{"id":8789,"date":"2026-05-30T06:18:11","date_gmt":"2026-05-30T06:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/8789\/"},"modified":"2026-05-30T06:18:11","modified_gmt":"2026-05-30T06:18:11","slug":"tageblatt-lu-kultur-news-usina-festival-in-duedelingen-community-in-bonneweg-gartenschau-und-hiatus-in-luxemburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/8789\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Kultur-News | Usina-Festival in D\u00fcdelingen, Community in Bonneweg, Gartenschau und \u201eHiatus\u201c in Luxemburg"},"content":{"rendered":"<p>          Nach \u201eGlamping Cabins\u201c folgt \u201eG\u00eetes Miselerland\u201c <\/p>\n<p>Bis zum 26. Juni 2026 haben Interessenten Zeit, ihr Dossier mit einer Bewerbung am nun ausgeschriebenen \u201eConcours OAI G\u00eetes Miselerland\u201c einzureichen. Wie das OAI ank\u00fcndigt, haben die Verantwortlichen gemeinsam mit dem Leader Miselerland und dem regionalen f\u00fcr die Mosel-Gegend zust\u00e4ndigen Tourismus-B\u00fcro beschlossen \u2013 \u00e4hnlich dem \u201eG\u00eetes Minett Trail\u201c mit Prosud \u2013, nun auch eine entsprechende Initiative im Bereich der Regionen Mosel und M\u00fcllertal zu ergreifen. Es geht um die touristische und architektonische Aufwertung dieser Gegend durch Errichten neuer und innovativer Unterk\u00fcnfte oder aber um die Ab\u00e4nderung vorhandener Strukturen, dies auch um den \u201eWeintourismus\u201c zu f\u00f6rdern. Im ersten Anlauf dieses Wettbewerbs geht es um die Erkundung geeigneten Baulandes und\/oder passender Geb\u00e4ude, um in einer zweiten Etappe den eigentlichen Wettbewerb umsetzen zu k\u00f6nnen. Angesprochen sind zw\u00f6lf Gemeinden, die im Leader Miselerland vereint sind sowie dort aktive Winzer, Landwirte oder Einzelpersonen und Vereine. Jeder Bewerber soll wenigstens drei Areale oder Geb\u00e4ude anbieten, die sich sp\u00e4ter f\u00fcr einen \u201eG\u00eete\u201c eigenen k\u00f6nnten. Weitere Einzelheiten gibt es auf der Webseite concoursoai.lu. (fw) <\/p>\n<p>          Usina-Festival in D\u00fcdelingen <\/p>\n<p>Mitten zwischen alten Industriehallen, Backsteinfassaden und den Relikten der ehemaligen Eisenverarbeitung l\u00e4dt das Usina-Festival am heutigen Samstag erneut auf das Gel\u00e4nde \u201eNeischmelz\u201c in D\u00fcdelingen ein. Das urbane Kulturfestival bespielt damit einen Ort, der wie kaum ein anderer f\u00fcr den Wandel ehemaliger Industriefl\u00e4chen in Luxemburg steht. Neu ist in diesem Jahr vor allem das Format: Statt \u00fcber zwei Tage verteilt, konzentriert sich das gesamte Programm erstmals auf einen einzigen Festivaltag. Inhaltlich bleibt Usina jedoch seiner Mischung aus Musik, Stra\u00dfenkunst, Theater und ungew\u00f6hnlichen Begegnungen treu. Musikalisch reicht das Line-up von Indie bis Elektro. Zu den bekanntesten Namen z\u00e4hlen die deutsche Indie-Rock-Band Giant Rooks sowie die britische Formation Chartreuse. Daneben setzt das Festival weiterhin stark auf lokale, regionale und alternative Acts wie Low Density Corporation, Ma\u00ebl &amp; Jonas oder Die Schlagzeugmafia. Neben den Konzerten soll vor allem das Gel\u00e4nde selbst wieder zum Erlebnis werden. Zwischen Fahrgesch\u00e4ften, Street Artists, Workshops und Theaterformaten entsteht ein Festival, das weniger auf klassische B\u00fchnenlogik setzt als auf Bewegung und Entdeckung. Auch organisatorisch setzt Usina auf Offenheit und Zug\u00e4nglichkeit: Der Eintritt ist kostenlos, die Anreise mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln wird ausdr\u00fccklich empfohlen. Zus\u00e4tzliche Shuttlebusse verbinden das Festivalgel\u00e4nde mit den umliegenden Parkpl\u00e4tzen und dem Stadtzentrum. Gleichzeitig versteht sich das Festival klar als \u201eSafer Space\u201c \u2013 mit Awareness-Team, barrierearmen Zug\u00e4ngen und einem bewusst familienfreundlichen Rahmen. (ct) <\/p>\n<p>          \u201eRendez-vous aux jardins\u201c <\/p>\n<p class=\"Zahl_Inhalt1\">59 <\/p>\n<p class=\"Zahl_Beschreibung1\">Events f\u00fcr Garten- und Kulturfans gibt es vom 5. bis zum 7. Juni bei den \u201eRendez-vous aux jardins\u201c zu entdecken; das Programm ist auf jardinsluxembourg.lu einsehbar <\/p>\n<p>          Expo-Tipp: \u201eHiatus\u201c von Nuno Lorena <\/p>\n<p>Manche Erinnerungen verschwinden nie ganz: der Duft einer Blume im Haus der Gro\u00dfmutter, ein fl\u00fcchtiger Blick aus dem Fenster oder die Spuren eines Gef\u00fchls von Zuhause, lange nachdem man diesen Ort verlassen hat. In seiner neuen Ausstellung \u201eHiatus\u201c widmet sich Nuno Lorena (siehe Foto) genau diesen Momenten zwischen Erinnerung, Erfahrung und Verlust. \u201eIch versuche nicht, Dinge exakt abzubilden, sondern das Gef\u00fchl ihrer Erinnerung festzuhalten\u201c, erkl\u00e4rt Nuno Lorena. Seine Bilder zeigen Gegenst\u00e4nde und Orte deshalb nicht pr\u00e4zise oder vollst\u00e4ndig, sondern unscharf, fragmentarisch und von Zeit \u00fcberlagert. Sie f\u00fchren zur\u00fcck an die portugiesische K\u00fcste, wo Lorena aufgewachsen ist. <\/p>\n<p>Eine gewisse Sehnsucht zieht sich durch die gesamte Ausstellung. Im Gespr\u00e4ch erz\u00e4hlt Lorena, wie schwer ihm die Entscheidung fiel, Portugal zu verlassen. Dort habe er zwar das Meer gehabt, jedoch keine langfristige Perspektive als K\u00fcnstler gesehen. Nach einigen Jahren in Luxemburg dachte er lange dar\u00fcber nach, zur\u00fcckzugehen. Doch als er wieder dort war, habe sich Portugal nicht mehr angef\u00fchlt wie fr\u00fcher, vielleicht auch, weil er selbst l\u00e4ngst nicht mehr dieselbe Person war. <\/p>\n<p>              &#13;<br \/>\n                <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Der-Kuenstler-Nuno-Lorena-in-der-Ausstellung-Hiatus-96432.jpg\" title=\"Usina-Festival in D\u00fcdelingen, Community in Bonneweg, Gartenschau und \u201eHiatus\u201c in Luxemburg \" alt=\"Der K\u00fcnstler Nuno Lorena in der Ausstellung \u201eHiatus\u201c\" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:48.198237134229863443% 36.735114189633591764%;\"\/>&#13;<br \/>\n                &#13;<\/p>\n<p class=\"image-caption\">Der K\u00fcnstler Nuno Lorena in der Ausstellung \u201eHiatus\u201c Foto: Giulia Goetz<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n                &#13;<\/p>\n<p>Genau diese Spannung macht \u201eHiatus\u201c so interessant. Die Ausstellung f\u00fchlt sich fast wie ein Parcours durch Lorenas Kopf an. Man bewegt sich von Bild zu Bild wie durch Szenen eines Traums. Man versucht nicht mehr zu verstehen, was genau dargestellt ist, sondern beginnt, sich selbst zu erinnern. Die Ausstellung vermittelt ein Gef\u00fchl, das in Luxemburg vermutlich viele Menschen nachvollziehen k\u00f6nnen: Das Gef\u00fchl zwischen Orten, Versionen von sich selbst und verschiedenen Vorstellungen von Zuhause zu leben. Zu entdecken in der Galerie Nosbaum Reding Projects (2, rue Wiltheim, L-2733 Luxemburg-Stadt), noch bis zum 13. Juni 2026. Eintritt frei. (gg) <\/p>\n<p>          Musik und Gemeinschaft in Bonneweg <\/p>\n<p>Die Philharmonie Luxemburg und das Paper Lantern Collective laden am 13. Juni zum Abschluss des \u201eLuxembourg Community Music Project\u201c ein. Auf dem Programm: eine Musikparade und ein Stra\u00dfenfest auf der place du Parc in Bonneweg. Die Parade beginnt um 16.30 Uhr vor dem \u201eInstitut europ\u00e9en de chant choral\u201c (Inecc, 23A, rue de Chicago, L-1332 Bonnevoie) und endet um 17.00 Uhr vor dem Kiosk auf der place du Parc. <\/p>\n<p>            &#13;<br \/>\n              La Community Music part d\u2019une conviction simple: la musique est une exp\u00e9rience collective que nous cr\u00e9ons ensemble, en tant qu\u2019\u00e9gal\u00b7es&#13;<\/p>\n<p class=\"Zitat-Autor1\">Matt Robinson <\/p>\n<p class=\"Zitat-Funktion1\">Mitbegr\u00fcnder Paper Lantern Collective <\/p>\n<p>Das \u201eLuxembourg Community Music Project\u201c l\u00e4uft seit Januar. Es umfasst unter anderem musikalische Workshops und Treffen im \u00f6ffentlichen Raum. Im Mittelpunkt steht der Stadtteil Bonneweg in Luxemburg-Stadt. Die Teilnahme steht allen offen, die sich f\u00fcr das Projekt interessieren \u2013 unabh\u00e4ngig vom Alter und der musikalischen Kompetenz. <\/p>\n<p>              &#13;<br \/>\n                <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/-Einblick-in-das-Luxembourg-Community-Music-Project-Die-96433.jpg\" title=\"Usina-Festival in D\u00fcdelingen, Community in Bonneweg, Gartenschau und \u201eHiatus\u201c in Luxemburg \" alt=\"Einblick in das \u201eLuxembourg Community Music Project\u201c: die Atelier drehten sich unter anderem um Musik\" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:62.751655108394089666% 24.825463265608959773%;\"\/>&#13;<br \/>\n                &#13;<\/p>\n<p class=\"image-caption\"> Einblick in das \u201eLuxembourg Community Music Project\u201c: Die Ateliers drehten sich unter anderem um Musik Foto: Jan Felber<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n                &#13;<\/p>\n<p>Matt Robinson und Marleen Kiesel, Mitbegr\u00fcnder*innen des Paper Lantern Collectives, f\u00fchrten vergleichbare Projekte bereits im Ausland durch. Inklusion und die Beteiligung der Zivilgesellschaft stehen dabei immer im Vordergrund. In Luxemburg sind beispielsweise Schulen aus Bonneweg und Organisationen aus dem sozialen Bereich, darunter die ASTI, \u201eH\u00ebllef um Terrain\u201c, Creamisu oder Inter-Actions, involviert. Weitere Informationen: philharmonie.lu. (ispi) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach \u201eGlamping Cabins\u201c folgt \u201eG\u00eetes Miselerland\u201c Bis zum 26. 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