{"id":4181,"date":"2026-03-25T15:28:16","date_gmt":"2026-03-25T15:28:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/4181\/"},"modified":"2026-03-25T15:28:16","modified_gmt":"2026-03-25T15:28:16","slug":"tageblatt-lu-154-kilo-pro-einwohner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/4181\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | 154 Kilo pro Einwohner"},"content":{"rendered":"<p>Die Menge an Restm\u00fcll ist in Luxemburg in den vergangenen Jahren gesunken. Laut einer neuen Analyse des Umweltamts hat zwischen 2024 und 2025 jeder B\u00fcrger im Durchschnitt 154 Kilo M\u00fcll produziert. Das Amt spricht von einem \u201edeutlichen R\u00fcckgang um 9 Kilo\u201c im Vergleich zur letzten Analyse aus den Jahren 2021 bis 2022. Doch noch immer landet zu viel davon in der schwarzen Tonne. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Analyse wurden 15,6 Tonnen Restm\u00fcll aus 15 Gemeinden untersucht. Die Gesamtmenge ist von 163 Kilo bei der vorherigen Untersuchung auf 154 Kilo pro Einwohner gesunken. Zwischen 2018 und 2019 waren es noch 194 Kilo. Laut Umweltamt ist dieser R\u00fcckgang auf die \u201ekontinuierliche Weiterentwicklung der getrennten Sammlung\u201c zur\u00fcckzuf\u00fchren. <\/p>\n<p>            &#13;<br \/>\n              <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bild-92406.jpg\" title=\"Luxemburg produziert weniger Restm\u00fcll \u2013 doch bei der Trennung ist Luft nach oben \" alt=\"Luxemburg produziert weniger Restm\u00fcll \u2013 doch bei der Trennung ist Luft nach oben \" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:49.998170877246259636% 50%;\"\/>&#13;<br \/>\n              &#13;<\/p>\n<p class=\"image-caption-credit\">&#13;<br \/>\n                  Grafik: Umweltministerium&#13;\n                <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n              &#13;<\/p>\n<p>Denn: Der Anteil von Verpackungsm\u00fcll im Restm\u00fcll ist verglichen mit der letzten Analyse von 23,5 auf 21,6 Prozent gesunken. Ebenso hat das Umweltamt weniger Papier und Karton in den schwarzen Tonnen gefunden. Die Anzahl der Papiert\u00fcten hat hingegen um fast 50 Prozent zugenommen. \u201eSaubere oder leicht verschmutzte Papiers\u00e4cke m\u00fcssen in die Papiersammlung gegeben werden, um recycelt zu werden\u201c, schreibt das Amt. <\/p>\n<p>Auch bei den Bioabf\u00e4llen gibt es noch Potenzial. Durchschnittlich hat jeder Luxemburger pro Jahr 57 Kilo Lebensmittelreste in den Restm\u00fcll geworfen. Das sind 37 Prozent des gesamten Restm\u00fclls. 35 Prozent davon waren laut Umweltamt vermeidbar. Es habe sich um angebrochene oder noch verpackte Lebensmittel sowie Obst und Gem\u00fcse gehandelt, die noch genie\u00dfbar waren. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Nicht jede Gemeinde ist gleich <\/p>\n<p>Die Menge an Restm\u00fcll ist nicht \u00fcberall gleich. Das Umweltamt hat den M\u00fcll von vier Gemeinden im Norden, drei im Osten und acht im S\u00fcden von Luxemburg analysiert. In manchen Gemeinden wird der M\u00fcll gewogen, wenn er abgeholt wird. Bezahlt wird nach Gewicht. Dort f\u00e4llt pro Einwohner rund 27 Kilo weniger Restm\u00fcll an als in Gemeinden ohne Wiegesystem. <\/p>\n<p>Auch zwischen st\u00e4dtischen und l\u00e4ndlichen Gemeinden gibt es Unterschiede. In St\u00e4dten landen rund 14 Kilo mehr Bioabfall und rund zehn Kilo mehr Papier und Karton im Restm\u00fcll. \u00c4hnlich ist es bei Verpackungen, Kunststoffen und Hygieneartikeln. \u201eJe dichter die Bebauung, desto weniger wird die M\u00fclltrennung beachtet\u201c, schreibt das Umweltamt. <\/p>\n<p>Egal, wo man lebt: Jeder muss laut dem Amt einen Beitrag leisten, um seinen Abfall zu trennen und Ressourcen zu schonen. \u201eBioabfall geh\u00f6rt in die Biotonne oder auf den Kompost, Karton und Papier in die Papiersammlung und viele Kunststoffe k\u00f6nnen im blauen Sack entsorgt werden\u201c, schreibt das Amt. Durch richtige Trennung k\u00f6nnten 72 Prozent des M\u00fclls in den schwarzen Tonnen geeignet entsorgt oder recycelt werden \u2013 und m\u00fcssten nicht auf einer Deponie verbrannt oder abgelagert werden. <\/p>\n<p><a title=\"Und weg ist er: Wann die Gemeinden den M\u00fcll abholen\" href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/Luxemburg\/Und-weg-ist-er-Wann-die-Gemeinden-den-Muell-abholen-24530.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Und weg ist er: Wann die Gemeinden den M\u00fcll abholen<\/a><\/p>\n<p>Fast t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft die M\u00fclltonne: Einwohner stellen Haus-, Bio-, Glas- und Kartonm\u00fcll vor die Haust\u00fcr. Dieser wird dann von den Kommunen abgeholt. Doch bei der Organisation gibt es Unterschiede. Ein \u00dcberblick.&#13;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Menge an Restm\u00fcll ist in Luxemburg in den vergangenen Jahren gesunken. 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