https://orf.at/stories/3429167/

„In keinem anderen westeuropäischen Land sind Vermögen so ungleich verteilt wie in Österreich. Das reichste ein Prozent besitzt 40 Prozent des gesamten Vermögens. Allein die drei reichsten Familien besitzen mehr als die ärmere Hälfte der Bevölkerung zusammen“, heißt es in der Resolution.

und trotzdem ist eine Vermögens- und/oder Erbschaftssteuer bei uns noch immer völlig undenkbar…

In einer etwas gerechteren Welt müssten diese 3 Familien mindestens so viel Steuern einzahlen, wie die Hälfte der Bevölkerung zusammen. Und zwar ganz egal ob auf Arbeit, Vermögen oder weiß der Teufel was man noch Alles versteuern könnte. Lasst sie ordentlich bluten, sie werden in ihren Villen schon nicht verhungern.




zzzthelastuser

13 comments
  1. Mein Onkel ist reich. Er gibt meinem Vater (sein Bruder) aber nichts davon. Er sagt aber dauernd irgendwas von auswandern, wenn sich hier etwas ändert. Ich glaube so sehen es die meisten Reichen. Und ich war schon einmal mit ihm in der Schweiz und da hat er mir seine Villa gezeigt. Ich glaube er hat mehrere davon.

  2. Keine ernstzunehmende Organisation fordert Erbschaftssteuern ist die korrekte Headline.

    Dass die Gerontokratie-Lobby immer weitere Umverteilungsvehikel von Jung zu Alt fordert, sollte jetzt keine Sensation sein. Dass es da überhaupt eine Schlagzeile gibt verwundert mich.

  3. Neue Steuern nur unter der Bedingung das bestehende Steuern gesenkt werden. WIR HABEN MEHR ALS GENUG STEUERN.

  4. Die drei reichsten Familien haben ihr Vermögen eh schon zum Großteil in Privatstiftungen geparkt. Da wirds auch einmal (sehr günstig) versteuert und die Frage ist – wie willst rechtlich das nochmal besteuern? Wohlgemerkt – das ist alles unter SPÖ / ÖVP Regierungen geschaffen worden und die Chance da was zu ändern ist äußerst dünn, da sowohl die ÖVP als auch die Partei des kleinen grantigen Pferdemannes (FPÖ) dagegen sind.

  5. Die ganze Debatte ist schwachsinnig. Wir leben in einem Land das mehr an Parteienförderung zahlt als Deutschland. KeST 27,5% und es wird auf alles eine Steuer oder Gebühr erhoben.

    Nein zu neuen Steuern, ja zur Optimierung und Einsparung. Es kann nicht sein dass es immer mehr wird.

  6. Das derzeitige System läuft darauf hinaus, dass das gesamte Kapital in wenigen Menschen konzentriert ist. Dass das nicht ewig funktionieren kann und es irgendwann auch zu gewaltsamen Aufständen kommen wird scheint nur logisch. Aber bis dahin wird fleißig von unten nach oben umverteilt.

  7. >In einer etwas gerechteren Welt müssten diese 3 Familien mindestens so viel Steuern einzahlen, wie die Hälfte der Bevölkerung zusammen

    Was? Warum? Was ist daran genau gerecht? Ich verstehe ehrlich die Logik nicht.

    Und weiters: Zahlt die untere Hälfte der Bevölkerung (Alte, Kinder, usw sind vermutlich eingerechnet) überhaupt nennenswert Steuern? Ich gehe stark davon aus, dass die Gruppe sowieso Nutznießer der eh schon _sehr_ großzügigen Transferleistungen sind die das Land Österreich zu bieten hat.

    >Lasst sie ordentlich bluten, sie werden in ihren Villen schon nicht verhungern

    Das klingt unbedingt danach als wärst du an einem friedlichen Zusammenleben interessiert. Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass sehr viele diese Position vertreten weil sie mehr für sich haben wollen. Also rein egoistische Motive vertreten aber hinterfotzig mit “gerechtere Welt” usw argumentieren. Kenne ein paar Leute die sobald sie bisschen was vom Kuchen bekommen haben sich der Ton dann gewaltig geändert hat.

  8. Der Gedanke: Ultrareiche müssen mehr zahlen

    Realität: Wenn ich aus Glück zwei EFH erbe, werde ich vom Fiskus vergewaltigt.

    Nein zu mehr Steuern, egal wer, der Staat hat dermaßen viel Geld, wir habe ein Ausgabenproblem. Wofür braucht der Staat überhaupt mehr Geld? Um es weiter an illegale Migranten und NGOs zu verschenken?

  9. Nieder mit den Erben, die uns mit ihren leistungslosen Einkommen auf der Tasche liegen!

    Leistung muss sich wieder lohnen!

  10. Das Problem: im Text wird über die extrem reichen Familien gesprochen, besteuert wird dann aber in die Substanz hinunter. Warum? Weil der Staat nicht aus moralischen Gründen besteuert, sondern weil er Kohle braucht. Deshalb muss „in die Masse“ besteuert werden.

  11. Also ich bin mir nicht sicher ob die nicht mehr Steuern bezahlen. Nachdem das Vermögen die Unternehmenswerte miteinbezieht müsste man die Köst mitrechnen. Netto bezahlen sie nominell definitiv mehr Steuern.

    Vielleicht sollten wir auch einfach mal versuchen die Voraussetzungen zu schaffen, damit in Österreich Unternehmen groß werden und nicht als Startup verkauft werden.

  12. Die ärmsten 50% zahlen überhaupt keine Steuern, sie bekommen mehr Transfers als sie einzahlen. Also die Forderung dass die reichsten 3 Familien so viel zahlen sollen geht ins leere

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