Ich finde es sehr interessant, dass bei solchen Themen die Industrie außen vor ist.

Vergessen wir mal nicht, dass die Schwechater Brauerei 6 Brunnen für ihre 30k Liter pro Stunde betreibt… Oder in Edelstal 80% des Bedarfs in Österreich der Coca Cola Marke aus dem Grundwasser gewonnen wird.

Dazu bauen wir schön riesige Datacenter in Oberösterreich, für Firmen die uns eigentlich nichts bringen…

Am Ende des Tages gibt es dann Restriktionen für das arbeitende Volk…




thepooker

7 comments
  1. Der Normalbürger steht immer in der Erwartung die grössten Opfer bringen zu müssen.

  2. Das wirklich arbeitende Volk hat ohnehin keinen Pool, weil das hat kein Geld für solch einen Schmonzes …

  3. Gegen die Getränkeindustrie kann man wohl nichts sagen, weil die machen halt Getränke und die braucht man bekanntlich als Mensch um den Bedarf an Wasser abzudecken. Ob es jetzt gesunde Getränke zum Teil sind steht wieder auf einem anderen Blatt Papier.

  4. Den Wasserverbrauch von Kunstschnee darf auch keiner kritisieren

  5. Was mich halt auch wundert – Grauwasser und regenwasser nutzen bzw. dafür eine konsequente Strategie aufbauen auch für die landwirtschaft sehe ich eigentlich nirgends. Die Situation wird sich nicht verbessern und nur Grundwasser zu nutzen ist da ein bisschen kurzsichtig. Gehört halt eine Infrastruktur aufgebaut wie beispielsweise bei der Kanalisation (über die nächsten Jahrzehnte).

  6. Im Endeffekt ist es komplett irrelevant ob und wie viel Wasser ein Getränkehersteller verbraucht, wenns um Poolfüllungen geht.
    Wenn das lokale Wassernetz es nicht zulässt alle Pools gleichzeitig zu füllen, muss eben gestaffelt werden.
    Getränkeabfüller sind meist dort, wo genug wasser zur Verfügung steht. Nur weil die weniger produzieren wird das Wasser woanders nicht mehr.

  7. Habs mal schnell durchgerechnet, die ca. 130.000 bis 150.000 Privatpools in Österreich haben eine Füllmenge von 3,5 bis 5 Millionen m3 Wasser pro Jahr – theoretisch wenns jedes Jahr neu befüllt werden müssten, was oft nicht der Fall ist.

    Papier- und Zellstofferzeuger Mondi verbraucht an seinen 3 Standorten jährlich geschätzt 20 bis 30 Millionen m3 Wasser. Ein einziges Unternehmen.

    Aber ja, die bösen Leute die sich einmal im Jahr den Pool befüllen um der Hitze entkommen zu können.

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