Ein Schweizer Start-up schickt die ersten Nachtbusse mit Liegesitzen durch Europa. Doch wie ausgeschlafen kommt man damit an? 

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Europas erster Nachtreisebus, der Twiliner, verspricht ausgeschlafen anzukommen, doch kann er dieses Versprechen halten? Mit Liegesitzen und einem innovativen Konzept will das Start-up den Flugverkehr in Europa reduzieren. Trotz Premiumpreisen und Komfortausstattung wie Snacks und Schlafmasken, kämpft das Unternehmen mit Auslastungsproblemen und technischen Schwierigkeiten. Im harten Wettbewerb mit Billigfliegern, Nachtzügen und Fernbussen muss sich der Twiliner behaupten und plant sogar eine Expansion nach Deutschland. Experten sehen Potenzial, aber auch Herausforderungen für das ambitionierte Start-up, das den europäischen Reisemarkt revolutionieren will.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Twiliner: Im Nightliner ist die Beinfreiheit kein Thema mehr.

Im Nightliner ist die Beinfreiheit kein Thema mehr.
© Twiliner

Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 15/2026.

Um 7.30 Uhr fluten die ersten Sonnenstrahlen den Innenraum des Busses, der optisch eher an die Businessclass im Flugzeug erinnert als an Klassenfahrten mit Nackenhörnchen als Kopfkissen. Der Bus biegt von der Autobahn ab. Allmählich hört man die ersten Sitze, die eben noch Betten waren, mit einem leisen Surren zurück in die aufrechte Sitzposition fahren. «Liebe Fahrgäste, bald erreichen wir Zürich», sagt der Busfahrer an. In der zweiten Reihe nimmt ein Mann im Pyjama seine Ohrstöpsel raus. Wie seine Nacht war? «Nicht ganz wie in der Businessclass im Flugzeug, aber ich habe gut geschlafen», sagt Peter Goethuys, ein Geschäftsmann, der den Nachtbus nicht zum ersten Mal nimmt. Am Abend in Amsterdam gestartet, erreicht der 21-Sitzer nach zwölf Stunden den Busbahnhof Zürich Sihlquai.