{"id":1648,"date":"2026-02-26T14:47:08","date_gmt":"2026-02-26T14:47:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/1648\/"},"modified":"2026-02-26T14:47:08","modified_gmt":"2026-02-26T14:47:08","slug":"ukraine-krieg-zwoelf-jahre-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/1648\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg \u2013 Zw\u00f6lf Jahre Krieg"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"img318861\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/318861.jpeg\" alt=\"Gedenken am Denkmal f\u00fcr die gefallenen ukrainischen Soldaten auf dem Unabh\u00e4ngigkeitsplatz in Kiew\"\/><\/p>\n<p>Gedenken am Denkmal f\u00fcr die gefallenen ukrainischen Soldaten auf dem Unabh\u00e4ngigkeitsplatz in Kiew<\/p>\n<p>Foto: AP\/dpa\/Efrem Lukatsky<\/p>\n<p>Und wieder wird ein \u00bbJahrestag\u00ab genutzt, um historische Wahrheiten so zurechtzubiegen, wie es f\u00fcr die Erh\u00f6hung der \u00bbKriegst\u00fcchtigkeit\u00ab von Nutzen erscheint. Skrupellos vertrauen Journalisten in den selbst ernannten \u00bbLeitmedien\u00ab, aber auch in weniger bedeutenden Publikationen, auf die Vergesslichkeit der Zuschauer und Leser.<\/p>\n<p>Nun ist zum Beispiel im Luxemburger \u00bbTageblatt\u00ab die Rede vom Beginn der russischen \u00bbGro\u00dfoffensive\u00ab gegen die Ukraine, die vor vier Jahren begann. Um zu erkl\u00e4ren, warum in diesem Zusammenhang nicht der standardm\u00e4\u00dfige Begriff \u00bbPutins Angriffskrieg\u00ab in die Titelzeile gelangte, wird ganz nebenbei behauptet, die russische Offensive habe bereits 2014 begonnen. In diesem Sinne \u00e4u\u00dferte sich am Montag im \u00bbMorgenmagazin\u00ab des deutschen Staatssenders ARD auch der ukrainische Botschafter in Berlin. Das wurde seinerzeit von den Medien keinesfalls berichtet, weil es nicht stimmt. Warum ist also heute wahr, was damals nicht stattfand?<\/p>\n<p>Die Internationale<\/p>\n<p>Die linke Medienlandschaft in Europa ist nicht gro\u00df, aber es gibt sie: ob nun die franz\u00f6sische \u00bbL\u2019Humanit\u00e9\u00ab oder die schweizerische \u00bbWochenzeitung\u00ab (WOZ), ob \u00bbIl Manifesto\u00ab aus Italien, die luxem\u00adburgische \u00bbZeitung vum L\u00ebtzebuerger Vollek\u00ab, die finnische \u00bbKansan Uutiset\u00ab, der britische \u00bbMorning Star\u00ab oder \u00bbNa\u0161e Pravda\u00ab aus Prag. Sie alle beleuchten inter\u00adnationale und nationale Entwicklungen aus einer progressiven Sicht. Mit einer Reihe dieser Medien arbeitet \u00bbnd\u00ab bereits seit L\u00e4ngerem zusammen \u2013 inhaltlich zum Beispiel bei unserem <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/thema\/europress\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">inter\u00adnatio\u00adnalen Jahresr\u00fcckblick<\/a> oder der \u00dcbernahme von Reportagen und Interviews, technisch bei der <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1181948.homestory-app-nd-digital-neues-aus-der-postkapitalistischen-zukunft.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Entwicklung unserer Digital-App<\/a>.<\/p>\n<p>Mit der Kolumne \u00bbDie Internationale\u00ab gehen wir einen Schritt weiter in dieser Kooperation und ver\u00f6ffentlichen immer freitags in unserer <a href=\"https:\/\/nd.digital\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">App nd.Digital<\/a> einen Kommentar aus unseren Partnermedien, der aktuelle Themen unter die Lupe nimmt. Das k\u00f6nnen Ereignisse aus den jeweiligen L\u00e4ndern sein wie auch Fragen der \u00bbgro\u00dfen Weltpolitik\u00ab. Alle Texte unter <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/gastautoren\/autor\/276\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dasnd.de\/international<\/a>.<\/p>\n<p>Derselbe Sender \u2013 wie die meisten gr\u00f6\u00dferen Medien \u2013 hatte allerdings vor zw\u00f6lf Jahren weitgehend wahrheitsgem\u00e4\u00df berichtet, dass ukrainische Verb\u00e4nde mit milit\u00e4rischem Terror gegen St\u00e4dte und D\u00f6rfer im Donbass-Gebiet vorgegangen waren, deren Bewohner sich mehrheitlich dagegen zur Wehr setzten, dass nicht nur der Gebrauch ihrer russischen Muttersprache durch die neuen Machthaber in Kiew verboten worden war, sondern auch die ihnen bis dahin gew\u00e4hrten Rechte massiv beschnitten wurden, darunter das Recht, sich gewerkschaftlich zu organisieren oder zum Beispiel der Kommunistischen Partei der Ukraine anzugeh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Dieser Krieg gegen die eigene Bev\u00f6lkerung kostete bis 2022 mindestens 10\u2009000 Ukrainer im Donbass das Leben. Es folgten die \u00bbMinsker Verhandlungen\u00ab, bei denen die selbst ernannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk nicht angeh\u00f6rt wurden. Vereinbarte Waffenruhen wurden seitens ukrainischer Truppen immer wieder gebrochen und zudem mit aktiver Hilfe westlicher Staaten zur Aufr\u00fcstung der ukrainischen Armee und diverser Milizen genutzt, deren Anf\u00fchrer f\u00fcr ihre nationalistische und faschistische Gesinnung bekannt sind.<\/p>\n<p>\u00bbZeitung vum L\u00ebtzebuerger Vollek\u00ab<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00bbZeitung vum L\u00ebtzebuerger Vollek\u00ab<\/a> ist eine marxistisch orientierte politische Tageszeitung in Luxemburg. Die Berichterstattung umfasst alle Gesellschaftsbereiche sowie nationale und internationale politische Ereignisse. Die Zeitung erschien erstmals am 1. Juli 1946. Sie gilt als Zentralorgan der Kommunistischen Partei Luxemburgs (KPL). Frieden, Humanismus, sozialer und gesellschaftlicher Fortschritt, Laizismus, Solidarit\u00e4t, Antirassismus, Antimilitarismus bestimmen die redaktionelle Linie der Zeitung von ihrer Gr\u00fcndung bis heute.<\/p>\n<p>Die \u00bbZeitung vum L\u00ebtzebuerger Vollek\u00ab erscheint in gedruckter Form von Dienstag bis Samstag jeweils mit 12 Seiten.<\/p>\n<p>Der 24. Februar 2022, der Tag, an dem Russland die bedr\u00e4ngten Republiken an seiner s\u00fcdwestlichen Grenze milit\u00e4risch zu unterst\u00fctzen begann, hei\u00dft neuerdings Beginn der \u00bbGro\u00dfoffensive\u00ab. Jener Krieg, das ist ebenfalls bekannt, h\u00e4tte bereits vor vier Jahren nach wenigen Wochen beendet werden k\u00f6nnen, und zwar ohne Gesichts- und Gebietsverlust f\u00fcr die Ukraine \u2013 w\u00e4re nicht der damalige britische Premierminister nach Kiew geeilt, um den dortigen Machthabern den Wunsch der f\u00fchrenden Leute der USA und der Nato zu \u00fcbermitteln, auf keinen Fall Frieden zu schlie\u00dfen. Zuvor war in Istanbul ein fast unterschriftsreifes Papier erarbeitet worden, mit dem beide Seiten h\u00e4tten leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was danach kam, ist bekannt. Aus dem Westen flossen jede Menge Waffen und Geld in die Ukraine, wo ein gro\u00dfer Prozentsatz der \u00bbHilfe\u00ab regelm\u00e4\u00dfig in dunklen Kan\u00e4len verschwindet. Allein Deutschland hat das ukrainische Milit\u00e4r mit mindestens 50\u2005Milliarden Euro unterst\u00fctzt, wie am Montag gemeldet wurde. Und: Auch Luxemburg ist eifrig mit von der Partie.<\/p>\n<p class=\"wp-block-ppi-ndarticlecommet\">Dieser <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1454237771605\/0\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Text ist am<\/a>\u2005<a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1414882752848\/0\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">24.\u2005Februar in unserem Partnermedium \u00bbZeitung vum L\u00ebtzebuerger Vollek\u00ab (Luxemburg) erschienen<\/a>. Der Beitrag wurde nachbearbeitet und\u2005gek\u00fcrzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gedenken am Denkmal f\u00fcr die gefallenen ukrainischen Soldaten auf dem Unabh\u00e4ngigkeitsplatz in Kiew Foto: AP\/dpa\/Efrem Lukatsky Und wieder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1649,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[5,490,491],"class_list":["post-1648","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-luxemburg","tag-luxemburg","tag-russland","tag-ukraine"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1648","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1648"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1648\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1649"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1648"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1648"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1648"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}