{"id":3425,"date":"2026-03-18T03:14:12","date_gmt":"2026-03-18T03:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/3425\/"},"modified":"2026-03-18T03:14:12","modified_gmt":"2026-03-18T03:14:12","slug":"tageblatt-lu-luxemburg-ukraine-diplomatische-vertretungen-zeigen-sich-solidarisch-mit-einem-land-im-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/3425\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Luxemburg\/Ukraine | Diplomatische Vertretungen zeigen sich solidarisch mit einem Land im Krieg"},"content":{"rendered":"<p>Die Ereignisse in der Welt \u00fcberschlagen sich: Derzeit stehen vor allem der von Israel und den USA gef\u00fchrte Angriffskrieg gegen den Iran, die israelischen Angriffe im Libanon sowie die damit einhergehenden Entwicklungen auf den Energiem\u00e4rkten im Fokus der Aufmerksamkeit. Der weiter anhaltende russische Krieg gegen die Ukraine ger\u00e4t dabei zusehends in den Hintergrund. Doch es ist nicht allein dieser Umstand, der zu dem am Dienstag pr\u00e4sentierten Interessenb\u00fcndnis gef\u00fchrt hat. <\/p>\n<p>Die in Luxemburg t\u00e4tige ukrainische Unterst\u00fctzungsorganisation \u201eLUkraine\u201c hat gemeinsam mit der tschechischen Botschaft in Luxemburg eine Koalition zusammengebracht, die w\u00e4hrend eines Jahres mit \u00f6ffentlichen Veranstaltungen auf die verschiedenen Aspekte des Krieges in der Ukraine aufmerksam machen will. Es gehe u.a. darum, ein Bewusstsein daf\u00fcr zu schaffen, was dieser Krieg bedeutet, so die Vizepr\u00e4sidentin von LUkraine, Inna Jaremenko. Acht Monate sei an dem Projekt gearbeitet worden, an dem sich ebenfalls die Botschaften von Belgien, Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Irland, den Niederlanden, Polen und Rum\u00e4nien, die Vertretung der EU-Kommission in Luxemburg sowie die ukrainische Botschaft f\u00fcr Belgien und Luxemburg beteiligen. Es ist ein Akt der Solidarit\u00e4t der diplomatischen Vertretungen in Luxemburg mit dem kriegsgeschundenen Land. <\/p>\n<p>Jede Botschaft wird eine Veranstaltung organisieren, bei der so verschiedene Themen behandelt werden wie die Deportation ukrainischer Kinder durch und nach Russland oder die russischen Desinformationskampagnen. Die tschechische Botschaft pr\u00e4sentiert am Gel\u00e4nder ihres Sitzes am Rande des Glacis auf Limpertsberg Schautafeln mit Fakten und Zeugnissen \u00fcber den Abwehrkampf der Ukrainer gegen die russischen Invasoren. Die Schautafeln sollen \u00fcber das Jahr hinweg alle zwei Monate erneuert werden. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Auftakt am 23. M\u00e4rz <\/p>\n<p>Der eigentliche Start des Projektes \u201eAdvocacy Coalition \u2013 Defending Our Future Now\u201c ist am 23. M\u00e4rz im Geb\u00e4ude des Europ\u00e4ischen Parlaments auf Kirchberg, wo eine Diskussionsrunde \u00fcber die Verschleppung von ukrainischen Kindern stattfindet, an der u.a. Parlamentspr\u00e4sident Claude Wiseler und die luxemburgische Verteidigungsministerin Yuriko Backes teilnehmen. Zudem wird die immersive Installation \u201eEmpty Beds\u201c, leere Betten, vorgestellt, die dem Besucher die Realit\u00e4t des Krieges in der Ukraine n\u00e4herbringen soll. <\/p>\n<p>Auch wenn die Menschen es m\u00fcde seien, die Nachrichten aus dem ukrainischen Kriegsgebiet zu h\u00f6ren, zeige das Projekt, dass es immer noch Leute gebe, die zusammenarbeiten und nicht verzweifeln wollen, sagte die tschechische Botschafterin in Luxemburg, Barbara Karpetova. <\/p>\n<p>Die Direktorin der Vertretung der EU-Kommission in Luxemburg, Anne Calteux, meinte ihrerseits, es sei eine gro\u00dfe Ehre, Teil dieses Projektes zu sein, denn \u201ees geht um die Zukunft Europas\u201c. An die Botschaftsvertreter gewandt, sagte Anne Calteux, dass sie mit ihrem Beistand f\u00fcr die Ukraine \u201eein starkes Signal\u201c an die luxemburgische Gesellschaft senden w\u00fcrden. Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Internetseite https:\/\/advocacy.lukraine.org\/ zu finden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Ereignisse in der Welt \u00fcberschlagen sich: Derzeit stehen vor allem der von Israel und den USA gef\u00fchrte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3426,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[5,491],"class_list":["post-3425","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-luxemburg","tag-luxemburg","tag-ukraine"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116248003548542065","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3425","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3425"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3425\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3426"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3425"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3425"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3425"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}