{"id":87,"date":"2026-02-11T05:47:17","date_gmt":"2026-02-11T05:47:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/87\/"},"modified":"2026-02-11T05:47:17","modified_gmt":"2026-02-11T05:47:17","slug":"tageblatt-lu-wetterumschwung-in-luxemburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/87\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Wetterumschwung in Luxemburg"},"content":{"rendered":"<p>In den kommenden Tagen \u00f6ffnet sich \u00fcber Westeuropa eine regelrechte \u201eTiefdruckstra\u00dfe\u201c. Mehrere Tiefdruckgebiete ziehen vom Atlantik her ostw\u00e4rts und schicken ihre Fronten in rascher Folge nach Mitteleuropa. Sp\u00e4testens ab Dienstag geraten auch wir zunehmend unter deren Einfluss. In der Nacht auf Mittwoch \u00fcberquert eine markantere Kaltfront das Land, die fl\u00e4chigen Regen bringt, \u00f6rtlich auch mit h\u00f6heren Intensit\u00e4ten. Gleichzeitig frischt der Wind zeitweise sp\u00fcrbar auf, mit B\u00f6en zwischen 40 und 60 km\/h. Doch auch schon vor dieser Front wird es am Dienstag regnen.  <\/p>\n<p>Auch danach bleibt das Wetter unbest\u00e4ndig. Weitere Randtiefs sorgen f\u00fcr wechselhafte Abschnitte mit wiederholten Niederschl\u00e4gen. Ein neues Zwischenhoch deutet sich zwar f\u00fcrs Wochenende an, kann sich aber nicht nachhaltig durchsetzen. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Nach zu trockenem Januar nehmen Niederschl\u00e4ge zu <\/p>\n<p> Diese Entwicklung kommt nicht ungelegen, denn der Januar verlief vielerorts zu trocken. Nun zeichnen sich bis zum kommenden Sonntag je nach Region Niederschlagsmengen von etwa 20 bis 45 Litern pro Quadratmeter ab, im Norden und Nordwesten lokal auch etwas mehr. Damit k\u00f6nnte zumindest ein Teil des bisherigen Defizits ausgeglichen werden. Auch f\u00fcr die Zeit bis etwa zum 22. Februar rechnen die Modelle mit weiteren Regenphasen, insgesamt also mit einer deutlich nasseren Witterung als zuletzt. <\/p>\n<p>Nicht alle Niederschl\u00e4ge werden dabei zwingend als Regen fallen, denn mit dem Durchzug der Tiefs \u00e4ndert sich auch st\u00e4ndig das Luftmassenverh\u00e4ltnis. F\u00fcr die Freunde von Schnee und K\u00e4lte bedeutet das, dass der Winter noch nicht ganz zu Ende ist. <\/p>\n<p>Milde Wochenmitte, dann schnell k\u00e4lter <\/p>\n<p> Bis zur Wochenmitte bleiben die Temperaturen zun\u00e4chst noch auf einem f\u00fcr Februar milden Niveau. Am Dienstag werden 6 bis 9 Grad erreicht, am Mittwoch und Donnerstag sind verbreitet 9 bis 11 Grad m\u00f6glich, in der Nacht bleibt es teils ungew\u00f6hnlich mild. Ab Freitag jedoch kippt die Lage: Mit der Verlagerung eines Tiefs Richtung Ostsee gelangt Luxemburg auf dessen R\u00fcckseite, wodurch k\u00fchlere Luftmassen aus n\u00f6rdlichen Breiten einflie\u00dfen.  <\/p>\n<p>Die H\u00f6chstwerte sinken dann auf maximal etwa 5 Grad, nachts stellt sich wieder verbreitet leichter Frost ein. Damit w\u00e4chst auch die Chance auf winterliche Begleiterscheinungen. Besonders ab dem 14. Februar herum sehen die aktuellen Modelll\u00e4ufe die M\u00f6glichkeit eines winterlichen Intermezzos. In dieser Phase k\u00f6nnten Niederschl\u00e4ge zeitweilig in Schnee \u00fcbergehen, vor allem bei Frontdurchg\u00e4ngen und ausreichend kalter Luft. Schneeschauer sind damit nicht ausgeschlossen, teils werden aber auch Graupelschauer sowie Wintergewitter angedeutet. <\/p>\n<p>Durch die nennenswerte Dynamik der Gro\u00dfwetterlage ist keine best\u00e4ndige Kaltluft in Sicht, das Gleiche gilt automatisch auch f\u00fcr eine relevante Schneedecke. Sollte sich irgendwo dennoch eine d\u00fcnne Schicht bilden, w\u00e4re diese wieder schnell \u201eSchnee von gestern\u201c. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In den kommenden Tagen \u00f6ffnet sich \u00fcber Westeuropa eine regelrechte \u201eTiefdruckstra\u00dfe\u201c. 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