Der Berliner Senat will mit einem Mietenkataster etwas gegen Mietwucher tun. Doch die Idee könnte verfassungswidrig sein – und dazu führen, dass die Mieten steigen.
9. Mai 2026, 12:01 Uhr
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Berlin plant ein Mietenkataster, das Vermieter zur Preisoffenlegung zwingt – doch ein Experte warnt vor verfassungsrechtlichen Bedenken. Bußgelder drohen bei Verweigerung, aber die Daten könnten gegen die Vermieter verwendet werden. Das Vorhaben könnte zu einer paradoxen Situation führen: höhere Vergleichsmieten und damit Mieterhöhungen. Das Wohnraum-Drama in Berlin nimmt somit eine ungewisse Wendung – ein Happy End ist nicht in Sicht.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
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In Berlin soll ein Mietenkataster entstehen. Es klingt bestechend einfach. Aber schaffen die Macher damit am Ende das Gegenteil dessen, was sie wollen?
© Zoonar.com/imago images
Was ist der Unterschied zwischen den Gangstern in einer
US-Krimiserie und Berliner Vermietern? Die Gangster dürfen schweigen, wenn die
Cops kommen, um sich nicht selbst zu belasten. Vermieter sollen bald
Informationen herausrücken müssen, die vor Gericht gegen sie verwendet werden können.
Vor zwei Wochen haben die Fraktionschefs der Berliner Regierungsparteien
CDU und SPD ihre Pläne für ein Mietenkataster vorgestellt. Die Eigentümer aller
knapp zwei Millionen Mietwohnungen in der Hauptstadt sollen demnach
verpflichtet werden, Angaben zur Größe und Miethöhe zu machen. Dadurch wolle
man »Mietwucher und sittenwidrige Mieten« besser bekämpfen, so die Begründung.