{"id":9457,"date":"2026-06-09T21:04:08","date_gmt":"2026-06-09T21:04:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/9457\/"},"modified":"2026-06-09T21:04:08","modified_gmt":"2026-06-09T21:04:08","slug":"tageblatt-lu-auch-ueber-luxemburger-flughafen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/9457\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Auch \u00fcber Luxemburger Flughafen"},"content":{"rendered":"<p>Eine Drogenbande soll mehrere Jahre lang tonnenweise Kokain \u00fcber Scheinfirmen nach Europa geschmuggelt und damit Millionengewinne gemacht haben. Einen Teil davon soll sie auch \u00fcber den Luxemburger Flughafen geschleust haben. <\/p>\n<p>27 Wohn- und Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume in Deutschland und den Niederlanden seien durchsucht worden, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, das Zollfahndungsamt und die Polizei mit. Dabei wurden drei Tatverd\u00e4chtige im hessischen Herborn sowie in Amersfoort und Assen in den Niederlanden festgenommen. <\/p>\n<p>Bei den Festgenommenen handele es sich um zwei Niederl\u00e4nder im Alter von 59 und 56 Jahren sowie einen 53-j\u00e4hrigen t\u00fcrkischen Staatsangeh\u00f6rigen. Beschuldigt seien zudem zwei weitere Menschen im Alter von 57 und 26 Jahren. Die beiden sind den Angaben zufolge aber bereits in Haft. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Kriminelle Organisation <\/p>\n<p>Die Beschuldigten sollen zwischen Juni 2024 und Januar 2026 Teil einer international agierenden kriminellen Organisation gewesen sein. Diese soll Kokain im Tonnenbereich aus S\u00fcdamerika \u00fcber Luftfracht und Containerschiffe eingef\u00fchrt haben. <\/p>\n<p>Daf\u00fcr sollen Mitglieder der Organisation bereits bestehende Firmen faktisch \u00fcbernommen und als Scheinfirmen genutzt haben, um den illegalen Kokainschmuggel zu verschleiern, hie\u00df es. Die Firmen hatten demnach ihren Sitz in Braunschweig und Isernhagen in Niedersachsen sowie in Karben und in Dreieich in Hessen. Als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer waren den Ermittlungen zufolge Strohpersonen eingesetzt, die die Kokainlieferungen koordinierten. <\/p>\n<p>Drogen in Luxemburg in Speisest\u00e4rke versteckt <\/p>\n<p>\u201eAllein im Zeitraum von Februar 2025 bis Januar 2026 konnten vier Kokainimporte, die mutma\u00dflich der kriminellen Organisation zuzuordnen sind, im Umfang von insgesamt ca. 2,5 Tonnen mit einem Stra\u00dfenverkehrswert von ca. 180 Mio. Euro in Luxemburg, Kolumbien und in Hamburg durch Zoll und Polizei angehalten und sichergestellt werden\u201c, hie\u00df es weiter. <\/p>\n<p>Der Luxemburger Zoll meldete im M\u00e4rz 2025 einen spektakul\u00e4ren Fund: 508 Kilo Kokain wurden im Cargo Center des Luxemburger Flughafens gefunden. Auf Nachfrage des Tageblatt best\u00e4tigte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, dass dieses sichergestellte Kokain \u201eGegenstand des hier gef\u00fchrten Ermittlungsverfahrens\u201c ist. Es war der bisher gr\u00f6\u00dfte Drogenfund im Bereich der Luftfracht in Luxemburg. Der Wert der beschlagnahmten Drogen lag bei etwa 100 Millionen Euro. <\/p>\n<p>Rollenverteilung <\/p>\n<p>Die Beschuldigten sollen in unterschiedlicher Besetzung f\u00fcr Kokainlieferungen in den europ\u00e4ischen Raum verantwortlich sein. Der 59-J\u00e4hrige soll als Gesellschafter und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von eingesetzten Scheinfirmen, der 53-J\u00e4hrige als Logistiker und der 26-j\u00e4hrige Beschuldigte als Koordinator f\u00fcr die Entladung des Kokains fungiert haben. <\/p>\n<p>Der in Deutschland festgenommene 53-J\u00e4hrige werde einem Haftrichter vorgef\u00fchrt, hie\u00df es. Wegen der in den Niederlanden festgenommenen Beschuldigten sei ein Auslieferungsgesuch an die niederl\u00e4ndischen Strafverfolgungsbeh\u00f6rden gerichtet worden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Drogenbande soll mehrere Jahre lang tonnenweise Kokain \u00fcber Scheinfirmen nach Europa geschmuggelt und damit Millionengewinne gemacht haben.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9458,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[158,248,466,2368,5,239,62,2369],"class_list":["post-9457","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-luxemburg","tag-deutschland","tag-drogen-und-rauschgifte","tag-justiz","tag-kokain","tag-luxemburg","tag-luxemburger-flughafen","tag-niederlande","tag-strafverfolgung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116722182773560367","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9457","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9457"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9457\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9458"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9457"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9457"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9457"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}