{"id":3012,"date":"2026-03-12T23:54:05","date_gmt":"2026-03-12T23:54:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/3012\/"},"modified":"2026-03-12T23:54:05","modified_gmt":"2026-03-12T23:54:05","slug":"zoll-kontrolliert-tank-touristen-an-der-grenze-zu-luxemburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/3012\/","title":{"rendered":"Zoll kontrolliert Tank-Touristen an der Grenze zu Luxemburg"},"content":{"rendered":"<p>Zoll kontrolliert an saarl\u00e4ndisch-luxemburgischer Grenze<\/p>\n<p>Der Tank-Tourismus an der luxemburgischen Grenze nimmt wegen der hohen Spritpreise in Deutschland weiter zu &#8211; und bringt auch den Zoll auf den Plan. Am Dienstagabend (10. M\u00e4rz 2026) richteten Zollbeamte ab 18.00 Uhr an der Grenze zwischen dem saarl\u00e4ndischen Ort Nennig und dem luxemburgischen \u201cTankparadies\u201d Remich eine Kontrollstelle ein. Neben den \u00fcblichen Kontrollen zu Zigaretten, Alkohol, Bargeld oder verbotenen Gegenst\u00e4nden ging es dabei auch gezielt um mitgef\u00fchrte Reservekanister.<\/p>\n<p>Preisunterschiede gro\u00df<\/p>\n<p>Der Preisunterschied ist enorm: In Luxemburg lag der staatlich festgelegte Maximalpreis am Abend bei 1,56 Euro pro Liter Super und 1,72 Euro pro Liter Diesel. Um Mitternacht wurden die Preise angepasst auf 1,65 Euro (Super) und 1,82 Euro (Diesel) \u2013 damit bleibt Luxemburg trotzdem deutlich g\u00fcnstiger als Deutschland. An Saarbr\u00fccker Zapfs\u00e4ulen wurden am Morgen rund 2,10 Euro f\u00fcr Super E5 und 2,17 Euro f\u00fcr Diesel aufgerufen. Das Sparpotenzial liegt damit bei etwa 50 Cent pro Liter.<\/p>\n<p>Einfuhr von maximal 20 Litern zollfrei erlaubt<\/p>\n<p>Genau das treibt viele Autofahrer:innen dazu, nicht nur den Tank vollzumachen, sondern auch Kanister mitzunehmen. Doch hier gelten klare Grenzen: Bei der Einreise nach Deutschland sind maximal 20 Liter Kraftstoff im Reservekanister pro Fahrzeug zollfrei erlaubt. Mehr ist zwar nach Gefahrgutrecht transportierbar, z\u00e4hlt beim Grenz\u00fcbertritt aber nicht \u2013 hier greifen die zollrechtlichen Freimengen. Au\u00dferdem muss der Kraftstoff zum Fahrzeug passen: In einen Diesel-Pkw geh\u00f6rt also Diesel, nicht \u201cBenzin f\u00fcr den Rasenm\u00e4her daheim\u201d.<\/p>\n<p>Fahrer haben Kanister zu viel an Bord<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn der Kontrolle erwischten die Beamten zwei Autofahrer: Beide hatten jeweils einen gef\u00fcllten 20-Liter-Kanister zu viel an Bord. Je nach Kraftstoff mussten sie rund 13 Euro Einfuhrsteuer direkt vor Ort zahlen \u2013 bar oder per Karte. Weil beide Fahrer die Kanister auf Nachfrage sofort angaben, blieb ihnen eine zus\u00e4tzliche Strafe erspart.<\/p>\n<p>Mann macht trotz Zollbescheid immer noch Plus<\/p>\n<p>Einer der Kontrollierten, Jens Sievers aus Rehlingen-Siersburg, war einer Fehlinformation aufgesessen. \u201cDie Frau an der Tankstelle hat gesagt, jeweils ein Kanister pro Person ist erlaubt\u201d, sagte er &#8211; und nahm zwei Kanister mit. Den Zollbescheid nahm er sportlich: Trotz Nachzahlung spare er durch den vollgetankten 75-Liter-Tank und die Kanister immer noch deutlich dreistellig \u2013 unterm Strich bleibe ein klares Plus.<\/p>\n<p>Kontrolle spricht sich schnell herum<\/p>\n<p>Mit fortschreitender Kontrollzeit wurden die Verst\u00f6\u00dfe seltener. Die Beamten gehen davon aus, dass sich die Information \u00fcber die Kontrollstelle schnell herumsprach. Gegen 22.00 Uhr wurde der Einsatz beendet. Das Fazit des Hauptzollamts Saarbr\u00fccken: Es gab Aufgriffe im Bereich Kraftstoff \u2013 jeweils kleinere Mehrmengen, die von den Betroffenen angemeldet wurden. Die Ermittlungen beschr\u00e4nkten sich in diesen F\u00e4llen auf die f\u00e4llige Einfuhrsteuer.<\/p>\n<p class=\"post--source\">&#8211; NonStopNews<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zoll kontrolliert an saarl\u00e4ndisch-luxemburgischer Grenze Der Tank-Tourismus an der luxemburgischen Grenze nimmt wegen der hohen Spritpreise in Deutschland&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3013,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[657,658,5,659,184],"class_list":{"0":"post-3012","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-luxemburg","8":"tag-blaulicht","9":"tag-landkreis-merzig-wadern","10":"tag-luxemburg","11":"tag-perl","12":"tag-polizei"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116218905454727211","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3012","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3012"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3012\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3013"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3012"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3012"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3012"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}