiker gegen\u00fcber Radio 100,7, woher die Informationen stammten \u2013 und behauptete zudem, von Minett-Kompost gelange \u201en\u00e4ischt an d\u2018Natur, definitiv net\u201c. Dem widerspricht nun Gilles Biver, hoher Beamter im Umweltministerium. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Ministerium best\u00e4tigt Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten <\/p>\n<p>Biver best\u00e4tigte am Freitag im Gespr\u00e4ch mit Radio 100,7, dass auf dem Gel\u00e4nde des Kompostierungszentrums \u201eeinige Vorf\u00e4lle\u201c festgestellt wurden. Einen davon bezeichnet Biver als \u201epunktuelle Direktverschmutzung\u201c \u2013 ein Beh\u00e4lter sei gereinigt worden und dabei sei organisches Material mit dem Wasser in einen Nebenfluss gelangt, der in den Kiemelbach und anschlie\u00dfend in die Alzette m\u00fcndet. Ob es sich dabei um einen Einzelfall handelt, konnte Biver nicht klar beantworten: \u201eOb dies in der Vergangenheit regelm\u00e4\u00dfig geschehen ist, dazu kann ich mich nicht \u00e4u\u00dfern\u201c, sagte er. <\/p>\n<p>Ein weiterer zentraler Vorwurf an das Syndikat betrifft laut Biver den st\u00e4ndigen Zufluss von Presss\u00e4ften \u00fcber eine Druckleitung in den Kanal und weiter zur SIVEC-Kl\u00e4ranlage in Schifflingen. Eine solche Einleitung sei \u201eschlichtweg nicht genehmigungsf\u00e4hig\u201c. Luxemburgs Kl\u00e4ranlagen seien f\u00fcr die Aufbereitung von Haushaltsabwasser ausgelegt. F\u00fcr die Belastungen und Substanzen aus dem Minett-Kompost seien sie nicht geeignet, denn diese m\u00fcssten \u201eanders behandelt\u201c werden. <\/p>\n<p>Kl\u00e4ranlage st\u00f6\u00dft an ihre Grenzen <\/p>\n<p>Die in das SIVEC geleiteten Belastungen entspr\u00e4chen zudem denen einer Kleinstadt, wodurch die Kl\u00e4ranlage an ihre Grenzen sto\u00dfe. Weiterhin ist laut Biver bei der Ankunft gro\u00dfer Mengen aus der Kompostierungsanlage ein \u201eR\u00fcckstau\u201c m\u00f6glich. Dabei gelange das Abwasser \u00fcber ein vorgesehenes \u00dcberlaufbecken in den Kiemelbach. F\u00fcrpass argumentiere, dass das Abwasser nicht in den Kiemelbach gelange, g\u00e4be es ein zweites Sammelbecken. Damit sei jedoch nicht das Problem gel\u00f6st, dass dieses Wasser gar nicht erst in die Schifflinger Kl\u00e4ranlage geh\u00f6rt, sagte Biver. <\/p>\n<p>Der Beamte betont dennoch die Wichtigkeit von Minnett-Kompost. Das Syndikat sei \u201eein wichtiger Partner\u201c, der den organischen Anfall von 20 Luxemburger Gemeinden verwalte. \u201eMinett Kompost jetzt un\u00fcberwindbare H\u00fcrden in den Weg zu legen, sodass das Unternehmen schlie\u00dfen m\u00fcsste, kommt f\u00fcr keinen von uns infrage\u201c, sagte Biver. Dennoch k\u00f6nne das Ministerium die Verschmutzung nicht l\u00e4nger zulassen. Mit der gesetzten Frist bewege man sich im \u201egesetzlichen Rahmen\u201c. Aufgrund des Ausma\u00dfes des Problems sei sich das Ministerium jedoch bewusst, \u201edass es wahrscheinlich l\u00e4nger als 30 Tage dauern wird\u201c. <\/p>\n<p>Biver weist Vorwurf des Wegsehens zur\u00fcck <\/p>\n<p>Den Vorwurf, die Beh\u00f6rden h\u00e4tten weggesehen, weist Biver zur\u00fcck. Bei dem Fall handele es sich um ein Dossier, \u201edeen d\u00e9i lescht Joren einfach e b\u00ebsse geschleeft huet\u201c. Die Beh\u00f6rden h\u00e4tten sich die Angelegenheiten dennoch \u201eakribisch angesehen\u201c. (les) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Umgang mit belastetem Abwasser im Kompostierungszentrum Minett-Kompost in Monnerich sorgt weiter f\u00fcr Diskussionen. 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