VERTEIDIGUNG: 800 Millionen Euro für Waffen-Nachschub – Rheinmetall rüstet Produktion massiv auf!
VERTEIDIGUNG: 800 Millionen Euro für Waffen-Nachschub – Rheinmetall rüstet Produktion massiv auf!
Rheinmetall baut in Aschau am Inn eines der größten Pulverwerke Europas. Der Konzern investiert rund 800 Millionen Euro. Armin Pappberger legte den Grundstein gemeinsam mit Markus Söder und Hubert Aiwanger.
Das Werk entsteht auf rund 90 Hektar. Rheinmetall will dort mehr Treibladungskomponenten für Artillerie, Munition und weitere großkalibrige Waffensysteme produzieren.
Waffenexperte Lars Winkelsdorf verweist auf den hohen Munitionsbedarf der Bundeswehr. Auch Übungen verbrauchten große Mengen. Ohne Munition seien die Waffensysteme faktisch wertlos.
Die moderne Pulverproduktion ist komplex. Dabei entstehen Gasdruckspitzen von deutlich mehr als 4000 Bar. Nähere Details gelten in Deutschland als Staatsgeheimnis.
Die benötigten Rohstoffe stammen unter anderem aus China und Afrika. Kleinere Mengen kommen auch aus Europa. Für Panzermunition braucht die Industrie harte Mineralien wie Wolfram.
Das neue Werk kann bestehende Engpässe laut Winkelsdorf nur teilweise lösen. Bei einigen Munitionsarten bleiben sie groß. Die breitere Produktion könne jedoch Engpässe bei mehreren Arten verringern.
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