{"id":3856,"date":"2026-03-23T08:32:06","date_gmt":"2026-03-23T08:32:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/3856\/"},"modified":"2026-03-23T08:32:06","modified_gmt":"2026-03-23T08:32:06","slug":"tageblatt-lu-ruhestand-in-teilzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/3856\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Ruhestand in Teilzeit"},"content":{"rendered":"<p>Die Nutzung der progressiven Altersrente im \u00f6ffentlichen Dienst bleibt weiterhin \u00fcberschaubar. Das geht aus der Antwort von Gesundheits- und Sozialministerin Martine Deprez (CSV) auf eine parlamentarische Anfrage des LSAP-Abgeordneten Mars Di Bartolomeo hervor. Zwischen 2023 und 2025 haben sich jeweils 24, 18 und 28 Beamte f\u00fcr die schrittweise Reduzierung ihrer Arbeitszeit vor der Pensionierung entschieden. Im Vergleich dazu traten im gleichen Zeitraum 675, 740 und 729 Besch\u00e4ftigte \u00fcber andere Rentenformen wie die regul\u00e4re Altersrente, die vorgezogene Altersrente oder die Invalidenrente in den Ruhestand. <\/p>\n<p>F\u00fcr die schrittweise Rente gelten dabei spezifische Voraussetzungen im \u00f6ffentlichen Dienst: Ein Beamter muss in den drei Jahren vor Beginn des schrittweisen Ruhestands eine Vollzeitbesch\u00e4ftigung ausge\u00fcbt haben und die Voraussetzungen f\u00fcr den Bezug einer Altersrente oder einer vorzeitigen Altersrente erf\u00fcllen. Der schrittweise Ruhestand ist dabei grunds\u00e4tzlich auf drei Jahre begrenzt, es sei denn, er wird nach Ablauf dieser Frist verl\u00e4ngert. W\u00e4hrend dieser Zeit arbeitet der Beamte in Teilzeit, wie es das Allgemeine Beamtenstatut vorsieht, und kann beantragen, seine Arbeitszeit schrittweise zu reduzieren, darf dabei aber nicht unter 50 Prozent einer Vollzeitstelle fallen. <\/p>\n<p>            &#13;<br \/>\n              <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/So-viele-Beamte-sind-Jahr-fuer-Jahr-in-die-schrittweise-92255.jpg\" title=\"Nur wenige Beamte entscheiden sich f\u00fcr eine Teilzeitrente vor der Pension \" alt=\"Beamte verabschieden sich j\u00e4hrlich schrittweise in die Rente oder andere Rentenformen, symbolisiert durch eine Gruppe im Ruhestand\" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:49.999996668386664567% 50.007038548623995666%;\"\/>&#13;<br \/>\n              &#13;<\/p>\n<p class=\"image-caption\">So viele Beamte sind Jahr f\u00fcr Jahr in die schrittweise Rente beziehungsweise in eine andere Rentenform gegangen Tabelle: Ministerium f\u00fcr Gesundheit und soziale Sicherheit<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n              &#13;<\/p>\n<p>Im privaten Sektor, der die Versicherten der Nationalen Rentenversicherungskasse umfasst, gelten \u00e4hnliche, aber strengere Vorgaben: Arbeitnehmer m\u00fcssen seit mindestens drei Jahren mindestens 75 Prozent einer Vollzeitstelle innehaben und die Voraussetzungen f\u00fcr eine vorzeitige Altersrente erf\u00fcllen. Die Vereinbarung \u00fcber die schrittweise Reduzierung der Arbeitszeit wird in einem Nachtrag zum Arbeitsvertrag festgehalten und endet automatisch, sobald der Arbeitnehmer das gesetzliche Rentenalter von 65 Jahren erreicht. <\/p>\n<p>Die Unterschiede zwischen \u00f6ffentlichem und privatem Sektor sind gesetzlich begr\u00fcndet: W\u00e4hrend die progressive Altersrente f\u00fcr Beamte seit Oktober 2015 im Status der Beamten verankert ist, wurde sie im privaten Sektor erst seit Januar 2026 im Arbeitsgesetzbuch eingef\u00fchrt. Eine Harmonisierung der beiden Systeme ist derzeit nicht vorgesehen, schreibt Deprez. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Nutzung der progressiven Altersrente im \u00f6ffentlichen Dienst bleibt weiterhin \u00fcberschaubar. 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