{"id":5719,"date":"2026-04-15T11:36:11","date_gmt":"2026-04-15T11:36:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/5719\/"},"modified":"2026-04-15T11:36:11","modified_gmt":"2026-04-15T11:36:11","slug":"tageblatt-lu-luxemburg-in-cannes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/5719\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Luxemburg in Cannes"},"content":{"rendered":"<p>Auf dem Filmfestival Cannes 2026 tritt Luxemburg gleich mehrfach ins Rampenlicht. Drei vom Film Fund Luxembourg mitfinanzierte Produktionen wurden f\u00fcr die \u201eQuinzaine des cin\u00e9astes\u201c ausgew\u00e4hlt. Das teilte das Kulturministerium am Dienstag in einem Kommuniqu\u00e9 mit. Gezeigt werden die Arbeiten des argentinischen Regisseurs Lisandro Alonso und des venezolanischen Filmemachers Jorge Thielen Armand sowie das dritte Langfilmprojekt der S\u00fcdkoreanerin July Jung \u2013 allesamt Koproduktionen mit Beteiligung der Luxemburger Produktionsfirmen Les Films Fauves bzw. Deal Productions. <\/p>\n<p>Die Quinzaine ist kein Teil des offiziellen Festivalprogramms, sondern entstand explizit als Gegenentwurf dazu. Sie wurde 1969 von Filmemachern gegr\u00fcndet, die nach den Ereignissen von Mai 68 mit dem Establishment des Festivals gebrochen hatten \u2013 die sogenannten \u201e180\u201c, gr\u00f6\u00dftenteils aus der Nouvelle Vague, forderten unter anderem die Abschaffung der Abendgarderobe und eine Publikumsjury. Als das Festivalkomitee ablehnte, schufen sie im Jahr darauf ihre eigene Veranstaltung. Die Quinzaine gilt seither als \u201eContre-Festival\u201c \u2013 unabh\u00e4ngig, nicht kompetitiv, ohne inhaltliche oder formale Vorgaben. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Bekannte Gesichter auf dem Markt <\/p>\n<p>Am \u201eMarch\u00e9 du film\u201c ist Luxemburg mit dem Deb\u00fctfilm \u201eDead Dad Girl\u201c von Stephen Korytko vertreten, einer Dark Comedy in Koproduktion mit Belgien (Samsa Film). Besonders interessant ist hier der Cast: Mit Sophie Mousel und Luc Schiltz sind zwei Schauspieler dabei, die durch die internationale Erfolgsserie \u201eCapitani\u201c bekannt wurden. \u201eCapitani\u201c ist Luxemburgs bislang gr\u00f6\u00dfter Exporterfolg im Serienformat. <\/p>\n<p>Auch grafisch ist Luxemburg pr\u00e4sent. Michel Welfringer hat das Plakatdesign der diesj\u00e4hrigen \u201eQuinzaine des cin\u00e9astes\u201c \u00fcbernommen. Was nach au\u00dfen hin wie eine Randnotiz klingt, hat f\u00fcr Kenner Gewicht: Seit Jahren gestaltet Welfringer das Plakat der Quinzaine, die als Fundgrube f\u00fcr gro\u00dfe Entdeckungen gilt. <\/p>\n<p>Seinen Einstieg dort machte er bei der damaligen \u201eQuinzaine des r\u00e9alisateurs\u201c. 2009 und 2010 schuf er die neue visuelle Identit\u00e4t jener Parallelsektion, aus der die heutige \u201eQuinzaine des cin\u00e9astes\u201c 2022 durch Umbenennung hervorgegangen ist. <\/p>\n<p>Daneben kehrt Vicky Krieps mit einer Rolle in Andy Garcias \u201eDiamond\u201c auf die Croisette zur\u00fcck, und Samsa Film ist als luxemburgischer Koproduzent von Quentin Dupieux\u2019 neuem Werk \u201eFull Phil\u201c beteiligt, das als Mitternachtsvorf\u00fchrung seine Weltpremiere feiert. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf dem Filmfestival Cannes 2026 tritt Luxemburg gleich mehrfach ins Rampenlicht. 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