{"id":13303,"date":"2026-08-26T09:44:19","date_gmt":"2026-08-26T09:44:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/13303\/"},"modified":"2026-08-26T09:44:19","modified_gmt":"2026-08-26T09:44:19","slug":"tageblatt-lu-wirtschaft-statec-auswirkungen-der-duerre-lassen-sich-noch-schwer-abschaetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/13303\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Wirtschaft | Statec: Auswirkungen der D\u00fcrre lassen sich noch schwer absch\u00e4tzen"},"content":{"rendered":"<p>Statec hat seinen Konjunkturbericht f\u00fcr den Monat August ver\u00f6ffentlicht. Und zieht eine durchwachsene Bilanz. Ein Gro\u00dfteil Europas hat in den Monaten Mai bis August mehrere Hitzewellen erlebt, auch Luxemburg wurde davon nicht verschont. Damit einher ging eine D\u00fcrrephase: \u201eIn den ersten sieben Monaten des Jahres lag das Niederschlagsdefizit gegen\u00fcber einem normalen Jahr bei \u00fcber 30 Prozent\u201c, schreibt die Luxemburger Statistikbeh\u00f6rde. Von April bis Juli seien es sogar 60 Prozent. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Hitze als Faktor in der Baubranche <\/p>\n<p>Die Auswirkungen davon auf die Volkswirtschaft lie\u00dfen sich derzeit aber nur schwer absch\u00e4tzen. Eine Umfrage in der Baubranche weise darauf hin, dass mehr Betriebe die Wetterbedingungen als einen Faktor nennen, der ihre T\u00e4tigkeit einschr\u00e4nke. Das gaben im Juli zehn Prozent der Firmen an, im Vorjahresmonat waren es nur f\u00fcnf Prozent. Die niedrigen Pegel der Fl\u00fcsse haben zudem wohl die Logistikkette bestimmter Industriezweige beeintr\u00e4chtigt. Und magere Ernten bei bestimmten landwirtschaftlichen Erzeugnissen d\u00fcrften sich in steigenden Lebensmittelpreisen niederschlagen. <\/p>\n<p>Derzeit bleibe die Inflation bei den Lebensmitteln aber moderat, schreiben die Statistiker. Gegen\u00fcber Januar (2,8 Prozent) habe sie sich im Juli sogar verlangsamt (1,3 Prozent). Das gehe vor allem auf g\u00fcnstigere Fleischpreise zur\u00fcck. Das Risiko, dass die Preise bei den Lebensmitteln in naher Zukunft wachsen, sei aber erheblich. Nicht nur D\u00fcrre und Flusspegel spielten da eine Rolle, sondern auch der Preisanstieg beim Stickstoffd\u00fcnger wegen der Sperrung der Stra\u00dfe von Hormus. Zudem rechneten Meteorologen bis zum Ende des Jahres mit einem starken Auftreten des Wetterph\u00e4nomens \u201eEl Ni\u00f1o\u201c. Das k\u00f6nnte die Spannungen bei den Agrarrohstoffen insbesondere in den Tropen versch\u00e4rfen. <\/p>\n<p>Positive Signale vom Konsum <\/p>\n<p>Vom Rest der Volkswirtschaft gibt es aber auch Positives zu berichten. Beim privaten Konsum seien \u201epositive Signale\u201c zu verzeichnen, haupts\u00e4chlich durch einen deutlichen Anstieg von Neuzulassungen bei den Autos. Die Industrieproduktion sei gestiegen und auch im Baugewerbe setze sich der leicht steigende Trend fort. <\/p>\n<p>Was die Baupreise selbst angeht, verzeichnet Statec erneut einen \u201emoderaten Anstieg\u201c. Nachdem sie nach Corona und dem Beginn des Ukrainekriegs in die H\u00f6he geschossen waren, hat sich dieser Trend 2024 verlangsamt. Seit 2025 ziehen die Preise aber wieder deutlich an. Im zweiten Quartal 2026 waren sie im Jahresvergleich um 2,7 Prozent gewachsen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Statec hat seinen Konjunkturbericht f\u00fcr den Monat August ver\u00f6ffentlicht. 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