{"id":3453,"date":"2026-03-18T11:52:04","date_gmt":"2026-03-18T11:52:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/3453\/"},"modified":"2026-03-18T11:52:04","modified_gmt":"2026-03-18T11:52:04","slug":"tageblatt-lu-affaere-rtl-lunghi-urteil-in-erster-instanz-haft-auf-bewaehrung-fuer-gaeng-geldstrafe-fuer-lunghi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/3453\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Aff\u00e4re RTL\/Lunghi | Urteil in erster Instanz: Haft auf Bew\u00e4hrung f\u00fcr Gaeng, Geldstrafe f\u00fcr Lunghi"},"content":{"rendered":"<p>Im Prozess um die Ver\u00f6ffentlichung des Buches \u201eDonc, nous avons menti au public\u201c hat das Gericht am Mittwochmorgen in erster Instanz Urteile gegen den fr\u00fcheren Mudam-Direktor Enrico Lunghi und seine Ehefrau Catherine Gaeng gesprochen. Lunghi wurde zu einer Geldstrafe von 8.000 Euro verurteilt. Gaeng erhielt zw\u00f6lf Monate Haft auf Bew\u00e4hrung sowie eine Geldstrafe von 5.000 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskr\u00e4ftig. Alle Parteien haben 40 Tage Zeit, Berufung einzulegen. Es gilt die Unschuldsvermutung. <\/p>\n<p>Ausgangspunkt der Aff\u00e4re war ein Streit um einen RTL-Beitrag aus dem Jahr 2016. Daraus entwickelten sich in den folgenden Jahren mehrere juristische Auseinandersetzungen rund um Enrico Lunghi. Catherine Gaeng befasste sich sp\u00e4ter auch publizistisch mit dem Fall. Bereits 2018 ver\u00f6ffentlichte sie das Buch \u201eLynchage m\u00e9diatique et abus de pouvoir. Chronique de l\u2018affaire \u201aLunghi\/RTL\/Bettel\u2018\u201c. Im Mittelpunkt des jetzigen Verfahrens stand jedoch nicht diese erste Ver\u00f6ffentlichung, sondern das 2021 erschienene Buch \u201eDonc, nous avons menti au public\u201c. <\/p>\n<p>Die Staatsanwaltschaft warf dem Ehepaar vor, in diesem zweiten Buch Inhalte aus nicht-\u00f6ffentlichen Untersuchungsunterlagen verwendet und damit das Untersuchungsgeheimnis verletzt zu haben. Nach Auffassung der Justiz sollen Angaben aus Ermittlungsakten und Vernehmungsprotokollen in die Ver\u00f6ffentlichung eingeflossen sein. Gegenstand des Prozesses war damit nicht allgemein eine publizistische Aufarbeitung der Aff\u00e4re, sondern konkret die Frage, ob mit diesem Buch vertrauliche Inhalte aus einer nicht-\u00f6ffentlichen Untersuchung ver\u00f6ffentlicht wurden. <\/p>\n<p>Neben den strafrechtlichen Sanktionen sprach das Gericht auch mehreren Zivilparteien Entsch\u00e4digungen zu. Alain Berwick erhielt 1.000 Euro Schadenersatz f\u00fcr den immateriellen Schaden sowie 750 Euro Verfahrensentsch\u00e4digung. Marc Thoma wurden ebenfalls 1.000 Euro Schadenersatz f\u00fcr den immateriellen Schaden und 750 Euro Verfahrensentsch\u00e4digung zugesprochen. Dar\u00fcber hinaus muss das Paar Lunghi\/Gaeng auch Anwaltskosten in H\u00f6he von 8.775 Euro \u00fcbernehmen. Eine weitere Zivilpartei, A.P., erhielt 500 Euro Schadenersatz f\u00fcr den immateriellen Schaden sowie 750 Euro Verfahrensentsch\u00e4digung. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Prozess um die Ver\u00f6ffentlichung des Buches \u201eDonc, nous avons menti au public\u201c hat das Gericht am Mittwochmorgen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3454,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[737,5,419],"class_list":{"0":"post-3453","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-luxemburg","8":"tag-enrico-lunghi","9":"tag-luxemburg","10":"tag-rtl"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116250040433313076","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3453","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3453"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3453\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3454"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3453"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3453"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3453"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}