{"id":5162,"date":"2026-04-07T07:17:09","date_gmt":"2026-04-07T07:17:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/5162\/"},"modified":"2026-04-07T07:17:09","modified_gmt":"2026-04-07T07:17:09","slug":"tageblatt-lu-bis-zu-20-grad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/5162\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | bis zu 20 Grad"},"content":{"rendered":"<p>Bevor der Blick nach vorn geht, lohnt sich ein kurzer R\u00fcckblick auf den vergangenen Monat. Der M\u00e4rz 2026 fiel an der M\u00e9t\u00e9o-Boulaide-Referenzstation in Baschleiden insgesamt zu mild und zu nass aus. <\/p>\n<p>Die Durchschnittstemperatur lag bei 6,4 Grad und damit sp\u00fcrbar \u00fcber dem langj\u00e4hrigen Mittel von 5,12 Grad. Auch beim Niederschlag wurde das Soll deutlich \u00fcberschritten: Mit insgesamt 67 l\/m\u00b2 fiel rund ein Drittel mehr Regen als \u00fcblich. <\/p>\n<p>Die h\u00f6chste Temperatur wurde am 9. M\u00e4rz mit 17,7 Grad gemessen, w\u00e4hrend es zu Monatsbeginn mit -2,1 Grad noch frostig war. Markant fiel ein Niederschlagsereignis Mitte des Monats aus, als innerhalb einiger Stunden 24 l\/m\u00b2 zusammenkamen. Landesweit zeigte sich zudem ein klares Gef\u00e4lle: Auf den ganzen Monat bezogen war der Norden mit bis zu 70 l\/m\u00b2 am nassesten, w\u00e4hrend im S\u00fcden oft um 50 l\/m\u00b2 vom Himmel kamen. Den \u201etrockensten\u201c Streifen gab es vom zentralen Land bis in den S\u00fcden im Raum Frisingen: Zwischen 43 und 50 l\/m\u00b2 kamen hier laut Radardaten herunter. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Fr\u00fchlingswetter kommt erneut zum Vorschein <\/p>\n<p>Nun richtet sich der Blick auf die kommende Entwicklung. Die Gro\u00dfwetterlage beginnt sich deutlich umzustellen: Ein Hochdruckgebiet verlagert sich von Frankreich aus in Richtung Mitteleuropa und anschlie\u00dfend weiter zur Nordsee sowie nach Skandinavien. Gleichzeitig zieht sich ein Tiefdruckgebiet in Richtung Westrussland zur\u00fcck. Diese Konstellation sorgt daf\u00fcr, dass sich eine s\u00fcdwestliche Str\u00f6mung etabliert, mit der zunehmend mildere Luftmassen nach Luxemburg gelangen. <\/p>\n<p>Die Entwicklung der Temperaturen zeigt klar nach oben: W\u00e4hrend am Montag noch H\u00f6chstwerte zwischen 12 und fast 16 Grad erreicht wurden, steigen die Werte am Dienstag bereits auf 16 bis 20 Grad. Sp\u00e4testens am Mittwoch sind dann verbreitet um die 20 Grad m\u00f6glich, besonders entlang der Mosel kann diese Marke um 1 oder 2 Grad \u00fcberschritten werden. <\/p>\n<p>Die meisten Modelle sehen den Verlauf des Donnerstags noch einmal \u00e4hnlich \u2013 es beginnt allerdings schon, wackliger zu werden. Ab Freitag gehen die Modellmeinungen deutlich auseinander. W\u00e4hrend ein Szenario weiterhin milde Temperaturen um knapp 20 Grad vorsieht, zeigt ein anderes einen markanten R\u00fcckgang mit deutlich k\u00fchleren Werten. Grund daf\u00fcr ist ein m\u00f6gliches Eingreifen eines Tiefdruckgebiets, das den Zustrom warmer Luft unterbrechen k\u00f6nnte. Ob sich die warme Luftmasse l\u00e4nger halten kann oder rasch wieder verdr\u00e4ngt wird, h\u00e4ngt von vergleichsweise kleinen Verschiebungen in der Druckverteilung ab. <\/p>\n<p>Deutlich stabiler ist die Lage weiter s\u00fcdwestlich: In gro\u00dfen Teilen S\u00fcd- und S\u00fcdwestfrankreichs werden bereits ab Wochenbeginn sommerliche Temperaturen erreicht. Dort sind verbreitet \u00fcber 25 Grad zu erwarten, lokal sogar bis nahe 30 Grad. <\/p>\n<p>Diese warme Luftmasse wird in dieser Form nicht zu uns ausgreifen, sondern zeigt sich etwas k\u00fchler \u2013 aber trotzdem immer noch sehr mild. Ob und wie weit sie sich nach Norden ausbreiten kann, und auch wie lange, bleibt eine der entscheidenden Fragen f\u00fcr die weitere Entwicklung. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bevor der Blick nach vorn geht, lohnt sich ein kurzer R\u00fcckblick auf den vergangenen Monat. Der M\u00e4rz 2026&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5163,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[5,18,19],"class_list":{"0":"post-5162","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-luxemburg","8":"tag-luxemburg","9":"tag-philippe-ernzer","10":"tag-wetter"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116362205247082255","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5162"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5162\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5163"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5162"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}