{"id":4895,"date":"2026-04-02T10:55:04","date_gmt":"2026-04-02T10:55:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/4895\/"},"modified":"2026-04-02T10:55:04","modified_gmt":"2026-04-02T10:55:04","slug":"tageblatt-lu-erneuter-gewaltvorfall-vermummte-taeter-ueberfallen-drei-16-jaehrige-in-luxemburg-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/4895\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Erneuter Gewaltvorfall | Vermummte T\u00e4ter \u00fcberfallen drei 16-J\u00e4hrige in Luxemburg-Stadt"},"content":{"rendered":"<p>Ein weiterer Gewaltvorfall gegen Jugendliche besch\u00e4ftigt die Justiz: Drei 16-J\u00e4hrige sind am Mittwochabend in der N\u00e4he des Staatsrats in der Luxemburger Oberstadt Opfer eines Raub\u00fcberfalls geworden, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in einem Presseschreiben mitteilt. Gegen 21 Uhr wurden sie zun\u00e4chst von einer Gruppe vermummter Personen angesprochen, bevor die Situation eskalierte. <\/p>\n<p>Die vier mutma\u00dflichen T\u00e4ter \u2013 darunter mindestens ein Minderj\u00e4hriger \u2013 bedrohten die Jugendlichen mit einem Messer und forderten sie unter Androhung k\u00f6rperlicher Gewalt dazu auf, ihnen eine Jacke und ein Mobiltelefon auszuh\u00e4ndigen. Dar\u00fcber hinaus k\u00fcndigten sie den Opfern \u201eschwerwiegende Konsequenzen\u201c an, sollten sich diese an die Polizei wenden. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Minderj\u00e4hriger Verd\u00e4chtiger identifiziert <\/p>\n<p>Im Zuge der Ermittlungen konnten Beamte der Polizeidienststelle Luxemburg einen fast 17-j\u00e4hrigen Tatverd\u00e4chtigen identifizieren. Bei einer Hausdurchsuchung wurden sowohl die entwendete Jacke als auch das Mobiltelefon gefunden. Der Minderj\u00e4hrige wurde nach dem Verh\u00f6r auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in eine geschlossene Einrichtung gebracht. Da in den spezialisierten Einrichtungen f\u00fcr Minderj\u00e4hrige keine Aufnahmekapazit\u00e4ten verf\u00fcgbar waren, kam er ins Gef\u00e4ngnis in Schrassig. Dort wird er von einem Jugendrichter betreut. <\/p>\n<p>Die Staatsanwaltschaft betont in ihrem Schreiben die Schwere des Vorfalls. Handlungen, bei denen eine Gruppe ein einzelnes Opfer angreife und dabei Gewalt und Drohungen einsetze, um ihnen einen Gegenstand zu entwenden, seien \u201ebesonders schwerwiegende Taten\u201c und k\u00f6nnten \u201enicht toleriert werden\u201c. Die ergriffene Ma\u00dfnahme sei \u201ebedauerlich\u201c, jedoch unumg\u00e4nglich, um die \u201e\u00f6ffentliche Sicherheit sowie den reibungslosen Ablauf der Ermittlungen zu gew\u00e4hrleisten\u201c. <\/p>\n<p>Mehrere F\u00e4lle in den vergangenen Jahren <\/p>\n<p>Die Ereignisse vom Mittwoch sind einer von mehreren aktuellen F\u00e4llen von Gewalt unter Jugendlichen. Erst am vergangenen Montag, 23. M\u00e4rz wurde <a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/Luxemburg\/Jugendliche-schlagen-auf-14-jaehriges-Opfer-ein-und-filmen-Sechs-Verhaftungen-62891.html?kWcmsPageId=1&amp;kId=62891\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ein 14-j\u00e4hriger Jugendlicher im Kaltreis-Park in Bonneweg brutal angegriffen<\/a>. Sechs andere Jugendliche forderten zun\u00e4chst seine Jacke und schlugen ihn dann wiederholt mit F\u00e4usten und F\u00fc\u00dfen \u2013 auch im Kopfbereich. Dar\u00fcber hinaus filmten sie die Tat. <\/p>\n<p>Im vergangenen April kursierte in den sozialen Medien ein Video, das einen Vorfall im <a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/Luxemburg\/Schockierendes-Mobbing-Video-sorgt-fuer-Aufsehen-Schuelerinnen-des-Lycee-Bel-Val-beteiligt-10270.html\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Umfeld des \u201eLyc\u00e9e Bel-Val\u201c in Sanem zeigt.<\/a> Darin ist zu sehen, wie Jugendliche ein M\u00e4dchen schikanieren, schlagen und auslachen \u2013 und dabei gefilmt werden. <\/p>\n<p>Im Sommer 2023 machte ein Video Schlagzeilen, in dem ein M\u00e4dchen in der N\u00e4he der Zitha-Klinik von einem anderen geschlagen wird, <a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/Luxemburg\/Brutaler-Uebergriff-auf-Maedchen-schockiert-die-Oeffentlichkeit-soziale-Medien-reagieren-30295.html\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zu Boden geht und mit einer brennenden Zigarette beworfen wird<\/a> \u2013 umringt von lachenden Jugendlichen. Die Abteilung f\u00fcr Jugendschutz der Kriminalpolizei ermittelte. <\/p>\n<p>Anderer Vorfall in Bonneweg bereits im Oktober <\/p>\n<p>Und auch in Bonneweg gab es vor nicht langer Zeit einen anderen Vorfall. Im Oktober des vergangenen Jahres kursierte ein Video in den sozialen Medien, auf dem zu sehen ist, wie ein Junge misshandelt wird. <a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/Luxemburg\/Verstoerendes-Video-zeigt-wie-Jugendliche-einen-Schueler-zusammenschlagen-4331.html\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Er wird von zwei anderen Jugendlichen zu Boden gerissen, geschlagen und getreten.<\/a> Andere Sch\u00fcler schauen zu \u2013 und filmen. Bis ein weiterer schlie\u00dflich eingreift. Das Bonneweger Lyzeum best\u00e4tigte sp\u00e4ter gegen\u00fcber dem Tageblatt, dass es sich um Sch\u00fcler des Lyzeums handelte. <\/p>\n<p>Besonders drastisch der Vorfall im Sommer im Mai vergangenen Jahres: <a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/Nachrichten\/Innenminister-Gloden-bestaetigtAngriff-auf-19-Jaehrigen-war-Paedo-Hunting-8669.html\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ein 19-J\u00e4hriger wurde von einer Gruppe Jugendlicher \u00fcberfallen<\/a>, gefesselt und entkleidet. Das Opfer hatte sich zuvor \u00fcber soziale Medien mit einem 13-j\u00e4hrigen M\u00e4dchen verabredet \u2013 der Schwester eines der T\u00e4ter. Luxemburgs Innenminister L\u00e9on Gloden (CSV) best\u00e4tigte sp\u00e4ter, dass es sich bei der Tat um einen Fall von \u201eP\u00e4do-Hunting\u201c gehandelt hatte. Vermeintliche P\u00e4dophile werden dabei mit falschen Konten in den sozialen Medien angelockt und bestraft, sagte Gloden. (les) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein weiterer Gewaltvorfall gegen Jugendliche besch\u00e4ftigt die Justiz: Drei 16-J\u00e4hrige sind am Mittwochabend in der N\u00e4he des Staatsrats&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4896,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[1051,466,5],"class_list":{"0":"post-4895","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-luxemburg","8":"tag-gewalt","9":"tag-justiz","10":"tag-luxemburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116334750941127033","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4895"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4895\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4896"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}