{"id":13313,"date":"2026-08-26T12:58:10","date_gmt":"2026-08-26T12:58:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/13313\/"},"modified":"2026-08-26T12:58:10","modified_gmt":"2026-08-26T12:58:10","slug":"tageblatt-lu-in-der-naehe-zu-luxemburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/13313\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | In der N\u00e4he zu Luxemburg"},"content":{"rendered":"<p>Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der Luxemburger Grenze ist nach Beh\u00f6rdenangaben m\u00f6glicherweise bei landwirtschaftlichen Arbeiten verursacht worden. Nach ersten Erkenntnissen k\u00f6nnte der Ursprung des Brandes mit landwirtschaftlichen \u201eT\u00e4tigkeiten in der N\u00e4he des Ausgangsortes des Feuers im Zusammenhang stehen\u201c, erkl\u00e4rte die Staatsanwaltschaft in L\u00fcttich am Dienstagabend. Es k\u00f6nnten allerdings \u201enoch keine endg\u00fcltigen Schl\u00fcsse hinsichtlich der genauen Brandursache gezogen werden\u201c, betonte die Beh\u00f6rde. <\/p>\n<p>Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrl\u00e4ssiger Brandstiftung eingeleitet, um die genauen Umst\u00e4nde zu kl\u00e4ren. Es k\u00f6nnten allerdings noch Monate vergehen, bis abschlie\u00dfende Gutachten der Experten vorl\u00e4gen. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            300 Hektar verbrannt <\/p>\n<p>Der Brand hatte sich ab dem 14. August in dem von Torfmooren gepr\u00e4gten Naturschutzgebiet n\u00f6rdlich von Luxemburg ausgebreitet. Das Feuer vernichtete innerhalb weniger Tage rund 3000 Hektar Vegetation. Es handelt sich um den gr\u00f6\u00dften Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911, als es im selben Gebiet w\u00e4hrend einer \u00e4hnlichen Trockenperiode wie in diesem Jahr zu verheerenden Br\u00e4nden gekommen war.<br \/>EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib machte sich am Mittwoch vor Ort ein Bild vom Ausma\u00df der Brandfolgen. In Monschau traf die EU-Kommissarin unter anderem B\u00fcrgermeisterin Carmen Kr\u00e4mer und die nordrhein-westf\u00e4lische Landwirtschaftsministerin Silke Gori\u00dfen (CDU). Im Stadtteil Kalterherberg \u00fcberreichte Lahbib Kr\u00e4mer sowie Einsatzkr\u00e4ften von Technischem Hilfswerk und Feuerwehr als Dank f\u00fcr ihren Einsatz im Nachbarland eine EU-Solidarit\u00e4tsmedaille mit dem offiziellen Zeichen f\u00fcr Zivilschutz, einem blauen Dreieck auf orangefarbenem Grund. <\/p>\n<p>\u201eImmer h\u00e4uiger mit gro\u00dfen Br\u00e4nden konfrontiert\u201c <\/p>\n<p>Auch L\u00e4nder wie Belgien und Deutschland seien inzwischen \u201eimmer h\u00e4ufiger mit gro\u00dfen Br\u00e4nden konfrontiert\u201c, sagte Lahbib. Eine Lektion der vergangenen Wochen sei, dass \u201ekein europ\u00e4isches Land sicher ist\u201c. <\/p>\n<p>Die Waldbrandsaison 2026 ist nach Angaben der EU-Kommission au\u00dfergew\u00f6hnlich schlimm. Bis zum 12. August war die verbrannte Fl\u00e4che demnach bereits doppelt so gro\u00df wie der durchschnittliche Wert zu diesem Zeitpunkt des Jahres. Der Katastrophenschutzmechanismus wurde bereits zehn Mal aktiviert. Dies f\u00fchrt dazu, dass das Koordinierungszentrum in Br\u00fcssel Unterst\u00fctzung aus anderen europ\u00e4ischen Staaten mobilisiert. Neben den 27 EU-Staaten sind zehn weitere europ\u00e4ische L\u00e4nder Teil des Programms. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der Luxemburger Grenze ist nach Beh\u00f6rdenangaben m\u00f6glicherweise bei landwirtschaftlichen Arbeiten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13314,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[61,816,5,2548],"class_list":["post-13313","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-luxemburg","tag-belgien","tag-hohes-venn","tag-luxemburg","tag-waldbrnde"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/117161931938316258","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13313"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13313\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13314"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}