{"id":3115,"date":"2026-03-14T07:59:20","date_gmt":"2026-03-14T07:59:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/3115\/"},"modified":"2026-03-14T07:59:20","modified_gmt":"2026-03-14T07:59:20","slug":"tageblatt-lu-aussenminister-bettel-luxemburger-evakuierung-aus-dem-nahen-osten-kostete-insgesamt-710-000-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/3115\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Au\u00dfenminister Bettel | Luxemburger Evakuierung aus dem Nahen Osten kostete insgesamt 710.000 Euro"},"content":{"rendered":"<p>Es waren bewegende Szenen, als der erste Flieger mit Evakuierten am Donnerstag vor einer Woche auf dem Luxemburger Flughafen ankam. Insgesamt brachte die Maschine der Airline Nesma 96 Menschen zum Findel. Der Jet war zuvor in Muscat im Oman gestartet und flog von dort aus mit einem Tankstopp in Kairo nach Luxemburg. <\/p>\n<p>Organisiert hatte die R\u00fcckhol-Aktionen vor allem das luxemburgische Au\u00dfenministerium. An diesem Freitag ziehen Au\u00dfenminister Xavier Bettel und Verteidigungsministerin Yuriko Backes (beide DP) auf einer Pressekonferenz Bilanz \u2013 und berichten auch erstmals, wie teuer die Evakuierung war. <\/p>\n<p>  &#13;<\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            <a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/International\/Erster-Jet-mit-evakuierten-Luxemburgern-landet-auf-dem-Findel-25644.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">&#13;<br \/>\n              <img decoding=\"async\" class=\"img-responsive wcms-image-layout wcms-img-fitting-cover wcms-img-aspect-ratio-16-9 wcms-img-object-position-centered\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Der-Nesma-Jet-mit-den-Evakuierten-ist-am-Donnerstagmittag-37717m.jpg\" loading=\"lazy\" title=\"\u201eIch bin froh, wieder Luxemburger Boden unter den F\u00fc\u00dfen zu haben\u201c \u2013 Zwei Jets mit Evakuierten sind gelandet\" alt=\"Der Nesma-Jet mit den Evakuierten ist am Donnerstagmittag um 13.50 Uhr auf dem Findel gelandet\" style=\"object-position:74.032738589290929099% 53.307404819182146127%;\"\/>&#13;<br \/>\n            <\/a>&#13;<\/p>\n<p>    &#13;<\/p>\n<p>Nach dem ersten Flieger folgten weitere Jets. Zum Einsatz kamen auch Maschinen von Luxair. Und auch Milit\u00e4rflieger der MRTT-Staffel waren im Einsatz, genauso wie die Milit\u00e4rtransporter der luxemburgisch-belgischen A400M-Staffel. Eine Luxemburger A400M-Besatzung flog Anfang der Woche dann sogar Dubai an. \u201eDer Chef der Mission war ein Luxemburger Pilot\u201c, sagt Backes. Gemeinsam mit den Kollegen aus Belgien habe Luxemburg vor dem Flug Risikoanalysen durchgef\u00fchrt. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Luxair wollte erst nicht in den Oman fliegen <\/p>\n<p>Die \u00e4gyptische Gesellschaft Nesma sei die Erste gewesen, die bereit war, in den Oman zu fliegen, sagt Bettel. \u201eZu Beginn wollte keiner in den Oman fliegen, auch nicht die Luxair.\u201c Durch den ersten Flug sei Luxair ermutigt worden, ebenfalls zu fliegen. \u201eDer erste Flug hat ein Zeichen gesetzt, dass man in den Oman fliegen konnte.\u201c Die Milit\u00e4rmaschinen seien keine kurzfristige Option gewesen, sagt Backes. \u201eWir ben\u00f6tigten die Freigabe aller beteiligten Partner.\u201c <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Die-ersten-Evakuierten-waren-am-vergangenen-Donnerstag-am-78140.jpg\" title=\"Luxemburger Evakuierung aus dem Nahen Osten kostete insgesamt 710.000 Euro \" alt=\"Evakuierte kommen am Flughafen Findel an, Au\u00dfenminister Bettel berichtet \u00fcber R\u00fcckf\u00fchrungen am Freitag\" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:43.495315203969546758% 32.458375209713388188%;\"\/><\/p>\n<p class=\"image-caption\">Die ersten Evakuierten waren am vergangenen Donnerstag am Findel angekommen. An diesem Freitag berichtete Au\u00dfenminister Bettel von den R\u00fcckf\u00fchrungen. Foto: Editpress\/Herv\u00e9 Montaigu<\/p>\n<p>Evakuierung kostete 710.000 Euro <\/p>\n<p>Insgesamt seien bis jetzt \u201erund 550 Passagiere, darunter 77 Minderj\u00e4hrige\u201c evakuiert worden, sagt Bettel. Davon 136 mit den Milit\u00e4rjets der multinationalen MRTT-Flotte und 38 mit einem A400M. Drei Mitarbeiter des Au\u00dfenministeriums seien in die Region gereist, um den Menschen vor Ort zu helfen. Ungef\u00e4hr 110 Reisende und in der Region wohnhafte Luxemburger seien noch immer in den Emiraten. Etwa 100 davon wollen laut Bettel in der Region bleiben. \u201eZum Teil haben sie dort ihre Existenz aufgebaut, sie haben nichts mehr in Luxemburg.\u201c <\/p>\n<p>Das Au\u00dfenministerium sch\u00e4tzt die Kosten der Operation bis jetzt auf 710.000 Euro. Der Luxemburger Staat muss davon aber nur 226.000 Euro tragen. Der Rest \u2013 532.000 Euro \u2013 wird von der EU-Kommission erstattet, oder von anderen L\u00e4ndern, deren B\u00fcrger an Bord der Luxemburger Evakuierungsflieger waren. \u201eDie EU-Kommission erstattet uns 75 Prozent der Kosten, weil mehr als 30 Prozent der Passagiere aus dem EU-Ausland stammten\u201c, sagt Bettel. \u201eDer Privatjet hat 470.000 Euro gekostet.\u201c Die Luxair habe 120.000 Euro berechnet. \u201eW\u00e4re die Luxair nicht geflogen, h\u00e4tten wir dreimal so viel gezahlt.\u201c Die Kosten f\u00fcr die Milit\u00e4rflugzeuge seien nicht in diesem Budget einberechnet. \u201eDie Eins\u00e4tze waren Teil unserer normalen Beitr\u00e4ge dieser Programme \u2013 hier sind keine Zusatzkosten f\u00fcr den Staat angefallen\u201c, sagt Backes. <\/p>\n<p>Insgesamt h\u00e4tten die R\u00fcckf\u00fchrungen f\u00fcr die Reisenden aus Luxemburg demnach nur 410 Euro pro evakuierte Person gekostet, so Bettel. \u201eDas ergibt weniger als 50 Cent Beteiligung pro B\u00fcrger.\u201c Die verbleibenden Luxemburger in der Region h\u00e4tten die M\u00f6glichkeit, in Milit\u00e4rfliegern aus dem Ausland mitzufliegen. \u201eF\u00fcr zehn Menschen fliegt keine Luxair mehr \u2013 das kann ich dem Steuerzahler nicht zumuten.\u201c <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es waren bewegende Szenen, als der erste Flieger mit Evakuierten am Donnerstag vor einer Woche auf dem Luxemburger&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3116,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[505,5,502],"class_list":{"0":"post-3115","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-luxemburg","8":"tag-iran","9":"tag-luxemburg","10":"tag-xavier-bettel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116226474829147712","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3115"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3115\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3116"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}