Sänger macht Verfolger Ansage
Stalker verfolgt Pietro Lombardi – Pocher schaltet sich ein
17.04.2026 – 14:05 UhrLesedauer: 3 Min.
Der Kölner Sänger Pietro Lombardi (Archivfoto): Er wird offenbar von einem Stalker verfolgt. (Quelle: STAR-MEDIA/imago)
Mitten in der Nacht steht ein Fremder vor dem Haus von Oliver Pocher und Pietro Lombardi in Köln. Offenbar ein Stalker. Die Polizei äußert sich.
„Ich bin ein bisschen fertig, weil die Polizei bei mir geklingelt hat, wegen dir“, schilderte Pocher seinem Mitbewohner den Schock-Moment im gemeinsamen Podcast „Patchwork Boys“ in dieser Woche. Eine Bestätigung für die Schilderungen der beiden gab es nicht.
Ein Kölner Polizeisprecher sagte der Lokalredaktion von t-online, dass es im Hahnwald, wo Pocher und Lombardi wohnen, in dieser Woche einen Polizeieinsatz wegen eines Stalker-Vorfalls gegeben hatte. Der Sprecher nannte jedoch keine Namen oder weitere Details.
Die Erklärung des mutmaßlichen Stalkers hielt einer Überprüfung nicht stand – auch die Polizei glaubte ihm offenbar nicht. Für Lombardi war der Vorfall dennoch alles andere als eine Kleinigkeit. Auch Pochers Kinder hielten sich zum Zeitpunkt des Einsatzes in der Villa auf. „Es ist einfach asozial“, schimpfte der Sänger, der derzeit bei seinem Freund wohnt.
Lombardi lässt keinen Zweifel daran, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. „Es ist einfach ein geisteskranker Stalker“, sagt er und beschreibt, wie der Mann ihm offenbar überallhin folgt: „Egal ob ich beim Friseur bin, egal, wo ich bin, der Typ ist da.“ Sein Verdacht geht sogar noch weiter: Er glaube, der Mann habe einen GPS-Tracker an seinem Auto angebracht.
Auf Pochers Nachfrage – „Sind wir da schon im Stalking-Bereich?“ – kommt die Antwort prompt: „100 Prozent. Mehr Stalking geht nicht.“ Lombardi kündigt dabei an, die Sache selbst in die Hand nehmen zu wollen: „Ich werde mir den schnappen. Nicht böse, aber wenn ich den irgendwann sehe, werde ich mir den schnappen.“
Der Sänger betont, er wolle den Mann zur Rede stellen – denn für ihn sei die Angelegenheit längst „kein Spaß“ mehr.
