{"id":3747,"date":"2026-03-21T03:22:10","date_gmt":"2026-03-21T03:22:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/3747\/"},"modified":"2026-03-21T03:22:10","modified_gmt":"2026-03-21T03:22:10","slug":"tageblatt-lu-internationale-schienenwege-neue-zugstrecke-zwischen-luxemburg-saarbruecken-und-mannheim-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/3747\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Internationale Schienenwege | Neue Zugstrecke zwischen Luxemburg, Saarbr\u00fccken und Mannheim geplant"},"content":{"rendered":"<p>Eine Zugverbindung zwischen Luxemburg und Mannheim ist immer wieder im Gespr\u00e4ch. Mobilit\u00e4tsministerin Yuriko Backes (DP) empfing am 6. Februar Vertreter aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und der Region Grand Est. Dabei wurde eine Machbarkeitsstudie vorgestellt, die die M\u00f6glichkeit einer direkten Zugverbindung Luxemburg\u2013Saarbr\u00fccken\u2013Mannheim untersuchte. Die LSAP-Abgeordneten Mars Di Bartolomeo und Yves Cruchten haben in einer parlamentarischen Frage nachgehakt, wie realistisch eine Umsetzung des Projektes ist. <\/p>\n<p>Diese Zugverbindung sei laut der schriftlichen Antwort der Mobilit\u00e4tsministerin theoretisch m\u00f6glich, jedoch \u201enur progressiv und auch in verschiedenen Etappen\u201c. Es g\u00e4be zwei M\u00f6glichkeiten. Die erste w\u00e4re eine regionale, dreist\u00fcndige Zugverbindung \u00fcber Wasserbillig, Konz, Saarburg, Saarbr\u00fccken und Mannheim. Die zweite w\u00e4re eine Fernverbindung, \u00e4hnlich dem franz\u00f6sischen TGV, die sich \u00fcber Saarbr\u00fccken und Mannheim mit dem deutschen Zugnetzwerk verkn\u00fcpft. Ob diese nun \u00fcber Metz und Thionville oder Wasserbillig und Konz f\u00fchrt, bleibt unentschieden. Gerade die letztere, so Yuriko Backes, w\u00e4re \u201eein neues attraktives Angebot f\u00fcr die Grenzg\u00e4nger aus dem Saargebiet\u201c. <\/p>\n<p>Jedoch ist dieses Projekt kein ausgearbeitetes Vorhaben, denn etliche Punkte stehen noch offen. Wann diese Zugverbindung in Betrieb treten wird, sch\u00e4tzt das Ministerium auf die zweite H\u00e4lfte der 2030er. Allerdings h\u00e4ngt dieses Ziel von den bislang fehlenden finanziellen und infrastrukturellen Details ab. Zu der Ausarbeitung eines Finanzierungsplans schrieb Yuriko Backes, dass \u201enoch keine finanziellen Verpflichtungen zwischen den Partnern auf luxemburgischer und deutscher Seite getroffen\u201c wurden. <\/p>\n<p>Auch die infrastrukturelle Planung weist M\u00e4ngel auf. Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung stellt das Rollmaterial dar, denn dieses muss mit den bereits vorhandenen Bahnanlagen der drei L\u00e4nder kompatibel sein. Weiterhin m\u00fcssen noch verschiedene Teile auf der vorgeschlagenen Strecke modernisiert werden, wie der Engpass auf der Br\u00fccke vor Konz und die Gleise zwischen Sandweiler und Wasserbillig. Auch der Bahnhof in Wasserbillig muss ausgebaut werden. Der Start der Bauarbeiten f\u00fcr den Wasserbilliger Bahnhof ist f\u00fcr Anfang 2029 geplant und soll 2032 fertiggestellt werden. Die Ausarbeitung der Gleise soll erst zwischen 2035 und 2040 begonnen werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Zugverbindung zwischen Luxemburg und Mannheim ist immer wieder im Gespr\u00e4ch. 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