Am 12. August berichtete das Onkologische Krankenhaus Hanoi , dass seine Ärzte einen Patienten mit Darmkrebs notfallmäßig behandelt haben. Der Patient, Herr NNQ (55 Jahre alt, aus Hanoi), litt unter anhaltenden Augenblutungen, Magen-Darm-Blutungen und schweren Blutgerinnungsstörungen, die lebensbedrohlich waren. Er war seit Februar 2026 im Onkologischen Krankenhaus Hanoi in Strahlentherapie.

In den Behandlungspausen kaufte die Familie Hundefleisch, um Herrn Q. zu stärken, da sie es für proteinreich hielt. Nur einen Tag später erlitt Herr Q. unstillbare Blutungen aus den Augen, gefolgt von dunkelrotem, blutigem Durchfall.

Ärzte des Onkologischen Krankenhauses Hanoi führen eine Nachuntersuchung bei einem Darmkrebspatienten durch, der sich derzeit in Behandlung im Krankenhaus befindet.

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Der Patient wurde drei Tage lang in einem örtlichen Krankenhaus behandelt, sein Zustand besserte sich jedoch nicht. Daraufhin wurde er in kritischem Zustand mit erheblichem Blutverlust und schweren Gerinnungsstörungen in das Onkologische Krankenhaus von Hanoi verlegt und benötigte dringend eine Behandlung. Besonders auffällig für die Ärzte war, dass das Blutungsmuster des Patienten nicht dem typischen Verlauf bei Patienten unter Strahlentherapie entsprach.

Während der Anamnese besprach das Behandlungsteam ausführlich mit dem Patienten und seiner Familie die Faktoren, die zum Auftreten der Symptome beigetragen hatten. Dabei stellten die Ärzte fest, dass das vom Patienten verzehrte Hundefleisch wahrscheinlich mit Rattengift verunreinigt war. In Verbindung mit den klinischen Symptomen und den Ergebnissen der Gerinnungsuntersuchungen erkannten die Ärzte schnell, dass der Patient mit einem Rattengift aus der Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten vergiftet worden war. Dies führte zu einer Störung der Blutgerinnung und somit zu verlängerten Blutungen.

Dr. Le Thi Tuyen von der Intensivstation (Onkologisches Krankenhaus Hanoi) erklärte, dass in diesem Fall nicht nur die Blutstillung, sondern vor allem die korrekte Identifizierung der Ursache der Blutgerinnungsstörung von größter Bedeutung war. Hätte man lediglich Bluttransfusionen oder herkömmliche Hämostyptika ohne spezifische Behandlung eingesetzt, wäre die Patientin weiterhin lebensgefährlich durch weitere Blutungen gefährdet gewesen. Nach der genauen Ursachenfindung wurde die Patientin mit hochdosiertem Vitamin K in Kombination mit Transfusionen von Erythrozytenkonzentraten, gefrorenem Frischplasma und Blutprodukten behandelt, um die Blutgerinnungsfähigkeit wiederherzustellen, den Blutverlust auszugleichen und die Hämodynamik zu stabilisieren.

Dank der korrekten Behandlung konnte die Blutung allmählich gestoppt und die Gerinnungswerte deutlich verbessert werden. Nach fünf Tagen intensiver Therapie erholte sich der Patient stabil und wurde zur Fortsetzung der geplanten Krebsbehandlung zurück in die Strahlentherapieabteilung verlegt.

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Laut Ärzten ist das Immunsystem von Krebspatienten oft geschwächt, und sie unterziehen sich vielen intensiven Behandlungen. Daher muss die Lebensmittelauswahl nicht nur den Nährwert gewährleisten, sondern auch absolute Sicherheit bieten. Lebensmittel unbekannter Herkunft oder solche, die mit Chemikalien und Toxinen verunreinigt sind, können insbesondere bei Krebspatienten während der Behandlung schwerwiegende Komplikationen verursachen.

Ärzte raten Patienten und ihren Angehörigen, Lebensmittel aus vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen und dabei auf Lebensmittelsicherheit und Hygiene zu achten. Sie sollten den Verzehr von Lebensmitteln vermeiden, die Anzeichen von Verderb aufweisen oder möglicherweise verunreinigt sind, und auf den Verzehr von Lebensmitteln verzichten, denen eine „stärkende“ Wirkung nachgesagt wird, ohne vorher einen Arzt zu konsultieren. Treten nach dem Essen ungewöhnliche Symptome wie anhaltende Blutungen, Unterhautblutungen, Blutungen aus den Augen, blutiger Stuhl oder andere Beschwerden auf, sollten Patienten umgehend eine medizinische Einrichtung aufsuchen, um sich untersuchen und behandeln zu lassen.

Quelle: https://www.qdnd.vn/y-te/benh-vien/nguoi-benh-ung-thu-chay-mau-mat-xuat-huyet-tieu-hoa-sau-khi-an-thit-cho-1053091