Der Tagesbedarf der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bezieht sich auf gesunde Erwachsene und richtet sich nach Alter und Geschlecht. Unter gewissen Umständen kann sich der Tagesbedarf drastisch erhöhen. Unter den wasserlöslichen Vitaminen gibt es laut der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit tolerierbare Obergrenzen bei Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B3. Für Vitamin B12 gilt 100 Mikrogramm als tolerierbar, es gibt aber noch keine offizielle Obergrenze der EFSA. Für alle fettlöslichen Vitamine außer Vitamin K gibt es von der EFSA offizielle Obergrenzen. Wo es keine Obergrenzen gibt, gelten Richtwerte, an die man sich halten sollte. Fettlösliche Vitamine lassen sich leichter überdosieren als wasserlösliche – vor allem bei langfristiger Einnahme. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit gibt Obergrenzen für Vitamine aus allen Quellen an, das Bundesinstitut für Risikobewertung bezieht diese Vorgaben bei den Berechnungen ihrer Höchstmengenvorschläge für Nahrungsergänzungsmittel ein.
Wasserlösliche vs. fettlösliche Vitamine überdosieren
Vitamine überdosieren: Wie kommt der Tagesbedarf zustande?
Vitamine: Ab wann wird eine Überdosierung toxisch?
Ab wann sind Vitamine überdosiert?
Diese Vitamine kann man überdosieren
Vitamin A: 0,2 mg; Vorsicht: auch Betacarotin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Hier liegt die Höchstmenge laut BfR bei 3,5 mg. Vitamin D: 20 µg (800 IE) Vitamin E: 30 mg Vitamin K: K1 und K2 haben eine unterschiedliche Potenz, weshalb das BfR zwei verschiedene Werte angibt: K1: 80 µg; K2: 25 µg Vitamin B3: Nikotinsäureamid: 160 mg, Nikotinsäure: 4 mg Vitamin B6: 3,5 mg Folsäure (Vitamin B9): 200 µg Vitamin B12: 25 µg Vitamin C: 250 mg
Vitamin B1 Vitamin B2 Vitamin B5 (Pantothensäure) Vitamin B7 (Biotin)
Folsäure: 1000 µg Vitamin B3: Nikotinsäureamid: 900 mg, Nikotinsäure: 10 mg Vitamin B6: 25 mg, wird eventuell sogar demnächst auf 12 mg gesenkt Vitamin A: 3000 µg-RE Vitamin D: 100 µg (4000 IE) Vitamin E: 300 mg