{"id":9433,"date":"2026-06-09T12:10:28","date_gmt":"2026-06-09T12:10:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/9433\/"},"modified":"2026-06-09T12:10:28","modified_gmt":"2026-06-09T12:10:28","slug":"tageblatt-lu-infrastruktur-wie-die-klaeranlage-petingen-funktioniert-ein-blick-hinter-die-kulissen-von-siach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/9433\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Infrastruktur | Wie die Kl\u00e4ranlage Petingen funktioniert \u2013 Ein Blick hinter die Kulissen von Siach"},"content":{"rendered":"<p>Ungew\u00f6hnliche Einblicke bot der Tag der offenen T\u00fcr des Syndikats Siach. Der interkommunale Verband f\u00fcr die Abwasserreinigung im Einzugsgebiet der Korn (Chiers) betreibt die Kl\u00e4ranlage nahe dem Gemeindestadion in Petingen und \u00f6ffnete die Tore f\u00fcr interessierte Besucher. <\/p>\n<p>\u201eWir geh\u00f6ren zur kritischen Infrastruktur\u201c, betont Direktor Raymond Erpelding w\u00e4hrend eines Rundgangs mit dem Tageblatt. \u201eOhne eine funktionierende Abwasserentsorgung k\u00f6nnten die Menschen ihren Alltag nicht normal bew\u00e4ltigen. Gleichzeitig w\u00fcrde die Umwelt massiv belastet, weil ungekl\u00e4rtes Abwasser direkt in die Gew\u00e4sser gelangen w\u00fcrde.\u201c <\/p>\n<p>Um die Versorgungssicherheit zu gew\u00e4hrleisten, arbeitet Siach daran, seine Anlagen m\u00f6glichst autark zu betreiben und besser gegen Cyberangriffe zu sch\u00fctzen. Bereits heute produziert die Kl\u00e4ranlage 65 bis 70 Prozent ihres Strombedarfs selbst. <\/p>\n<p>Die Anlage erstreckt sich \u00fcber knapp vier Hektar und behandelt das gesamte Abwasser des Korn-Beckens \u2013 aus Petingen, Differdingen sowie Teilen von K\u00e4erjeng und Sanem. Ihre Kapazit\u00e4t liegt bei rund 115.000 Einwohnergleichwerten. <\/p>\n<p>Derzeit verarbeitet die Anlage die Abw\u00e4sser von etwa 68.000 Einwohnern sowie zus\u00e4tzliche Belastungen aus Gewerbe und Industrie, die weiteren 25.000 bis 30.000 Einwohnergleichwerten entsprechen. Damit liegt die Auslastung \u2013 je nach Wetterlage \u2013 zwischen 90.000 und 100.000 Einwohnergleichwerten. <\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung von Erpelding d\u00fcrfte die Kapazit\u00e4t in den kommenden Jahren ausreichen. \u201eDas h\u00e4ngt allerdings stark vom weiteren Wachstum der Gemeinden ab\u201c, sagt er. Es ist ein Problem, das man nicht nur beim Siach im Auge hat: Verschleppte Abwasserpolitik kommt dem Wohnungsbau in Luxemburg teilweise in die Quere (<a href=\"https:\/\/www.tageblatt.lu\/Luxemburg\/Wie-verschleppte-Abwasserpolitik-dem-Wohnungsbau-in-die-Quere-kommt-64870.html\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">das Tageblatt berichtete<\/a>). <\/p>\n<p>Auch das Verhalten der Bev\u00f6lkerung spiele eine Rolle. B\u00fcrger k\u00f6nnten dazu beitragen, die Belastung der Anlage zu reduzieren, indem sie m\u00f6glichst wenig Abf\u00e4lle ins Abwasser gelangen lassen. Besonders bei Stra\u00dfeneinl\u00e4ufen sei oft unklar, ob das Wasser zur Kl\u00e4ranlage oder direkt in ein Gew\u00e4sser flie\u00dfe. Deshalb gelte: Nichts in den Gully werfen. <\/p>\n<p>            &#13;<br \/>\n              <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/35-Personen-sind-beim-Siach-beschaeftigt-97086.jpg\" title=\"Wie die Kl\u00e4ranlage Petingen funktioniert \u2013 Ein Blick hinter die Kulissen von Siach \" alt=\"35 Personen arbeiten konzentriert im modernen SIACH-B\u00fcro an digitalen Projekten und Teamaufgaben\" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:50% 50%;\"\/>&#13;<br \/>\n              &#13;<\/p>\n<p class=\"image-caption\">35 Personen sind beim Siach besch\u00e4ftigt Foto: Editpress\/Claude Lenert<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n              &#13;<\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Wie funktioniert eine Kl\u00e4ranlage? <\/p>\n<p>Die Anlage kann bis zu 1.000 Liter Abwasser pro Sekunde verarbeiten. Bei trockenem Wetter werden t\u00e4glich zwischen 14.000 und 20.000 Kubikmeter gereinigt. Bei starken Niederschl\u00e4gen steigt der Zufluss jedoch auf mehr als 2.000 Liter pro Sekunde. <\/p>\n<p>Abwasser, das nicht sofort behandelt werden kann, wird in R\u00fcckhaltebecken zwischengespeichert. Dort setzen sich Grobstoffe und Schlamm ab, bevor der Inhalt nach dem Regen schrittweise der Kl\u00e4ranlage zugef\u00fchrt wird. <\/p>\n<p>\u201eNeue Baugebiete werden heute im Trennsystem erschlossen: Schmutzwasser gelangt zur Kl\u00e4ranlage, Regenwasser wird direkt in die Natur abgeleitet\u201c, erkl\u00e4rt Erpelding. Dieses System sei zwar zukunftsweisend, m\u00fcsse aber weiterentwickelt werden. \u201eRegenwasser ist nicht automatisch sauber. Es nimmt Reifenabrieb, Sand und andere Schadstoffe von Stra\u00dfen und versiegelten Fl\u00e4chen mit.\u201c Deshalb sei bereits eine eigene Anlage zur Behandlung von Regenwasser geplant. <\/p>\n<p>In der ersten Reinigungsstufe werden grobe Verunreinigungen aus dem Abwasser entfernt \u2013 darunter Papier, Bl\u00e4tter, Steine, Tennisb\u00e4lle oder Spielzeug. Mitunter landen aber auch ungew\u00f6hnliche Dinge in den Kan\u00e4len. \u201eDas Au\u00dfergew\u00f6hnlichste, was wir jemals gefunden haben, war eine lebende, hochgiftige Schlange\u201c, erz\u00e4hlt Erpelding. Vermutlich habe es sich um ein exotisches Tier gehandelt, das ausgesetzt worden oder entkommen sei. <\/p>\n<p>\u201eDie Abwasserbehandlung hat sich technisch enorm weiterentwickelt\u201c, sagt der Direktor. Luxemburg habe lange Nachholbedarf gehabt und wegen nicht konformer Anlagen umfangreich investieren m\u00fcssen. Inzwischen habe sich die Situation deutlich verbessert. Neue EU-Vorgaben stellten die Betreiber jedoch vor weitere Herausforderungen. Dazu z\u00e4hlen strengere Grenzwerte, h\u00f6here Anforderungen an die Energieeffizienz, der Umgang mit Mikroverunreinigungen und die Einf\u00fchrung einer vierten Reinigungsstufe zur Entfernung von Mikroschadstoffen. \u201eKonkrete Pl\u00e4ne f\u00fcr die Umsetzung liegen bereits vor.\u201c <\/p>\n<p>Die Kl\u00e4ranlage in Petingen wurde in den vergangenen Jahren umfassend modernisiert und erweitert. Rund 80 Millionen Euro wurden investiert. Die geplante vierte Reinigungsstufe d\u00fcrfte weitere 40 Millionen Euro kosten. Wegen der Kosten und der langen Bauzeiten sei eine vorausschauende Abwasserpolitik wichtig, betont Erpelding. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Raymond-Erpelding-97087.jpg\" title=\"Wie die Kl\u00e4ranlage Petingen funktioniert \u2013 Ein Blick hinter die Kulissen von Siach \" alt=\"Portr\u00e4t von Raymond Erpelding, Gesch\u00e4ftsmann und Experte f\u00fcr Unternehmensberatung in moderner B\u00fcroumgebung\" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:38.244442401960768052% 39.59339410375709889%;\"\/><\/p>\n<p class=\"image-caption\">Raymond Erpelding Foto: Jessica O\u00e9<\/p>\n<p>S\u00e4ubern mit Biologie, Chemie und Physik <\/p>\n<p>Das Herzst\u00fcck der biologischen Reinigung sind Mikroorganismen. Die Bakterien werden nicht zugesetzt, sondern vermehren sich im Abwasser von selbst. Sie bauen organische Stoffe ab und helfen dabei, Stickstoff zu entfernen. Unter sauerstoffarmen Bedingungen wird Nitrat abgebaut, sodass Stickstoff als Gas in die Atmosph\u00e4re entweichen kann. <\/p>\n<p>Trotz der intensiven Reinigung ist das Wasser anschlie\u00dfend nicht trinkbar. F\u00fcr die Einleitung in die Korn erf\u00fcllt es jedoch die gesetzlichen Anforderungen. \u201eTechnisch ist es durchaus m\u00f6glich, aus Abwasser wieder Trinkwasser herzustellen\u201c, sagt Erpelding. In wasserarmen L\u00e4ndern wie Singapur sei dies bereits Realit\u00e4t. Auch in Europa werde die Wiederverwendung von gereinigtem Abwasser k\u00fcnftig an Bedeutung gewinnen \u2013 etwa f\u00fcr die Landwirtschaft, die Bew\u00e4sserung oder Golfanlagen. <\/p>\n<p>Die Wasserqualit\u00e4t wird laufend \u00fcberwacht. Automatische Mess- und Analyseger\u00e4te entnehmen Proben, kontrollieren die Werte und kalibrieren sich selbst. Zus\u00e4tzlich werden regelm\u00e4\u00dfig 24-Stunden-Proben analysiert. Insgesamt besch\u00e4ftigt das Siach rund 35 Mitarbeiter. Etwa 25 von ihnen sind direkt f\u00fcr den Betrieb der Kl\u00e4ranlage, der Pumpstationen, Regen\u00fcberl\u00e4ufe und Kollektoren zust\u00e4ndig. <\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Politische-Verantwortliche-der-vier-Gemeinden-waren-beim-97088.jpg\" alt=\"Politische Verantwortliche der vier Gemeinden beim Tag der offenen T\u00fcr gemeinsam im Gespr\u00e4ch\" style=\"object-position:47,59615384615385% 26,70940170940171%;\" class=\"swiper-lazy img-responsive wcms-image-layout wcms-img-aspect-ratio-auto wcms-img-fitting-contain wcms-img-object-position-middle-top wcms-img-border-none col-xs-12\"\/><\/p>\n<p>             \/ <\/p>\n<p>\t\t\tPolitische Verantwortliche der vier Gemeinden waren beim Tag der offenen T\u00fcr dabei<\/p>\n<p class=\"WebStoryPicItemCopyright\">\u00a9 Foto: Editpress\/Claude Lenert<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Siach-Verwaltungsratspraesident-Tom-Ulveling-97089.jpg\" alt=\"Tom Ulveling, Verwaltungspr\u00e4sident der SIACH, spricht bei einer offiziellen Veranstaltung\" style=\"object-position:55,187685854800115% 33,908255283649154%;\" class=\"swiper-lazy img-responsive wcms-image-layout wcms-img-aspect-ratio-auto wcms-img-fitting-contain wcms-img-object-position-middle-top wcms-img-border-none col-xs-12\"\/><\/p>\n<p>             \/ <\/p>\n<p>\t\t\tSiach-Verwaltungsratspr\u00e4sident Tom Ulveling<\/p>\n<p class=\"WebStoryPicItemCopyright\">\u00a9 Foto: Editpress\/Claude Lenert<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Politische-Verantwortliche-der-vier-Gemeinden-waren-beim-97090.jpg\" alt=\"Politische Verantwortliche der vier Gemeinden beim Tag der offenen T\u00fcr gemeinsam im Gespr\u00e4ch\" style=\"object-position:50,16025641025641% 34,18803418803419%;\" class=\"swiper-lazy img-responsive wcms-image-layout wcms-img-aspect-ratio-auto wcms-img-fitting-contain wcms-img-object-position-middle-top wcms-img-border-none col-xs-12\"\/><\/p>\n<p>             \/ <\/p>\n<p>\t\t\tPolitische Verantwortliche der vier Gemeinden waren beim Tag der offenen T\u00fcr dabei<\/p>\n<p class=\"WebStoryPicItemCopyright\">\u00a9 Foto: Editpress\/Claude Lenert<\/p>\n<p>Was mit Gas und Kl\u00e4rschlamm passiert <\/p>\n<p>Nach den Reinigungsprozessen wird der Kl\u00e4rschlamm vom Wasser getrennt. Das gereinigte Wasser flie\u00dft anschlie\u00dfend zur\u00fcck in die Korn. <\/p>\n<p>Der Schlamm wird jedoch weiterverarbeitet. In sogenannten Faulbeh\u00e4ltern, die \u00e4hnlich wie ein Magen funktionieren, zersetzen Bakterien das Material bei rund 37 Grad Celsius. Dabei entsteht Faulgas, das gespeichert und in Blockheizkraftwerken zur Erzeugung von Strom und W\u00e4rme genutzt wird. <\/p>\n<p>Bis 2045 soll der Sektor nach den aktuellen Vorgaben weitgehend energieautark werden. \u201eFotovoltaik und m\u00f6glicherweise auch Beteiligungen an Windkraftprojekten k\u00f6nnten helfen, den zus\u00e4tzlichen Strombedarf an einzelnen Tagen zu decken\u201c, sagt Erpelding. <\/p>\n<p>Der entw\u00e4sserte Kl\u00e4rschlamm wird heute \u00fcberwiegend verbrannt, h\u00e4ufig im Ausland \u2013 etwa in K\u00f6ln, Frankfurt oder Maastricht. Eine landwirtschaftliche Nutzung findet kaum noch statt, da der Schlamm auch problematische Stoffe enthalten kann. Gleichzeitig steckt darin Phosphor, eine wichtige und endliche Ressource. <\/p>\n<p>\u201eDeshalb besch\u00e4ftigen wir uns intensiv mit der R\u00fcckgewinnung von Phosphor\u201c, sagt Erpelding. Entsprechende Anlagen seien jedoch technisch anspruchsvoll und teuer. Zudem werde \u00fcber eine nationale L\u00f6sung f\u00fcr die Kl\u00e4rschlammverbrennung nachgedacht. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie schnell Grenzschlie\u00dfungen oder Transportprobleme kritische Infrastrukturen vor Herausforderungen stellen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Wie-es-sich-fuer-einen-Tag-der-offenen-Tuer-gehoert-wurde-97091.jpg\" title=\"Wie die Kl\u00e4ranlage Petingen funktioniert \u2013 Ein Blick hinter die Kulissen von Siach \" alt=\"Grillstation beim Tag der offenen T\u00fcr mit G\u00e4sten, die gegrilltes Essen genie\u00dfen und entspannte Atmosph\u00e4re genie\u00dfen\" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:50% 50%;\"\/><\/p>\n<p class=\"image-caption\">Wie es sich f\u00fcr einen Tag der offenen T\u00fcr geh\u00f6rt, wurde auch gegrillt Foto: Editpress\/Claude Lenert<\/p>\n<p class=\"Encoche-Titel1\">Einblick in die Kl\u00e4ranlage <\/p>\n<p class=\"Encoche-Text1\">Wer den Tag der offenen T\u00fcr verpasst hat, kann eine Besichtigung buchen. W\u00e4hrend der Bauarbeiten der letzten Jahr waren F\u00fchrungen nicht m\u00f6glich, inzwischen sollen sie wieder systematisch angeboten werden. Diese sind aber Gruppen oder Schulklassen vorbehalten. Interessierte k\u00f6nnen sich \u00fcber die Internetseite melden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ungew\u00f6hnliche Einblicke bot der Tag der offenen T\u00fcr des Syndikats Siach. Der interkommunale Verband f\u00fcr die Abwasserreinigung im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9434,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[2364,5,691],"class_list":["post-9433","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-luxemburg","tag-klranlagen","tag-luxemburg","tag-petingen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116720083004914272","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9433","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9433"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9433\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9433"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9433"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}