{"id":9640,"date":"2026-06-13T02:17:13","date_gmt":"2026-06-13T02:17:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/9640\/"},"modified":"2026-06-13T02:17:13","modified_gmt":"2026-06-13T02:17:13","slug":"tageblatt-lu-faktencheck-liest-die-ki-auf-whatsapp-mit-kettenbrief-kursiert-in-luxemburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/9640\/","title":{"rendered":"Tageblatt.lu | Faktencheck | Liest die KI auf WhatsApp mit? Kettenbrief kursiert in Luxemburg"},"content":{"rendered":"<p>Ein Kettenbrief auf WhatsApp sorgt derzeit f\u00fcr Aufregung. Auch in Luxemburg kursiert die Nachricht. Darin wird davor gewarnt, dass die KI von Meta ab Samstag \u201eZugriff auf alle Unterhaltungen haben wird\u201c. Au\u00dfer Nutzer aktivieren eine bestimmte Option in den Einstellungen. \u201eAndernfalls kann die KI Gruppennachrichten \u00f6ffnen, Telefonnummern sehen oder sogar pers\u00f6nliche Daten von Ihrem Telefon abrufen, einschlie\u00dflich privater Chats\u201c, hei\u00dft es. Stimmt das? <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Faktencheck <\/p>\n<p>\u201eFrei erfunden\u201c, schreibt das \u00f6sterreichische Faktencheck-Portal Mimikama \u00fcber den Inhalt des Kettenbriefs. Die Behauptung \u00fcber einen \u201eKI-Zugriff\u201c auf private Chats und pers\u00f6nliche Daten stimme so nicht. Zwar gibt es laut Mimikama KI-Funktionen in WhatsApp, doch diese greifen nur, wenn Nutzer sie bewusst einsetzen. Es findet kein automatischer Zugriff auf Inhalte oder Telefonnummern statt. Die Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung bleibt in jedem Fall aktiv. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Der-Kettenbrief-wird-auf-WhatsApp-eifrig-weitergeleitet-97281.jpg\" title=\"Liest die KI auf WhatsApp mit? Kettenbrief kursiert in Luxemburg \" alt=\"WhatsApp-Kettenbrief auf Smartphone-Bildschirm, der trotz falschem Inhalt eifrig weitergeleitet wird\" class=\"img-responsive\" style=\"object-position:49.995167008989902513% 50.000523550064649214%;\"\/><\/p>\n<p class=\"image-caption\">Der Kettenbrief wird auf WhatsApp eifrig weitergeleitet \u2013 trotz falschem Inhalt Screenshot: Whatsapp<\/p>\n<p>Selbst wenn die KI-Funktionen in einem Chat durch einen Nutzer mit \u201e@Meta AI\u201c aktiv genutzt werden, werden Inhalte nur tempor\u00e4r und anonymisiert verarbeitet \u2013 und nicht gespeichert, schreibt Mimikama. In Gruppenchats kann der im Kettenbrief erw\u00e4hnte \u201eerweiterte Datenschutz\u201c die KI-Nutzung ganz unterbinden. Denn die Funktion verhindert unter anderem: <\/p>\n<p>dass Medien automatisch in der Galerie gespeichert werden, dass Chats exportiert werden k\u00f6nnen und dass Inhalte f\u00fcr KI-Funktionen wie Meta AI oder Chat-Zusammenfassungen genutzt werden. <\/p>\n<p>\u201eDoch ein Schutzschild gegen KI ist sie nicht, weil dieser \u201aAngriff\u2018 gar nicht existiert\u201c, schreibt Mimikama. Die \u201eMeta AI\u201c wurde \u00fcbrigens bereits Ende M\u00e4rz 2025 auf WhatsApp eingef\u00fchrt. <\/p>\n<p>Nicht das erste Mal <\/p>\n<p>Der Kettenbrief zum \u201eErweiterten Chat-Datenschutz\u201c auf WhatsApp taucht laut Mimikama in Wellen immer wieder auf. Er baue zwar auf einer realen Funktion auf, \u00fcberzeichne aber bewusst den Hintergrund. \u201eWas der Kettenbrief jedoch daraus macht, ist nichts weniger als eine gezielte Desinformationskampagne\u201c, schreibt Mimikama. <\/p>\n<p>Denn: Die KI-Funktionen respektieren die Privatsph\u00e4re, solange Nutzer keine Daten aktiv freigeben. \u201eDer Kettenbrief operiert mit einer typischen Taktik\u201c, schreibt Mimikama. Er nehme einen realen technischen Fortschritt und vermische ihn mit dramatischen Behauptungen, um Unsicherheit zu sch\u00fcren. Dadurch entsteht laut Mimikama der Eindruck, als sei die eigene Privatsph\u00e4re in akuter Gefahr \u2013 obwohl dies objektiv nicht zutrifft. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Kettenbrief auf WhatsApp sorgt derzeit f\u00fcr Aufregung. Auch in Luxemburg kursiert die Nachricht. Darin wird davor gewarnt,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9641,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[2444,2442,2443,5,2441,17],"class_list":["post-9640","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-luxemburg","tag-desinformation","tag-kettenbrief","tag-ki","tag-luxemburg","tag-meta","tag-whatsapp"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@lu_de\/116740400512709958","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9640"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9640\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9641"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/lu-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}